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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Sinnfrage: Was wollen wir eigentlich mit diesem Forum?



Wolfgang
04.06.2009, 22:12
Schönen guten Abend!

Immer wieder stellt sich die "Sinn-Frage"! Was wollen wir eigentlich bezwecken? Mit diesem Forum, mit all diesen Diskussionen die wir uns erhoffen?

Das Hauptziel ist einander zuzuhören. Viele Deutsche, viele Danziger, haben ihre eigene Sicht auf die Geschichte, und bei vielen Polen ist es nicht anders: Auch sie haben ihre ureigene Sicht auf die Geschichte, teils selbst erlebt, teils überliefert, teils als Bestandteil des "nationalen Gedächtnisses".

Wir wollen lernen von einander, generationsübergreifend, grenzüberschreitend.

Wir, und damit meine ich sowohl Deutsche als auch Polen, neigen dazu, immer wieder einen Fehler neu zu begehen: Wir wollen den Anderen überzeugen. Dabei geht es gar nicht darum: Wir sollten lernen zuzuhören ohne gleich auf die Palme zu klettern, wenn der Andere Ansichten vertritt, die unseren eigenen Erfahrungen und Kenntnissen widersprechen.

Dies bedingt ein außerordentlich hohes Maß an Toleranz, auch an gutem Willen. Wir sollten lernen, Dinge die unserem Erfahrungshorizont, die unserem Wissen widersprechen, nicht als Provokation aufzufassen. Das heißt nicht sich zurückhalten zu müssen, es bedeutet lediglich, Beiträge anderer Forumteilnehmer als ernst gemeinte Äußerung anzusehen. Es ist wichtig auch über gegensätzliche Meinungen und Erfahrungen zu sprechen. Streit und Zwist entstehen jedoch regelmäßig dann, wenn eine Meinung zur allein seelig machenden Weisheit erhoben wird oder wenn versucht wird, den "Anderen" -welch falsches Wort, in Wirklichkeit ist er ja "Forum-Partner"- von eigenen Ansichten zu überzeugen.

Es ist schwierig, aber lasst's uns versuchen. Immer wieder von Neuem. Auch wenn's Rückschläge gibt. Was all dem nicht zweckdienlich ist: Teilnehmer die polarisieren. Wir brauchen keine Polarisierungen, keine Zuspitzungen. Wir brauchen lediglich den Willen einander zuzuhören und -wenn irgendwie möglich- auch zu verstehen.

RenéDublin
04.06.2009, 22:19
Sehr gut geschrieben, Wolfgang. Das kann man nur voll und ganz unterstuetzen.

Viele Gruesse,
René

Helga +, Ehrenmitglied
04.06.2009, 22:48
Und immer wieder. Laßt es uns zumindestens versuchen.

Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
04.06.2009, 23:45
Hallo Wolgang
So soll es sein.....und ganz oben soll noch stehen :
KEINE persönlichen Angriffe unter die Gürtellinie !!!!

Viele Grüße
Hans-Jörg

Beate
05.06.2009, 00:34
...und wenn man beim Schreiben schon bedenkt, dass niemand auf dieser schönen Erde das Recht hat, dem anderen weh zu tun - auch nicht mit Worten- dann sollte doch auch eine Diskussion über kritische Themen möglich sein....meine ich.


Schöne Grüße Beate:)

Belcanto
05.06.2009, 08:50
Hallo Wolfgang
Ich kann mich deinen Ausführungen ebenfalls voll anschließen. Ich glaube Adenauer hat einmal gesagt" wer die Vergangenheit nicht,und daraus die Lehren zieht wird die Zukunft nicht bewältigen.
Und damit einen schönen Tag
Belcanto

J.Langfuhr
05.06.2009, 13:17
Menschen sind nun mal so und anders. Wer hat den Spruch getan "Der Mensch ist des Menschen Wolf" ? Der gebürtige Danziger und große Philosoph Schopenhauer ist als Pessimist kaum zu übertreffen. Woher hat er das wohl?

Optimismus in Sachen Mensch ist auch eine Frage des Willens. Übrigens auch eine Idee Schopenhauers (Die Welt als Wille..). Das Gute muss gewollt werden und sollte wenigstens nicht verkommen oder unter die Räuber fallen. Dazu könnten einfache Regeln (z.B. nach Ruth Cohn) verhelfen:

1. Alle gehen in einer Atmosphäre des Wohlwollens miteinander um.
2. Die einzelnen, die Gruppe und die jeweiligen Themen befinden sich in einem ausgewogenen Gleichgewicht.
3. Störungen zu 1. und 2. haben jederzeit Vorrang.

Wolfgang als Administrator und die Moderator/inn/en machen spontan schon bisher einen tollen Job und das mit Herzblut! Für sie als den Möglichmachern von soviel wohlwollendem menschlichem und sachlichem Austausch rund um unseren gemeinsamen Brennpunkt Danzig habe ich ganz viel Respekt und Anerkennung.

J.Langfuhr

wenzkauer
05.06.2009, 14:00
Schwierig, schwierig, aber natürlich erstrebenswert und, wenn wir nur kuscheln, kommt eben auch nix dabei heraus.
Es gilt wohl die Balance zufinden, das gelingt mir nicht immer. Optimist kann man auch mangels Information werden und wir leben nunmal in einer "Informationsgesellschaft". Also geben wir uns Mühe...
Ein spezielles Problem hier im Forum ist, glaube ich, daß viele Teilnehmer ihr eigenes " Steckenpferd " ( auch ich habe da eines ) zuwenig berücksichtigt sehen. Das erzeugt Frust und demotiviert. Da hat es der Hasenzüchterverein einfacher, alle zu begeistern.
Wir beackern eben auch ein riesiges Feld, zudem noch emotionsgeladen.

Gruß Michael

Marc Malbork
05.06.2009, 16:32
Jap, dem kann ich mich voll anschließen. Admin Wolfgang wird uns sicher nicht nur "kuscheln" oder gar "kuschen" abverlangen wollen. Gute Argumente - klare Sprache, sachlich an den Fakten orientiert.

Auf den sehr speziellen eigenen Interessengebieten eines users schadet es m. E. durchaus nichts, einfach mal für die Galerie der reinen Mitleser zu schreiben, auch wenn zunächst keine Antworten zu erwarten sind.

Und die in der Tat bislang insbesondere bei Politk/Geschichte mitunter ziemlich emotionsgeladene Atmosphäre kann durch eine jüngst stattgefundene personelle Veränderung im Mitgliederbestand doch auch nur positiv verändert werden.

Also im Ganzen optimistische Aussichten für dieses Forum !

Rahmenbauer14, + 1.11.2021
06.06.2009, 10:46
Einen sonnigen Gruß aus Rerik.

Vielleicht ein Zitat von Voltaire:

Du bist anderer Meinung als ich
und ich werde dein Recht dazu
bis in den Tod verteidigen.

Hilft es weiter ?

Schönes Wochenende wünscht

Rainer aus Rerik

Anna Nyma
20.06.2009, 11:13
Ich bin eine späte Nachfahrin von Deutschen, die in einem anderen Gebiet in Polen gelebt hatten, von da wohl auch nicht wirklich vertrieben wurden, sondern es hatte sich ergeben, daß sie von sich aus ihr Fortkommen in anderen Teilen der Welt gesucht hatten; lediglich der "Rückweg", wenn sie es irgendwann vielleicht gewollt hätten, war ihnen nachher von der Geschichte abgeschnitten ...

Ich befasse mich nicht direkt mit Ahnenforschung, allerdings suche ich immer schon eine Antwort auf die Frage, wieso und auf welche Weise über Hunderte von Jahren Polen und Deutsche in weitestgehender Eintracht friedlich miteinander hatten auskommen können - bis die Zeiten sich dann leider so entwickelt hatten, daß es den Braunauer Psychopathen und seine perversen Kumpane aus der Gosse an die Oberfläche gespült hat, die nachher alles dauerhaft verdorben haben.

Außerdem würde mich interessieren, wieso Deutschstämmige, die immerhin den so genannten "Ariernachweis" hatten schaffen können, einstmals zu ur-polnischen (slawischen) Namen gelangt waren.

Verwandtschaft stammt aus Danzig, weshalb ich jetzt auf Euer Forum gestoßen bin. Von meiner Seite könnte ich hier nur leider nicht viel Substanzielles einbringen und würde mich daher nur anmelden, wenn sich dies für die konkrete Nachfrage, die ich hätte, als unumgänglich erwiese.

