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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heute im ZDF 22,15 Polen rüstet auf.--Auslandjournal



love danzig
08.02.2017, 13:49
Hallo,
wieder etwas was mir missfällt ,das Herr der Freiwilligen.
Gruss Roman

love danzig
08.02.2017, 14:03
Die Russen hassen die Polen nicht,das weiß ich aus vielen Gesprächen mit russischen Bürgern,leider sieht es(verständlicher Weise) in Polen oft anders aus.Diese Geschichte die schon über Jahrhunderte geht, muß ein Ende finden.

ada.gleisner
09.02.2017, 14:04
Schönen guten Tag Roman,
ich habe einen Teil dieser Sendung gersehen, mußte aber dann leider weg. Es ist ein unangenehmes Gefühl, diese Aufrüstungen zu sehen, auch daß ausgerechnet deutsche Soldaten auch an diesen Grenzen stehen. Wir sollten eigentlich mehr für Versöhnung tun. Was mich auch noch stört, daß die Presse so einseitig berichtet, so als wäre es ganz normal. eine Kriegsgefahr heraufzubeschwören. Leider haben wir "kleinen Leute". keine Möglicheit, unsere Stimmen groß herauszubringern. Grüße von ADa

Ulrich 31
09.02.2017, 16:48
Hallo,

wer sich den betr. ZDF-Beitrag noch ansehen möchte (er dauert 29 Minuten und läuft am Anfang jener Sendung), kann dies hier tun:

> https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/auslandsjournal-vom-8-februar-2017-102.html .

Gruß Ulrich

Christkind
09.02.2017, 17:03
Hass auf andere Völker braucht die Waffenindustrie, damit sie ihre Profite machen können.Und das dumme Volk lässt sich wieder darauf ein.Warum sollen wir einander hassen? Warum lassen wir uns das einreden, dass die Russen uns überfallen wollen? Warum muss wieder eine Front aufgebaut werden? Damit dort wieder die Menschen krepieren ? Ich verstehe das nicht, dass eine Mutter zulässt, dass ihr Kind den Soldaten zujubelt, die doch eigentlich in ihrem Land nichts zu suchen haben.Oder verstehe ich einfach die Mentalität eines Volkes nicht.
Nie wieder Krieg ! Nie und für niemanden.
Schöne Grüße, Christa

Peter von Groddeck
09.02.2017, 17:17
Hallo,
nun habe ich Zeit gefunden, mir die Sendung auch anzuschauen. Sicher ist jede Aufrüstung nicht erstrebenswert. Aber ich kann die Sorge der Polen verstehen. Wenn auch der einzelne Russe, die Polen mag, ist doch die russische Politik nicht eindeutig. Nach Krim und Ostukraine muss die polnische Regierung Vorsorge treffen. Diese Freiwilligenarmee auch zusammen mit den regulären polnischen Streitkräften will und kann keinen Angriffskrieg gegen Russland führen. Da helfen auch die 1000 zusätzlich in Polen stationierten NATO-Soldaten nicht. Die Russen sind an ihrer Westgrenze um ein vielfaches stärker. Die NATO war immer als Verteidigungsmacht konzipiert und das gilt auch heute noch.
Gruß Peter

Gerhard Jeske
09.02.2017, 17:51
Zu Peter von Groddeck#6
Jeske fragt" Wo hat Russland im Westen zu Polen eine Landesgrenze? Aus dem Stand kann aus der Entfernung zwischen Russland und Polen kein Angriff erfolgen, dazu benötigt es wochenlange Aufmärsche. Wer so Russland einschätzt, denkt in den Strategien von 1939. Diese Zeiten sind im Raketen Krieg vorbei.
Auf der Krim fand keine russische Invadion statt, sondern es war hauptsächlich eine politisch innere Angelegenheit der Bevölkerung auf der Krim.

love danzig
09.02.2017, 18:48
Hallo Herr Jeske,
durch die offenen Türen Weißrusslands , würde dieser Aufmarsch nicht Wochen,sondern nur Tage dauern.
Freunde helfen sich. Und Warschau ist dann schon in greifbarer Nähe.
Grüsse Roman

Peter von Groddeck
10.02.2017, 10:17
Hallo Gerhard Jeske,
zusätzlich zum Eintrag von Roman ist anzumerken, dass Russland und Weißrussland verbündet sind und dass die Russen in der Enklave Königsberg auch umfangreiche Truppen stationiert hat. Auch benötigt Russland keine wochenlage Aufmärsche, denn die Truppen sind bereits aufmarschiert.
Gruß Peter