Eure gemeinsamen Erklärungen zur "Sinnfrage" haben mich schwer beeindruckt. Etwas derart Tiefgehendes habe ich bisher in noch keinem Forum gelesen. Leider bin ich selber vom Schlage derer, die sich das alles vor jedem einzelnen eigenen Posting erst immer wieder noch mal in Gänze durchlesen müßten / sollten, weil sie gemeinhin nur schwer verstanden werden.

Anna Nyma

jonny810
20.06.2009, 16:23
Wie konnte es passieren?

Der Psychophat war gar nicht so krank, glaube ich.

Sonst hätte er wohl nicht die Gunst der Stunde erkannt. Oder war es ein


Zufall?

Er hatte den Zeitpunkt genutzt, als Deutschland wirtschaftlich am Ende

war. Er hatte es geschafft, die Wirtschaft auf Touren zu bringen, und so

war er der große Mässias. Jedenfalls hielt man ihn dafür.

Die Chancen für einen Nachfolger sind noch nicht ganz so reif, stehen aber

auch nicht so schlecht. Daher ist politische Wachsamkeit geboten.

Man rührt ja schon wieder. Nur rührt man diesmal aus der genau entgegen

gesetzten Richtung.

Wer kennt nicht noch die alte Parole, "Holzauge sei wachsam!"

ada.gleisner
20.06.2009, 17:30
Liebe Anna Nyma,

zu Deinen Fragen nach slawischen Namen bei Deutschstämmigen : Also zuerst muß man natürlich sagen, daß Polen m.A. n. auch Arier sind und einen Ariernachweis benötigten wohl nur die jüdischen Mitbürger. Da ich selbst auch einen slawischen Nachnamen habe, wie auch 2/3 meiner Verwandtschaft von verschiedenen Seiten, übrigens alles Ostpreußen und Niederschlesier, ein Danziger ist dabei, hat mich die Herkunft der Namen auch immer interessiert. Da haben wir den Namen "Gajewski". Nachforschungen ergeben, daß es um 1300 in der Gegend um Krakau ein Dorf namens Gajewo gab. In unserem Stammbaum beginnt der Name um 1650 mit neu angekommenen Gajewskis in Liebemühl, die in einen Ort mit 7 Herdfeuern in der Nähe zogen (heute Liwa), damals Bieberswalde. Sie sind also wahrscheinlichst slawischen Ursprungs.
Czechleba ist ein anderer Name aus meiner Familie, die schon lange in Masuren zu Hause waren. Aber auch eine Familie Schulz kommt vor, wohnhaft in der Posener Gegend. Viele Bamberger und Franken sind im 17./18. Jahrhundert in die Posener Gegend gezogen, sie haben ihren Namen behalten.
Verwandte aus dem Ermland haben auch slawische Namen, da aber das Ermland einige jahrhunderte zu Polen gehörte, könnte es auch sein, daß die ehemals deutschen Namen polonisiert wurden, aber das entzieht sich meiner Kenntnis. Also ich gehe davon aus, daß Deutsche mit slawischen Namen auch slawischstämmig sind (es kann mehrere 100 Jahre her sein, daß sie aus Polen einwanderten) und Deutschstämmige im allgemeinen ihre deutschen Namen auch behalten haben. Soweit ich weiß, haben nur im III. Reich (Hitler) ihre polnischen (=slawischen Namen)oft übersetzen lassen müssen oder haben es auch aufgrund vorauseilenden Gehorsams selbst gewollt. Aber alle mußten das nicht tun (siehe auch meine Familie). Jedenfalls stimmt der deutsche Ausspruch "Namen sind Schall und Rauch" nicht immer. Man kann auch sehr viel daraus ersehen. Mit freundlichen Grüßen ada

wenzkauer
20.06.2009, 17:51
Hallo in die Runde,

demnach paßt mein Nachname ( Gdaniec bzw. Gdanietz ) hier gut hinein. Der Schönheitsfehler dabei ist, als Ursprung ist die Gegend um Schöneck, Pogutken und Wenzkau bekannt. Dieses Rätsel werde ich wohl nie lösen. Vielleicht hat jemand eine Idee?

Viele Grüße Michael

grabschau, + 06.11.2012
20.06.2009, 19:14
demnach paßt mein Nachname ( Gdaniec bzw. Gdanietz ) hier gut hinein. Der Schönheitsfehler dabei ist, als Ursprung ist die Gegend um Schöneck, Pogutken und Wenzkau bekannt. Dieses Rätsel werde ich wohl nie lösen. Vielleicht hat jemand eine Idee?

hast Du denn schon einmal die evangl. Kirchenbücher durchgestöbert Michael ?? Bei den Katholiken könnte ich eventl. ein bißchen nachhelfen, benötige aber den Vornamen u. den Zeitraum - LG nach Schweden von Sigi

waldkind
20.06.2009, 19:57
Hallo Ada,
dein Beitrag ist sehr interessant. Er hilft auch mir weiter, da ja meine Oma einen slawischen Namen trug. Danke.:)Miriam.

wenzkauer
20.06.2009, 20:09
Hallo Sigi,

danke für das Angebot. Wir sind alle katholisch und mir fehlen nur zwei Personen. Bisher ist eindeutig...

Michael Gdaniec geb. 1870 Pogodki,verheiratet mit Barbara geb. Palkowska
3 Kinder: Julian Franz 1892, Catharina 1894, Joseph Johann 1895

Barbara heiratete anscheinend später Michael´s Bruder Joseph Gdaniec geb. 1870, wieder 3 Kinder: Konrad Gdaniec geb. 1912 - mein Opa - verstarb 1956 in Schöneck. Nun mein Problem: Zwei Brüder soll er gehabt haben, müßten ca. 1912 geboren sein. JOSEPH, angeblich nach Frankreich gegangen und PAUL ins Ruhrgebiet. Joseph und Paul dürften nicht mehr leben, aber über die Nachkommen würde sich mein Vater ( Sohn von Konrad ) besonders freuen.
Gibt´s Gdaniec in Paris;)

Viele Grüße Michael

grabschau, + 06.11.2012
20.06.2009, 23:27
Michael, schicke mir bitte Deine e-mail-Adresse !!! LG und Nachtgruss von Sigi

waldkind
21.06.2009, 09:22
Hallo Michael,
du fragtest nach einer Idee. Eine Idee kann ich beisteuern, aber keinen wissenschaftlichen Nachweis.
Über die Entstehung des Namens Danzig/Gdanzk/Gedanum etc. gibt es verschiedene Versionen. Die bisher einleuchtendste ist mir, dass sich dieser Namen auf die ursprünglichen Besiedler dieses Raumes bezogen, die Goten.
Folglich muss sich dein Name nicht auf die Stadt Danzig beziehen, sondern kann sich auf den gotischen Ursprung beziehen. Das ist sehr plausibel.

Ursprünglich hatten die Menschen nur einen Namen, z.B. Hans. Später, erhielten die Menschen Beinamen, damit man sie besser voneinander unterscheiden konnte, z.B. Hans, der Gote und Hans, der Starke. Diese Beinamen richteten sich oft nach persönlichen Eigenschaften, der Arbeit, den Familienverhältnissen, der Herkunft oder dem Wohnort (Weeke, die am Walde wohnende).

Als die Besiedlung enger wurde, sich also Städte bildeten, da reichten die Beinamen nicht mehr. Es bildeten sich Nachnamen. Diese entstanden oftmals erstmalig in den Adelshäusern wegen der Erbschaftsangelegenheiten und der Regelung von Liegenschaften. Auch im Zusammenhang mit dem Postwesen wurden Nachnamen wichtig, damit man in einem Ort den einen Hans vom andern unterscheiden konnte.

Die Bildungen von Nachnamen vollzieht sich einfach. Zum Beispiel wurden die Beinamen in Nachnamen umgewandelt: aus Hans, der Gote, wurde Hans Gotes oder Hans Dgotes usw.. Die Söhne wurden ganz einfach nach der Abstammung zum Vater (oder der Mutter benannt). Michael vom Goten, Michael des Goten, Michael Gedanum, Michael Gdaniec. Also wie gesagt, das mit dem Namen ist jetzt nur eine Durchspielerei. Bei Weeke ist es einfach. Der Name stammt auch aus einem Adelsgeschlecht und bezieht sich meines Erachtens auf den Vornamen Weeko. Dann hätte ich im Mittelalter geheißen: Maria, die Tochter Weekos, Maria Weekos, Maria Weekes, Maria Weeke und bin mit Miriam Weeke im Heute angelangt.

Ich hoffe, lieber Michael, ich konnte dir etwas damit dienen. Liebe Sonntagsgrüße, Miriam.


Hallo in die Runde,

demnach paßt mein Nachname ( Gdaniec bzw. Gdanietz ) hier gut hinein. Der Schönheitsfehler dabei ist, als Ursprung ist die Gegend um Schöneck, Pogutken und Wenzkau bekannt. Dieses Rätsel werde ich wohl nie lösen. Vielleicht hat jemand eine Idee?

Viele Grüße Michael

wenzkauer
21.06.2009, 09:56
Guten Morgen Miriam und Danke !
Aus dem altslawischen steht " Gd " für Feuchtigkeit, Nässe oder auch Sumpf.
Gd...ynia und Gd...ansk wurde anscheinend auf Weichselschlamm begründet.
Dem entgegen steht, daß mein Name "Gdaniec" aus dem arabischen mit " die Zufluchtsstätte des frommen Mannes " übersetzt werden kann.
Oder eben, der Mann der aus den Sümpfen kam.

Schönen Sonntag wünscht Michael

Anna Nyma
21.06.2009, 10:37
Allen einen schönen Sonntag

Nachdem ich nun noch mehr hier gelesen habe, habe ich mich jetzt doch angemeldet. Einmal, weil es nicht anders geht, wenn ich mich für Eure frdl. Beiträge in diesem Thread bedanken möchte, aber vor allem, weil ich da herinnen irgendwie diese besondere Faszination spüre, die von Eurem Forum ausstrahlt.

Wenngleich ich auch z.Zt. nicht beabsichtige, persönlichen Kontakt zu evtl. dagebliebenen Verwandten aufzunehmen, aber die Namen, nach denen ich suche (deutschstämmige) anderen Quellen zufolge nachweislich heute noch im Danziger Raum existieren, interessiert mich nun doch, wieso die nicht - wie andere - damals dort rausgegangen waren. Ich denke, mit der Zeit werde ich hier allgemeine Antworten finden können.

So wie ich auch Dir schon mal für Deine Denkanstöße danke, Ada.

Zu Joniszus' Einwand möchte ich sagen: Ich hatte es auch so gemeint, daß in erster Linie die Zeiten daran Schuld trugen, daß so viele Menschen sich hatten blenden lassen, bis alles soweit verfahren war, daß sie sich dagegen aufzubegehren nicht mehr trauen konnten und lieber ihr Gewissen erstickten.

jonny810
21.06.2009, 11:16
Hallo und willkommen im Forum,

genau so wie du es jetzt darstellst, habe ich es auch beschrieben.

So war meine Ansicht, zu deiner Frage.

Na, dann wünsche ich dir viel Erfolg bei der Suche in unserem Forum.

Noch einen schönen Sonntag, Erhart





Zu Joniszus' Einwand möchte ich sagen: Ich hatte es auch so gemeint, daß in erster Linie die Zeiten daran Schuld trugen, daß so viele Menschen sich hatten blenden lassen, bis alles soweit verfahren war, daß sie sich dagegen aufzubegehren nicht mehr trauen konnten und lieber ihr Gewissen erstickten.

Anna Nyma
21.06.2009, 15:16
Danke für das Willkommen, Erhart.

Ich hatte Dich nicht falsch verstanden. Etwas unglücklich war vielleicht, es "Einwand" zu nennen. Auch in Deinen weiteren Anmerkungen stimme ich Dir zu; da ergibt sich vielleicht an anderer Stelle mal eine Gelegenheit, das weiter zu erörtern.

Frdl. Gruß
Anna

jonny810
21.06.2009, 17:55
Hallo Anna,

ich merke schon, dass es da keine Probleme mit uns gibt. Wir werden uns auch noch so weit kennenlernen, dass es keine Irrtümer geben wird.

Weiterhin alles Liebe, Erhart.



Danke für das Willkommen, Erhart.

Ich hatte Dich nicht falsch verstanden. Etwas unglücklich war vielleicht, es "Einwand" zu nennen. Auch in Deinen weiteren Anmerkungen stimme ich Dir zu; da ergibt sich vielleicht an anderer Stelle mal eine Gelegenheit, das weiter zu erörtern.

waldkind
21.06.2009, 21:46
Hi wenzkauer,
also du kamst aus den Sümpfen, ich aus dem Wald. Da machen wir dann einen Auwald draus. Ich liebe Auwälder und Sümpfe. Also ich meine dann ist doch die Herleitung deines Nachnamens nicht schwer. Auch der Name Danzig wird auf einen Ort in den Sümpfen zurückgeführt. Dann waren die Gdaniec's die aus den Sümpfen Danzigs nach Schöneck, Pogutken, Wenzkau Gewanderten. So könnte es gewesen sein. Es gibt für die Anfänge Danzigs verschiedene Ortsbezeichnungen. Die suchen wir uns bei Gelegenheit zusammen und lassen es noch einmal auf uns wirken. Dauert ein paar Tage. Habe anderes momentan zu tun. Bis bald Weichselschlammindianersproß. Es grüßt Kiku aus dem Walde.


Guten Morgen Miriam und Danke !
Aus dem altslawischen steht " Gd " für Feuchtigkeit, Nässe oder auch Sumpf.
Gd...ynia und Gd...ansk wurde anscheinend auf Weichselschlamm begründet.
Dem entgegen steht, daß mein Name "Gdaniec" aus dem arabischen mit " die Zufluchtsstätte des frommen Mannes " übersetzt werden kann.
Oder eben, der Mann der aus den Sümpfen kam.

Schönen Sonntag wünscht Michael

wenzkauer
22.06.2009, 09:39
Hallo Miriam,
ich stelle mir das gerade so vor und muß schmunzeln. Wir beide als Urgoten, vertrieben von den Slawen ins Hinterland, zu unserer " Sumpfsippe " am Waldrand. Danach konnte sich dann endlich die Zivilisation in Danzig durchsetzen. So muß es gewesen sein...;)

Gruß Michael

jonny810
22.06.2009, 11:28
Hallo Miriam und Michael,

Das heißt, wenn ich es richtig deute, dass ihr zwei, mit Gummistiefeln an den Füssen, in Lumpen gewickelt, die Kultur nach Danzig und Gotenhafen geschleppt habt!
habe ich da vielleicht etwas falsch verstanden? äch weis nich? :confused:

Schon der Anfang euer Namen ist mir schwer verdächtig.:D:D

Erhart











Hallo Miriam,
ich stelle mir das gerade so vor und muß schmunzeln. Wir beide als Urgoten, vertrieben von den Slawen ins Hinterland, zu unserer " Sumpfsippe " am Waldrand. Danach konnte sich dann endlich die Zivilisation in Danzig durchsetzen. So muß es gewesen sein...;)

Gruß Michael

wenzkauer
22.06.2009, 12:03
... nee, Erhart..

umgekehrt . Erst nachdem wir die Küste verlassen haben, konnte sich eine Kultur entwickeln. Mensch, ich wollte doch das "Niveau" anheben.
Aber mal im ernst, wie könnte es dann in grauer Vorzeit gewesen sein?

Gruß Michael

jonny810
22.06.2009, 12:10
Kultur-Verbreiter

Aha, jetzt weiß ich Bescheid. Mit mir kam die Kultur, oder nicht? muß man ja alles wissen. Dann bin ich doch ein richtiger Held, wie man so sagt?

Ach nei, was fiehl ich mir so gut.











... nee, Erhart..

umgekehrt . Erst nachdem wir die Küste verlassen haben, konnte sich eine Kultur entwickeln. Mensch, ich wollte doch das "Niveau" anheben.
Aber mal im ernst, wie könnte es dann in grauer Vorzeit gewesen sein?

Gruß Michael

Martschinke
24.06.2009, 21:03
Ich bin eine späte Nachfahrin von Deutschen, die in einem anderen Gebiet in Polen gelebt hatten, von da wohl auch nicht wirklich vertrieben wurden, sondern es hatte sich ergeben, daß sie von sich aus ihr Fortkommen in anderen Teilen der Welt gesucht hatten; lediglich der "Rückweg", wenn sie es irgendwann vielleicht gewollt hätten, war ihnen nachher von der Geschichte abgeschnitten ...