Gerhard Jeske
10.02.2017, 15:37
Sehr geehrter Herr von Groddeck, Sie und auch love danzige ignorieren meine Erwähnung eines Raketen Krieges. Schon wieder bemühen sie sich um Aufmärsche, wie solche die in den Letzten Weltkriegen stattgefunden hatten. Ich verweise auf den Arrikel von. Antennenschreck unter Plachanderecke hin, dort sind zu diesem Thema richtige Aussagen gemacht worden Zitat:Image 15.01.2017, 10:38 #5
Antennenschreck
US-Militär in Polen

Hallo,
durch die bedrohliche Nähe von weitreichenden taktischen Geschossen entfällt jegliche Vorwarnzeit /

love danzig
10.02.2017, 15:56
Hallo,
OK ich war bei der Bundeswehr nur Obergefreiter,und bin für Militärisches Planspiel ,nicht ausreichend Ausgebildet.
Grüsse Roman

Peter von Groddeck
10.02.2017, 17:59
Entschuldigen Sie Herr Jeske, Sie haben in #7 selbst geschrieben: "dazu benötigt es wochenlange Aufmärsche". Die NATO plant keinen Raketenkrieg gegen Russland. Sie will durch die Anwesenheit im Balttikum und Polen nur verhindern, dass sich das Szenario Krim dort wiederholen kann.
Gruß Peter von Groddeck

Gerhard Jeske
10.02.2017, 20:35
Peter von Groddeck #12
Herrn Peter von Groddeck,
Welches Szenario meinen Sie, Herr von Groddeck? das Szenario Krim? Das würde doch bedeuten, dass sich die Regierungen und das Volk im Baltikum von der EU und der Nato loslösen und durch einen Volksentscheid Russland oder Finnland anschließen möchten. Ihr Vergleich hinkt, denn es gab auf der Krim keine militärische Besetzung und auch keine Gegenwehr des ukrainischen Militärs.

Christkind
10.02.2017, 21:06
Die Nato plant keinen Raketenkrieg gegen Russland.... wer weiß denn, dass Russland es tut?
Wer weiß, welche Kriege schon im Geheimen durchgeplant sind? Haben wir hier in Deutschland gewusst, wie nahe wir während des Kalten Krieges dem Atomtod waren? Am 9.4.2015 brachte "Monitor" im ARD einen Beitrag:
http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/AtomkriegEuropa100.html,
der wohl ganz bestimmt nicht überholt ist. Da nützt auch keine bejubelte Soldatenschar mehr, dann haben wir alle verloren.
Schöne Grüße, Christa
Schöne Grüße, Christa

ada.gleisner
10.02.2017, 23:07
Ich habe nicht im entferntesten gehört, daß Rußland Polen oder Litauen einkassieren will. Leider wird es von der westlichen Politik fast schon hysterisch herbeigeredet. Vor allem die "Angst" der Polen wird natürlich von Amerika dazu benutzt, sich dort einzubringen und die Polen sind dankbar. Daß deutsche Soldaten in diesen östlichen Ländern stehen, wo die Schandtaten des deutschen Heeres noch nicht vergessen sind, halte ich für schlimm. Aber auch hier gilt wohl: mitgehangen - mitgefangen, bzw. umgekehrt. Ich bin für ein Ende dieser Kampagne und für immerwährende Gespräche mit den Russen. Schönen guten Abend ADa

Peter von Groddeck
11.02.2017, 11:37
Hallo Herr Jeske,
wie auf der Krim leben auch im Baltikum russisch stämmige Menschen. Deswegen könnte auch dort russisches Militär ohne nationale Kennung einsickern. Gerade davor will die NATO das Baltikum schützen. Damit beende ich für meinen Teil die Diskussion.
Gruß Peter von Groddeck

Ulrich 31
11.02.2017, 12:35
Ich erinnere hier an den Briand-Kellogg-Pakt von 1928 (siehe die betr. Wikipedia-Seite: > https://de.wikipedia.org/wiki/Briand-Kellogg-Pakt ), jenem völkerrechtlichen Vertrag zur Ächtung des Krieges, der auch vom Deutschen Reich und Polen unterzeichnet wurde, und der, weil er keine Kündigungsklausel enthält, somit auf unbeschränkte Dauer gültig ist.

Doch was nützt ein solch gut gemeinter, hoffnungsvoller Vertrag, wenn er nicht eingehalten wird (siehe 1939!)?

Gruß Ulrich

Gerhard Jeske
11.02.2017, 13:03
Peter vpn Grodeck #16
Jeske antwortet; Peinlich, peinlich!