Ich befasse mich nicht direkt mit Ahnenforschung, allerdings suche ich immer schon eine Antwort auf die Frage, wieso und auf welche Weise über Hunderte von Jahren Polen und Deutsche in weitestgehender Eintracht friedlich miteinander hatten auskommen können - bis die Zeiten sich dann leider so entwickelt hatten, daß es den Braunauer Psychopathen und seine perversen Kumpane aus der Gosse an die Oberfläche gespült hat, die nachher alles dauerhaft verdorben haben.

Außerdem würde mich interessieren, wieso Deutschstämmige, die immerhin den so genannten "Ariernachweis" hatten schaffen können, einstmals zu ur-polnischen (slawischen) Namen gelangt waren.

Verwandtschaft stammt aus Danzig, weshalb ich jetzt auf Euer Forum gestoßen bin. Von meiner Seite könnte ich hier nur leider nicht viel Substanzielles einbringen und würde mich daher nur anmelden, wenn sich dies für die konkrete Nachfrage, die ich hätte, als unumgänglich erwiese.

Eure gemeinsamen Erklärungen zur "Sinnfrage" haben mich schwer beeindruckt. Etwas derart Tiefgehendes habe ich bisher in noch keinem Forum gelesen. Leider bin ich selber vom Schlage derer, die sich das alles vor jedem einzelnen eigenen Posting erst immer wieder noch mal in Gänze durchlesen müßten / sollten, weil sie gemeinhin nur schwer verstanden werden.

Anna Nyma

Die national-politischen Führer Führer, und religöse Geistliche haben Menschen irre geleitet.
Öffentliche Medien üben starken Einfluß auf die Völker verschiedener Nationen aus.
Alle Menschen sollten aus ihren verblendeten Träumerein erwachen, daß die Welt
friedlicher wird. Der liebe Gott kann nicht für jede Nationalität ein anderes Recht
billigen, daß mit Waffengewalt verteidigt wird, und dafür die Krone des ewigen Lebens
zu gesichert wird.

Kurt Martschinke

Anna Nyma
24.06.2009, 22:17
Hallo Kurt

Sehr weise Worte !

Würdest Du mir demnach auch hierin (http://forum.danzig.de/showpost.php?p=21211&postcount=4) zustimmen ?

Martschinke
26.06.2009, 17:01
Liebe Anna,
ja, ich denke genau so, es müßte jetzt Aufgabe sein, den nationalen Egotismus zu verbannen. Heute leben wir in einem Europa, die Völker kommen sich näher, aber das hat allen Bürgern in einem großen Land nicht viel Wohlstand gebracht. Die Menschen kämpfen in einem verbitternden Existenzkampf um ihr Dasein. Sie können sich selbst
aus ihrer Zwangsjacke nicht befreien, solange es Milliadäre mit harter Faust gelingt, Millionen von Menschen in Armut zu halten, und sich selbst zu bereichern.
Der Mittelstand mit ihren mühseligen, erworbenen Klein- und Mittelbetrieben werden von dem Großkapital platt gemacht.
Die unfähigen, weltweiten Politiker fürchten sich vor dem neuen Abgrund verbrecherischer Weltbeherscher bis das gesamte Wirtschaftssystem in den Abgrund stürzt.
Das eine Böse ist vergangen, und das andere Neue ist gekommen. Gott sei's geklagt, das Paradies hier auf Erden bleibt in weitere Ferne.

es grüßt Dich kurt

christian65201
26.06.2009, 18:54
.......... JOSEPH, angeblich nach Frankreich gegangen und PAUL ins Ruhrgebiet. Joseph und Paul dürften nicht mehr leben, aber über die Nachkommen würde sich mein Vater ( Sohn von Konrad ) besonders freuen.
Gibt´s Gdaniec in Paris;)

Viele Grüße Michael

Hallo Michael,
habe eben mal ins Telefonbuch geschaut, 25 Treffer, hauptsächlich nordwestliches Bundesgiet, aber auch Berlin Ludwigshafen und Darmstadt.

Gruß
Christian

Anna Nyma
26.06.2009, 21:13
Ja, Kurt, so ist das leider. Die Menschen sind so. Erdenken immer neue Niedertracht, weil sie zuerst nur an sich selber denken und nicht einsehen wollen, daß der Andere neben ihnen die gleichen Rechte haben sollte. Daran werden wir nichts ändern können.

Aber wir können darauf achten, daß sich zumindest die gemachten Fehler nicht wiederholen können, indem wir Geschichte, also Selbsterfahrenes oder von unseren unmittelbaren Vorfahren Überliefertes, genau trennen nach dem, was schön und bewahrenswert gewesen ist an der alten Zeit, und dem, was nicht noch einmal zugelassen werden darf, und den Anfängen wehren, wo wir sie erkennen können.

Ich persönlich freue mich daher, dieses Forum gefunden zu haben, um das zu lernen.

Man könnte verzagen, wenn man sieht, wie schon wieder die unterschiedlichen Religionen aufeinander einhauen. Wobei sich unter dem Zeichen des Kreuzes inzwischen fast unbemerkt militante Fundamentalisten gruppieren konnten, denen es einzig darum geht, Macht zu gewinnen und auszuüben. Es ist also längst nicht mehr nur die Bedrohung, die von islamistischen Haßpredigern ausgeht.

Es hilft der Welt nicht, die Augen zu verschließen und es sich schönzureden.

Dir und allen hier einen schönen Abend noch.

wenzkauer
26.06.2009, 21:31
Hallo Christian,

Danke für´s nachschauen und die meisten " Gdanietz " kommen leider nicht in Frage. Irgendwas stimmt da nicht und der Fehler kann schon sehr lange zurückliegen.

Gruß zum Neroberg Michael

waldkind
27.06.2009, 09:18
Guten Morgen Erhart,
deine Verwirrung ist berechtigt. Das war damals die Zeit da Menschen noch auf Hufen liefen und nicht in Gummistiefeln. Die vielen Stechmücken machten da gar nichts, weil die Haut viel derber war als heute. Sonst hätten wir ja alle drei Meter weinen müssen.
Aber was hatte ich noch mal an:confused:. Lumpen waren es jedenfalls nicht. Was hast denn du für ein Bild von den Goten? Immerhin haben wir damals die Welt abgewandert, um herauszufinden, an welchen Stellen der Mensch seßhaft werden könnte. Danzig wäre so ein Ort gewesen, denn an der tobenden See und der gleitenden Weichsel gab es genügend Nahrung. Etwas barbarisch zwar, in Fische hineinzubeißen - aber gut, es ist ja nun auch schon lange her. Der Mensch ändert sich. :)Miriam, auch mit schönen Grüßen an den Sumpfindianer Michael

Martschinke
29.06.2009, 17:23
Liebe Anna, in der Nazi-Zeit wurden viele polnische Nachnamen geändert, für die
letzten 3 Bucgstaben (ski) wurde (ke) geschrieben
Aus einem polnischen Name wurde ein Deutscher Name. Verschiedene Namen wurden
vollständig geändert, germanisiert.
Freundliche Grüße aus Hannover , kurt.

Anna Nyma
29.06.2009, 20:18
Danke, Kurt, für die Erklärung. Das hatte ich noch nicht gewußt. Es ging hier allerdings um jemanden, der seinen polnischen Namen hatte behalten dürfen.

Ich habe darüber ja keinerlei authentische Informationen. Ich weiß nur / hab' gelesen, daß, wer sich bspw. in deren "Arbeiterpartei" berufen fühlte und einen poln. Namen hatte, zumindest diesen so genannten Ariernachweis beizubringen hatte. Ob er dazu nachher auch noch seinen Namen ändern mußte, weiß ich nicht. Daher dachte ich, daß das genauso gewesen sein könnte, wo jemand als Beamter im Staatsdienst gearbeitet hat.

Dieser Nachweis war ja doch wohl so hirnrissig wie nur irgendwas: Während diese ganze abartige Rassentheorie - es möchte einem das Speien ankommen, wenn man nur denkt, daß willfährige Wissenschaftler sich damit zu profilieren gesucht hatten, diesen Irrsinn irgendwie zu begründen - biologisch herzuleiten versucht gewesen war, also an der Abstammung, "am Blute" festgemacht, dem "reinen" bzw. vorgeblich "unreinen", war für den Wisch lediglich die Religionszugehörigkeit das maßgebende Kriterium (siehe hier / ab: "Da es keinerlei spezifische Rasse-Merkmale für Juden gibt ...") (http://de.wikipedia.org/wiki/Ariernachweis).

Wolfgang
29.06.2009, 20:34
Es ging hier allerdings um jemanden, der seinen polnischen Namen hatte behalten dürfen.
Hallo Anna,

Namensänderungen müssen im Kontext mit den damaligen Verhältnissen gesehen werden. Mir ist KEIN Fall bekannt in dem jemand GEZWUNGEN wurde, seinen Namen zu ändern bzw. einzudeutschen.

Wer jedoch Karriere im Öffentlichen Dienst oder in der Partei anstrebte, dürfte es schwierig gehabt haben, dies mit einem eindeutig polnischen Namen zu erreichen.

Und natürlich war es auch "Mode", es war "IN" polnische Namen zu germanisieren. Es war der Zeitgeist, und sehr häufig geschah dies freiwillig und ohne irgendwelchen Druck.

grabschau, + 06.11.2012
29.06.2009, 21:22
hast Du denn schon einmal die evangl. Kirchenbücher durchgestöbert Michael ?? Bei den Katholiken könnte ich eventl. ein bißchen nachhelfen, benötige aber den Vornamen u. den Zeitraum - LG nach Schweden von Sigi

Pogutken und Schoeneck hab' ich abgeklappert Michael, jetzt bleibt nur noch der Zufallsfund übrig......Es gab 3 - 4 Jacobs Gdanietz/Gdaniec in den kath Kirchenspielen, aber leider nicht mit 1 Kaminski verheiratet - Gibt es viell. eine dtsche Übersetzung des Namens KAMINSKI ???? LG von Sigi

wenzkauer
29.06.2009, 22:11
Hallo Sigi,
aus der von Dir übermittelten Mail, geht doch aus der untersten Zeile des Kirchenbuches eindeutig hervor; die beiden Kinder Mariana und Franz vom Vater Jacob Gdanietz, Mutter Catharina geb. KAMINSKA in Jarischau geboren.
Über diesen Fund hatte ich mich sehr gefreut, hoffentlich kam mein "Danke" bei Dir an.
Herzliche Grüße von Sverige nach France Michael

Anna Nyma
30.06.2009, 08:57
Wer jedoch Karriere im Öffentlichen Dienst [ ... ] anstrebte, dürfte es schwierig gehabt haben, dies mit einem eindeutig polnischen Namen zu erreichen.


So meinte ich auch. Im untersuchten Fall handelte es sich allerdings nicht um einen Karrieristen, den die braune Welle nach oben gespült hatte, sondern um einen Beamten, der in seinem Fach zumindest so kompetent gewesen sein muß, daß er trotz polnischem Namen erstmal weiterhin geduldet worden war, nachdem er da schon an die 20 Dienstjahre vorzuweisen hatte.

Allerdings war's nachher auch bald aus mit dem gemütlichen Büro-Schlafplatz. Es wurde ja schließlich jede Hand gebraucht, um "seit 5.45 Uhr zurückzuschießen" ...

Wieso hat eigentlich nie einer gemerkt, daß der geifernde Eiferer die ganze Welt damit auch wieder BELOGEN hatte - ich mein jetzt mal, allein schon mit der Zeit. War es nicht eine Stunde früher angefangen ? (siehe u.a. hier) (http://www.gdansk-life.com/poland/danzig-schlacht-westerplatte)

grabschau, + 06.11.2012
30.06.2009, 10:25
aus der von Dir übermittelten Mail, geht doch aus der untersten Zeile des Kirchenbuches eindeutig hervor; die beiden Kinder Mariana und Franz vom Vater Jacob Gdanietz, Mutter Catharina geb. KAMINSKA in Jarischau geboren.
Über diesen Fund hatte ich mich sehr gefreut, hoffentlich kam mein "Danke" bei Dir an.

Dein Dankeschoen kam gut bei mir an Michael !!! Nun habe ich 1 gr. Problem, heute hat mein PC seinen Geist aufgegeben......benutze den Laptop, aber all meine Schätze sind vorläufig nicht erreichbar, grrrrrrrrrrrrrrrr!!!
Sonnige Gruesse von Sigi

Frischula
03.07.2009, 00:00
Ja Sigi!

.. und ganz einfach: KAMIN!

Dieser Name stammt vom westpreussischen Ort Kammin ab. Deshalb haben diese (alle) Kaminski adelige Abstammung. Es gibt allerdings noch einen pommerschen Ort Cammin (heute Kamien pomorskie) und meine Uroma war eine geborene KAMIN, die allerdings wohl aus Pommern abstammt ...

Greetings Frischula

Felicity
13.02.2010, 21:00
Lieber Wolfgang ! Schoen wie Du das erklaert hast. Danke ! Hier sagt man :" Let us agree to disagree!"
(Lasst uns einig sein, dass wir uneinig sind ) Liebe Gruesse vom Heissen Down Under, wo die Feli auf den Winter wartet.

Wolfgang
31.10.2010, 09:26
Schönen guten Morgen,

ich habe einige Beiträge aus diesem Thema in das (nichtöffentliche) Unterforum "Plachanderecke" verschoben. Dort können sie unter dem neu aufgemachten Thema "Randbemerkungen/Ergänzungen zu "Was wollen wir eigentlich mit diesem Forum (http://forum.danzig.de/showthread.php?6456-Randbemerkungen-Ergnzungen-zu-Was-wollen-wir-eigentlich-mit-diesem-Forum%22)" weiterdiskutiert werden.

Olaf Berg Nielsen
23.02.2011, 16:35
Was wollen wir eigentlich mit diesem Forum?
Ja, was mache ich als Däne hier. Erzähle von die Besatzungs Dänemark wo ich in Kopenhagen viel erlebt hast? Wie ich ein Jahr später in die Schule kamen und das erste Jahr anders wo unterrichtet wurde, weil Flüchtlinge in unsere Schule wohnte?

Nein, aber ich habe mehrere Familien und Ahnenforscher geholfen vermisste Familiemitglieder in Dänemark zu finden. Auch welsche wo auf ein Grabstein zu lesen warst "Ein unbekannter..." Dänische Kirchenbücher, Archiven und Polizeireporten geben ab und zu das Antwort. Ich habe Briefe bekommen mit Danke, wenn ich mit dabei warst eines altes Rätsel zu lösen.
Vieleicht kann ich auch hier hilfe bekommen.

Gruß aus Dänemark
Olaf

Herbert Claaßen
14.03.2011, 10:42
Hallo!
Im Beitrag Neuankömmling -da konnte ich meine Antwort nicht einstellen- schreibt Wolfgang in Nr. 4, dass das Forum den Interessenten die Danziger Geschichte näher bringen soll. U.a., dass Danzig über Jahrhunderte Teil des polnischen Königreiches war.
Auch mit 83 Jahren lerne ich noch gerne dazu. Aber mein bisheriger Kenntnisstand zu dieser Frage ist der, dass Danzig ab 1454 ca. 340 Jahr lang sich unter den Schutz der polnischen Krone gestellt hatte mit vielen Privilegien. (Amtssprache, Währungshoheit u.a.m.)
Aber nicht polnisches Staatsgebiet war.
Liege ich da falsch?
Schöne Grüße!
Herbert

Peter von Groddeck
14.03.2011, 17:58
Hallo,
Kann man das Verhältnis Danzig - polnische Krone mit dem heutigen Commonwealth vergleichen? So ist zum Beispiel Kanada ein von Großbritannien unabhängiger Staat, aber die Queen ist dort Staatsoberhaupt.
Gruß Peter

Uwe
14.03.2011, 18:31
Hallo Herbert,

nach meinem Wissensstand liegst Du da richtig. Außerdem gab es damals nicht Nationalstaaten im heutigen Sinne.

Herzliche Grüße

Uwe

Eva Altstaedt +13.12.218
14.03.2011, 19:41
Lieber Herbert, so viel ich weiß, liegst Du durchaus nicht falsch. Meine Kenntnisse sind genau die gleichen. Übrigens, die Danziger haben, so weit ich es gelernt habe, diesen Schutz durchaus nicht gratis bekommen, sie mußten dafür ganz schön an die polnischen Könige bezahlen, aber polnisches Staatsgebiet ist Danzig meines Wissens nie gewesen. Wie ich es gelernt habe, haben die Danziger den polnischen König um Beistand gebeten (natürlich gegen Bares), als sie gegen den Ritterorden kämpften. In der Schlacht bei Tannenberg (von den Polen Grunwaldska genannt) wurde der Ritterorden entscheidend geschlagen.
Liebe Grüße von der Zoppoter Eva.