Gerhard Jeske
11.02.2017, 13:15
ada.gleisner #15
Gerhard jeske erinnert sich: Ja, Frau Gleisner, Sie beurteilen die Lage richtig. Wie geht man im Westen mit Verträgen um? Zum Beispiel: Es wurde festgestellt, das Verträge mit Hitler nicht gültig sind, deshalb wurde der Anschluß Östereichs aufgehoben und sogar beschlossen, dass sich Östereich nicht mehr mit Deutschland vereinigen darf.
Die Übergabe Südtirols an Musolini- Italien blieb aber rechtsgültig. Solche Beispiele beweisen, dass Verträge nach der politischen Lage bewertet werden. Freundliche Grüße sendet zu Ihnen Gerhard Jeske

Antennenschreck
11.02.2017, 13:59
Hallöle,

man kann den Spruch natürlich auch herumdrehen, bezüglich der Verträge. Er lautet dann einfach, "Wo kein Richter, da kein Kläger." Wenn es niemand auf der Welt gibt der neutral als Richter auf die Einhaltung von Verträgen achtet, und das auch erzwingen kann, ja dann braucht sich auch niemand über die Nichteinhaltung von Verträgen beschweren, denn es ist niemand da welcher uneigennützig als Richter agiert. Es werden immer nur die Verträge eingehalten welche den aktuell starken Playern nutzen, der Rest ist obsolet. Das ist gelebte Realpolitik in der Welt.

Tschü.......

Gerhard Jeske
12.02.2017, 11:23
Gerhard Jeske informiert: Für die von der Nato angeblich beschützten Länder gehen ja noch andere Gefahren aus. Wie ich erwähnte, sind Verträge die Hitler mit anderen Regierungen abgeschlossen hatte, ungültig. Das müßte deshalb die Überführung der Deutschen Minderheit aus Russland nach Deutschland auch betreffen, die kamen bekanntlich aus der Ukraine und dem Baltikum. Inzwischen hat ein Gruppe Polen dieses Problem für ihre Landsleute erkannt und stellt nun Forderunge an die Regierung in der Ukraine. Sollten die Polen damit Erfolge haben, dann könnten die Danziger und die Russlanddeutschen sich das als Vorbild nehmen, oder ist das ein anderes Problem?
Zitat dazu:
Sputiknews
Die polnische Organisation Restitucija Kresow hat gerichtliche Klagen auf die Wiederherstellung der Eigentumsrechte von Bürgern Polens auf ihre Vermögenswerte vorbereitet, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Ukraine zurückgeblieben sind.
Laut dem Chef des Gründungskomitees der Organisation, Konrad Renkas, sollen erste Klagen demnächst bei Gerichten in Kiew und Luzk eingereicht werden. „Sollten die Gerichte in der Ukraine versuchen, vom Gesetz abzuweichen, werden wir uns an Gerichtshöfe in Straßburg und den USA wenden“, so Renkas. Ihm zufolge sind bisher rund 1200 Klageanträge bei der Organisation eingelaufen.
Die Organisation Restitucija Kresow wurde im April 2015 gegründet. Ihr Ziel besteht darin, die Eigentumsrechte von Polen auf das in der Ukraine zurückgebliebene Vermögen wiederherzustellen oder eine Entschädigung für die Immobilien durchzusetzen.

StampCollector
12.02.2017, 14:30
Na, da will ich mal hoffen, daß Polen und die Ukraine diese Probleme vielleicht sauber bilateral lösen können. Brücken sind besser als Mauern...

SC

love danzig
05.03.2017, 12:44
Hallo,guten Morgen.
Die Nationalkonservative Partei PIS in Polen,wird Donald Tusk,bei den nächsten EU-Wahlen nicht mehr unterstützen,wieder ein Schritt zurück!
Gruß Roman

waldemar
05.03.2017, 14:48
Nicht mehr? Das haben die, um Kaczynski versamelten auch vorher nicht getan. Das war und ist aber ohne jegliche Bedeutung für Hern Tusk.

stazki
06.03.2017, 01:28
Herr Orban scheint sein eigenes Spiel zu spielen indem er die Kandidatur von TUSK unterstützt. Für Polnisch Verstehende: http://fakty.interia.pl/prasa/news-fakt-viktor-orban-zdradzil-prezesa-pis,nId,2363310

stazki
06.03.2017, 02:15
und vielleicht für manchen Deutsch-Versteher: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.polen-polen-gegen-wiederwahl-tusks-als-eu-ratspraesident.eb319954-f79d-4ad4-876a-a316c7916575.html

love danzig
09.03.2017, 11:38
Hallo Waldemar.
Die polnische Regierung (PIS) hat wohl vor,bei einer Neuaufstellung von Tusk,die komplete Wahl des EU Ratspräsidenten zu boykotieren,das könnte wohl doch schon Beteutung für Tusk haben.
Gruß Roman

Ulrich 31
07.04.2017, 00:40
"Radikaler Umbau an der Spitze der [polnischen] Armee"

Dies berichtet dazu heute, am 06.04.2017, Der Tagesspiegel:
> http://www.tagesspiegel.de/politik/polen-radikaler-umbau-an-der-spitze-der-armee/19625674.html .

Gruß Ulrich