Beate
20.03.2011, 22:00
@ Olaf:
Hallo Olaf,

hab deine Beitrag erst jetzt gelesen-du schreibst, "vielleicht kann ich auch hier Hilfe bekommen"... Welche Hilfe suchst du denn? Schreib doch mal drüber..Je nachdem, was es ist unter den verschiedenen Rubriken-wenn du jemanden suchst, eine Auskunft über Danzig möchtest...Hilfe bekommst du ganz sicher!

Schöne Grüße Beate

Ulrich 31
24.01.2020, 23:00
Guten Abend zusammen,

da mir der jetzige Zustand unseres Forums sehr zu denken gibt, habe ich mal in dieses 2009 gestartete Thema geguckt und wundere mich, wie es gelaufen ist. Gerne möchte ich aber vor allem wissen, wieso hier die Beiträge #1 und #2 fehlen, die doch wohl die Grundgedanken zur betreffenden Sinnfrage ("Was wollen wir eigentlich mit diesem Forum?") enthalten.

Beste Grüße
Ulrich

Felicity
24.01.2020, 23:35
Lieber Ulrich ! Ohne 1 und 2 kann ich Dir ganz klar mitteilen was ich wollte und auch gefunden habe, brauche auch nur zwei Worte dafuer, 1. die Verbindung mit der Heimat, die wir alle verloren haben und 2. liebe Menschen die mich verstehen weil wir alle vom selben Material geschneidert wurden. Liebe Gruesse von Eurer Feli.

JuHo54
25.01.2020, 00:14
Hallo Ulrich,
sind doch da, nur auf der 2. Seite...:

" 04.06.2009, 22:12 #1 (http://forum.danzig.de/showthread.php?3810-Die-Sinnfrage-Was-wollen-wir-eigentlich-mit-diesem-Forum&p=20183&viewfull=1#post20183)
Wolfgang (http://forum.danzig.de/member.php?2-Wolfgang)
http://forum.danzig.de/images/statusicon/user-offline.png
Forumbetreiber (http://forum.danzig.de/member.php?2-Wolfgang)http://forum.danzig.de/image.php?u=2&dateline=1502272668 Registriert seit10.02.2008OrtPrinzlaff/PrzemysławBeiträge9,421

http://forum.danzig.de/images/icons/icon1.png Die Sinnfrage: Was wollen wir eigentlich mit diesem Forum? Schönen guten Abend!

Immer wieder stellt sich die "Sinn-Frage"! Was wollen wir eigentlich bezwecken? Mit diesem Forum, mit all diesen Diskussionen die wir uns erhoffen?

Das Hauptziel ist einander zuzuhören. Viele Deutsche, viele Danziger, haben ihre eigene Sicht auf die Geschichte, und bei vielen Polen ist es nicht anders: Auch sie haben ihre ureigene Sicht auf die Geschichte, teils selbst erlebt, teils überliefert, teils als Bestandteil des "nationalen Gedächtnisses".

Wir wollen lernen von einander, generationsübergreifend, grenzübergreifend.

Wir, und damit meine ich sowohl Deutsche als auch Polen, neigen dazu, immer wieder einen Fehler neu zu begehen: Wir wollen den Anderen überzeugen. Dabei geht es gar nicht darum: Wir sollten lernen zuzuhören ohne gleich auf die Palme zu klettern, wenn der Andere Ansichten vertritt, die unseren eigenen Erfahrungen und Kenntnissen widersprechen.

Dies bedingt ein außerordentlich hohes Maß an Toleranz, auch an gutem Willen. Wir sollten lernen, Dinge die unserem Erfahrungshorizont, die unserem Wissen widersprechen, nicht als Provokation aufzufassen. Das heißt nicht sich zurückhalten zu müssen, es bedeutet lediglich, Beiträge anderer Forumteilnehmer als ernst gemeinte Äußerung anzusehen. Es ist wichtig auch über gegensätzliche Meinungen und Erfahrungen zu sprechen. Streit und Zwist entstehen jedoch regelmäßig dann, wenn eine Meinung zur allein seelig machenden Weisheit erhoben wird oder wenn versucht wird, den "Anderen" -welch falsches Wort, in Wirklichkeit ist er ja "Forum-Partner"- von eigenen Ansichten zu überzeugen.

Es ist schwierig, aber lasst's uns versuchen. Immer wieder von Neuem. Auch wenn's Rückschläge gibt. Was all dem nicht zweckdienlich ist: Teilnehmer die polarisieren. Wir brauchen keine Polarisierungen, keine Zuspitzungen. Wir brauchen lediglich den Willen einander zuzuhören und -wenn irgendwie möglich- auch zu verstehen. "



Liebe Grüße
Jutta

waldling
25.01.2020, 09:16
Moin, Jutta,

bei so einem guten Beitrag, brauche meinen Kopf heute Morgen doch gar nicht anstrengen. Danke dafür!

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen ForumteilnehmerInnen!
Uwe

Stejuhn
25.01.2020, 10:47
Guten Morgen Jutta,

auch ich kann dem nur zustimmen.

Ein schönes Wochenende wünscht allen Forum-Teilnehmer/innen/n
Sigrid

Ulrich 31
25.01.2020, 11:59
Guten Tag zusammen,

meine Nachfrage gestern Abend nach den Beiträgen #1 und#2 entstand dadurch, dass ich beim Runterscrollen der Seite 2 zu diesem Thema mehrmals nur bis zu Helgas Beitrag #3 kam, mir also merkwürdigerweise die Beiträge #1 und#2 nicht sichtbar waren. - Meine heute nun wiederholte Suche nach diesen beiden Anfangsbeiträgen hatte jedoch Erfolg, für mich ebenfalls merkwürdig. Kann es sein, dass gelegentlich unerklärliche "Bremsen" bei solchen Recherchen eintreten?

Jutta (#55) danke ich für ihr klärendes Eingreifen, indem sie den Startbeitrag #1 von Wolfgang vollständig zitiert hat.

Dies aber noch ergänzend von mir zu diesem Thema. Darin geht es hauptsächlich um den Umgang miteinander in diesem Forum. Ich hatte aber eigentlich nach der Zielsetzung unseres Forums gesucht: Welche Themen sollen hier hauptsächlich diskutiert und die Gedanken darüber ausgetauscht werden? Sicher hat Wolfgang auch dazu konkrete Vorgaben gemacht, doch leider finde ich die im Moment nicht in der Fülle der bisherigen Mitteilungen. - Kann mir jemand von Euch dabei helfen? Ich wäre sehr dankbar dafür.

Mit besten Grüßen wünsche ich allen ein schönes Wochenende.
Ulrich

Jürgen_W
29.02.2020, 18:24
....
Wir, und damit meine ich sowohl Deutsche als auch Polen, neigen dazu, immer wieder einen Fehler neu zu begehen: Wir wollen den Anderen überzeugen. Dabei geht es gar nicht darum: Wir sollten lernen zuzuhören ohne gleich auf die Palme zu klettern, wenn der Andere Ansichten vertritt, die unseren eigenen Erfahrungen und Kenntnissen widersprechen.





Liebe Grüße
Jutta

Wer wie ich eine Danziger Mutter hatte und seit 35 Jahren mit einer polnischen Ehefrau verheiratet ist, hat alle Gegensätze und Meinungen erlebt. Vorurteile haben immer nur die, die eine Sichtweise "von aussen" haben. Alles verschwimmt mit der Zeit.
So hat es auch meine Mutter erlebt, die als Deutsche in Oliva mit Polen zusammen in einem Haus gelebt hat, oder der Vater der mit polnischen Kollegen in einer Firma gearbeitet hat.

Die junge Generation, besonders die unter 30-jährigen kennen so etwas kaum noch. Sie leben in einem Land in Europa.
Es sei denn, einige Politiker greifen wieder zu "überalteter Rethorik".

grüsse
jürgen

Regina777
12.04.2020, 05:25
Sehr schoen gesagt! Ich bin hier neu, auch nur um etwas mehr ueber mein (paternal) Ahnen (von Danzig und Umgebung) zu lernen. Bis jetzt habe ich noch keine besondere Meinung oder Erfahrungen. Vor ein paar Jahren gab mir eine Tante mehrere Geburt/Taufung/Heirat Dokumente von Verwandten und da habe ich zum ersten mal erfahren das so viele von Danzig waren.
Gruesse! Regina

Ulrich 31
30.12.2020, 18:24
Zum Jahresende erinnere ich an mein Anliegen vom 25.01.2020 (siehe #58, letzter Absatz: Zielsetzung unseres Forums?), das bisher ohne Antwort blieb. Über die gewünschte Auskunft würde ich mich freuen.

Ulrich

Jürgen_W
12.01.2021, 09:55
Ich finde, eine gute Zielsetzung dieses Forums wäre die Freundschaft zwischen Polen und Deutschland zu zeigen und zu verbessern, soweit es denn einen Verbesserungsbedarf hat.

Aus meinen Erfahrungen heraus, haben die Polen ohnehin ein ganz gutes Verhältnis zu uns Deutschen, trotz des Krieges.
Wem die Polen misstrauen ist den Russen. Aus der Geschichte heraus, hat man offensichtlich immer noch im Hinterkopf das Russland Polen immer Land abnehmen und einverleiben wollte.

Meine Frau ist von mütterlicher Seite her deutsch und von väterlicher Seite her polnisch. Die Vorfahren ihrer Mutter sind etwa um 1820-30 nach Schlesien gezogen und von dort nach Lodz (früher Litzmannstadt) wo ihr Großvater eine Getreidemühle errichtet hat. Ein anderer Teil der Familie lebte in Breslau.
Als Spätaussiedler sind sie dann 1972 nach West-Deutschland zurückgekommen, wo der Rest der Verwandschaft wohnte.
Niemand von polnischer Seite hat "den Deutschen" die Schuld am Krieg gegeben, sondern den Politikern der 30er Jahre.
Das wissen die Polen auch heute noch voneinander zu trennen. Der einzelne hart arbeitende Mensch, war ja nicht Auslöser für den Verlauf der Geschichte.

Besonders in Danzig haben Deutsche und Polen gemeinsam unter den Folgen des Krieges gelitten.

grüsse
jürgen

Ulrich 31
12.01.2021, 10:17
Hallo Jürgen,

meine Nachfrage in #61 betrifft die Zielsetzung unseres Danzig-Forums, die der Betreiber dieses Forums, Wolfgang, ursprünglich vorgegeben hat.

Gruß Ulrich

Felicity
12.01.2021, 11:56
Regina in # 60 hat es beantwortet, Juergen in 62 hat es auch getan und ich nun in # 64 werde es auch versuchen, Dich zufreiden zu stellen, Ulrich.
Fuer uns Auswanderer, die schon in 1949 weit weg von der Heimat waren, wurde das Forum ein Kontakt mit der Heimat. Ja noch viel mehr, dass wir nicht unsere Muttersprache vergessen haben, koennen wir teilweise Wolfgang's Forum verdanken, Dass wir nun schon in der dritten Generation noch immer die Weihnachtsgebraeuche und den Tannenbaum im Wohnzimmer haben, kommt auch von den vielen Beschreibungen, die wir ueber die Weihnachts Vorbereitungen lesen. Und sogar die Weihnachtsgans oder den Schwerinebraten verdanke ich dem Forum.
Ich wuerde sagen, dass Wolfgang's Forum das erreicht hat was er eigentlich wollte, Danzig auf den Komputer zu bringen und uns Danzigern, verstreut in der ganzen Welt, eine heimatliche Staette zu bereiten.
So danke ich Dir Wolfgang und allen anderen Forumern die das so wunderbar verstanden haben und uns Forum Danzig gegeben und aufrecht erhalten haben.
Diese besondere Frage kann man nicht in zwei oder drei Saetzen beantworten. Schaut Euch unser aller Leben an und da liegt die Antwort. Das Forum ist fuer uns alle das, was wir gerade brauchen in diesem Moment nseres Lebens.
Schoen gesund bleiben. Liebe Gruesse von der Feli.

truscho
12.01.2021, 12:02
Liebe Feli,
gut gesagt, ich bin ganz deiner Meinung!!!
Liebe Grüße
Gertrud

Jürgen_W
12.01.2021, 12:29
Die Antwort auf die Sinnfrage kann lauten:
Wir wollen nicht nur alte "Eigenheiten" von Deutsche und Polen in Danzig aufzeigen, sondern die Gemeinsamkeiten.

Eine Stadt die so viel an Geschichte erlebt und zu bieten hat, hat mehr verdient als die Vorurteile einer unsäglichen (kurzen) Zeit zu bewahren. Die Vorurteile müssen auf Dauer von den guten Ansätzen überholt und ausgelöscht werden, die Geschichte wird natürlich auch diese schlimmen Jahre nie auslöschen, aber die Menschen werden sich wieder zum Guten wenden.

Wir können hier Beides, die Geschichte bewahren und die Gemeinsamkeiten und schönen Dinge unserer beiden Völker hochhalten und fördern.

jürgen

Peter von Groddeck
12.01.2021, 14:46
Lieber Ulrich,
auch wenn Wolfgang für dieses Forum Vorgaben gemacht hat, ist sicher nichts gegen Erweiterungen oder Ergänzungen einzuwenden. Da glaube ich auch, dass Wolfgang nichts dagegen hat.
So finde ich den Gedanken von Jürgen in #62 sehr begrüßenswert. Es gibt leider in Polen und Deutschland immer noch Menschen, die der jeweils anderen Seite nicht trauen. Wir müssen alles dafür tun, dass wir mit Polen zu einer gleichen Aussöhnung kommen, wie mit unserem früheren "Erzfeind" Frankreich.
Viele Grüße
Peter

Jürgen_W
12.01.2021, 17:12
Das Verhältnis zwischen Polen und Deutschen ist aus meiner Sicht sogar noch besser als das zwischen Deutschen und Franzosen. Selbst hier bei uns im Rheinland.
Man darf nicht vergessen ein Großteil von Polen war zu früheren Zeiten deutsch besiedelt und geprägt. Das mag in etwa so sein wie das Verhältnis der Deutschen im westlichen Rheinland-Pfalz und Lothringen oder unten in Baden Württemberg zum Elsass.
Wir Deutsche haben wahrscheinlich mehr gemeinsame Vorfahren in Polen als mit unseren Nachbarn in Frankreich.
Wenn man mit Polen redet die mittlerweile hier wohnen und arbeiten, heißt es immer wieder "unsere Familie stammt aus Posen, Schlesien, Pommern usw." Das eigentliche Zentralpolen und der Osten waren sehr polnisch, aber ein grosser Teil Richtung Westen und Norden eben deutsch geprägt und so haben sich die Familien schon vor langer Zeit miteinander vermischt.
Wer von uns hat einen französischen Familiennamen und wer einen polnischen?
Koslowski und Kowalski, waren schon lange in Deutschland so verbreitet wie Schmitz und Müller.

jürgen

Uschi Danziger
12.01.2021, 18:32
Hallo Forumer,

einen Sinn macht es im Forum, wenn manche von uns Interessantes von früher oder vom heutigen Danzig berichten oder aus den Medien einstellen. Manche können selber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr reisen oder wie es z.B. im Moment wegen Corona es nicht möglich ist.
Andere schauen wieder gerne alte oder neue Fotos von Danzig an.
Es gibt so eine große Vielfalt an Informationen, dass es für jeden etwas dabei ist. Wichtig ist, dass es sachlich und korrekt berichtet wird. Eine Meinung kann sich dann jeder selber bilden.

Viele Grüße

Uschi Danziger

Jürgen_W
12.01.2021, 20:52
Allerdings werden die wirklich Älteren unter uns, ich denke da an über 80 oder 90 Jahre alten, die Danzig teils noch selber erlebt haben, wie meine 2019 mit 91 verstorbene Mutter, eher in Erinnerungen an das alte Danzig leben. Das ist ganz normal und auch gut so. Für die jungen Menschen in Deutschland und Polen hat sich so viel verändert. Alleine die unter 30-jährigen kennen nicht einmal mehr die Zeiten des Kommunismus in Polen. Wir sind nun seit 2002 gemeinsam in der EU. Ich habe einmal nachgeschaut. In Danzig gibt es mittlerweile 20 Lidl-Märkte, 10 Aldi, 20 Rossmann, die Telekom usw. Die Geschäfte sind genauso modern wie hier in DE und die Infrastruktur, Bahnen, Strassen, Flughafen usw. fast besser als bei uns. Das haben die Polen wirklich gut gemacht. Die junge Generation steht irgendwann vor den alten Häusern wie wir beim Besuch alter Städte wie Bamberg, Heidelberg etc. Einfach schön anzusehen, die Geschichte wird nicht jeder mehr im Kopf haben.
So ist es aber immer. Niemand denkt mehr heutzutage an den Einmarsch der napoleonischen Armee und deren Überfall auf Russland. Dabei sind die Spuren an historischen Gebäuden hierzulande noch überall deutlich zu sehen. Deutschland und Frankreich sind Freunde und EU-Partner. So wird es auch in Polen.

jürgen

Uwe
12.01.2021, 21:03
Hallo Jürgen,

besser würde ich es nicht bezeichnen, eher anders ist es. Während Franzosen und Deutsche meist nur im relativ überschaubaren Gebiet Elsass-Lothringen zusammengelegt haben, waren es im Osten größere Gebiete. Man muss aber auch wissen, dass nicht jeder slawisch klingende Name zwangsläufig mit dem polnischen zusammenhängt. Viele slawische Volksstämme sind im polnischen oder auch deutschen Volk asimiliert worden. Übrig geblieben sind nur die Kaschuben, Sorben und wenn man es so sehen will die Oberschlesier.

Die slawischen Ortsnamen sind heute noch weit im Westen, z.B. Wendland zu finden.

Aus meinen eigenen Stammbaumforschungen weiß wie sich in der Vergangenheit die polnischen mit den deutschen Nachnamen gemischt haben. Das alles war total normal und wohl relativ unproblematisch. Probleme gab es erst mit den aufkommenden Nationalismus im beginnenden 20 Jahrhundert. Es war Jahrhunderte lang immer eine Symbiose beider Kulturen. Man war halt Preuße, Habsburger oder lebte im polnischen Königreich. In all diesen Staaten lebten viele verschiedene Völker.

Meine eigenen direkten mütterlichen und väterlichen Vorfahren lebten vor dem 2. Weltkrieg nicht weiter als je 5 km von der deutsch/polnischen bzw. danziger/polnischen Grenze entfernt. Von daher ist meine Familie extrem von dem gutem oder eben schlechten Verhältnis beider Völker geprägt. Ich versuche deshalb wo ich kann gegen Vorurteile gegenüber dem anderen Volk zu kämpfen.


Herzliche Grüße

Uwe

Felicity
12.01.2021, 23:25
In # 70 hat der Juergen so Recht. Ich, mit meinen 93, werde wohl nicht mehr nach Danzig fliegen. Ich lebe oft in Erinnerungen aber bin schon viele Male, wieder zu Hause auf Besuch gewesen. Habe auch treue Freunde in meiner Heimatstadt, die viel juenger sind als ich. Und ich kann jedes Mal nicht darueber hinwegkommen, dass aus dem Truemmerhaufen, den ich 45 verlassen habe, aus Schutt und Asche, ein neues Danzig auferstanden ist. Lasst Euch alle lieb gruessen von dem weiblichen Methusalem, Eure Feli.

Peter von Groddeck
14.01.2021, 11:51
Lieber Jürgen,
zu Deiner Frage #68, ich bin geborener Europäer. Ich habe neben deutschen auch polnische, französische und niederländische Vorfahren.
Viele Grüße Peter

Belcanto
14.01.2021, 12:24
'#72 Liebe Feli, ich möchte mich nicht in eure Plauderei einmischen, aber deine Worte sind wunderbar. Wir Alten, die Jahrgänge 30, 40, die Danzig in Schutt und Asche sahen, sind heute hocherfreut, Danzig wieder in diesem Glanz zu sehen. Und doch begleitet mich Wehmut. Ich wünsche dir alles Gute.

Jürgen_W
16.01.2021, 20:14
Heute gab es wieder ein gutes Beispiel deutsch-polnischer Freundschaft.
Der 1985 in Stettin geborene Paul Ziemiak (Geburtsname Pawel Ziemiak) hat seine Arbeit als Generalsekretär der CDU sehr gut gemacht. Und der ehemalige polnische Ratspräsident Donald Tusk hat seine Glückwünsche per Video übersandt.
Als einiges EU-Land ... das will was heißen. :-)

tina58
22.01.2021, 20:45
Liebe Forumer,

auch ich als "stiller Teilnehmer/Leser" bin unendlich dankbar darüber, das es dieses Forum gibt.
Leider viel zu spät habe ich mein Interesse an das Danziger Leben meiner Großeltern und meines Vaters entdeckt. Danzig war für mich, bis zu einem gewissen Alter, eine ganz normale Stadt in Polen. Nichts besonderes.
Dann wurde ich älter und bemerkte die Veränderungen, die Magie die Danzig auf sie ausübte. Für mich bis dato nie erkannte Gefühle und Wehmut lag in ihren Gesichtern wenn sie über die gute alte Zeit sprachen, die wenigen Fernsehberichte in sich aufsaugten und das zelebrieren beim trinken eines Gläschen Danziger Goldwassers. Bis sich der Schleier seiner Demenz ganz über meinen Vater legte habe ich noch vieles über Danzig und meiner Danziger Familie erfahren. Dank des Buches von Kurt Gradler "Eine Jugend in Danzig" das in diesem Forum erwähnt wurde, durfte ich mit ihm gemeinsam noch einmal seine kurze Jugend miterleben. Vieles was er nicht mehr wusste und mir nach seinem Tod nicht mehr mitteilen kann, erfahre ich hier.
Danke an all die Alten Danziger und die fleißigen Forumer die uns ihr Wissen, die Liebe zu Danzig und ihr Erbe an uns Nicht Danziger und an die jüngere Generation weitergeben.

Danke Danke Danke
sagt
Tina58

jonny810
23.01.2021, 09:34
Hallo Tina58,

ich habe Deinen Beitrag gelesen und in ihm die Worte meiner zwei Schwestern wiedergefunden.

Auch denen geht es ähnlich wie Dir. Die beiden sind Jahrgang 48 bzw. 50.

Ich war mit ihnen und meinem jüngeren Bruder (Jahrgang 1941) vor ein paar Jahren in Danzig.

Die drei Geschwister waren auf Anhieb in Danzig verliebt und möchten immer wieder hin.Die Stadt hat etwas an sich, was mit Worten nicht zu erklären ist.

Mein Bruder hatte keinerlei Erinnerungen mehr an Danzig, da wir damals mehr Zeit im Bunker verbrachten als uns lieb war.

Ich habe hier im Forum schon öfter darauf hingewiesen, dass die jüngeren Mitglieder Fragen stellen mögen so lange es noch

Forum-Mitglieder der Erlebnis-Generation gibt.

Also, keine Hemmungen. Du wirst hier, so lange es möglich ist, sicherlich Antworten erhalten.

Mit frdl. Gruß Erhart vom Schüsseldamm 25

Christkind
23.01.2021, 22:33
Du möchtest gern, dass wir uns zum Sinn des Forums äußern, Ulrich.
Was will man oder sucht man überhaupt in einem Forum ?
Weshalb sind wir froh gewesen, als alles dank Wolfgangs Einsatz so wunderbar funktionierte?
Alle schrieben gern, beteiligten sich so vielfältig, auch mit Streitgesprächen, mit Aufklärungen.
Ich war früher auch aktiver, gehöre ich doch, so wie viele gebürtige Danziger hier, in die Gründerzeit. Wolfgangs treueste Anhängerin....:D
Brücken sollten gebaut werden. Wie ein Schwamm das Wasser nahmen wir jede Information auf, jede Wettermeldung, jeder Neubau wurde kommentiert.
Mit der Zeit wird alles anders.


Ich bin nicht mehr so oft dabei.


Ich mache mir aber Gedanken, wodurch wir eigentlich stehengeblieben sind im Bestreben, ein gutes Miteinander zwischen den Nachbarn zu festigen.
Ich denke, dafür reicht ein Forum nicht. Das muss öffentlich geschehen.
Es waren so gute Ansätze im Bund der Danziger. In den jährlichen Bundestreffen. Es kamen regelmäßig Gruppen von der Danziger Minderheit in Danzig. Es gab wohlwollende Grußworte von hüben und drüben.
Ja, was nützt das alles, wenn die aktiven, unermüdlichen Vertreter des Bundes keine Mitstreiter oder Nachfolger mehr finden? Wenn die Kinder kein Interesse zeigen? Was haben meine Kinder z. B. mit Danzig am Hut? Ja, Mama ist da geboren, schöne Stadt, - das war's. Hat der Bund der Danziger jemals hier im Forum eine Rolle gespielt ? Da waren nicht die ewig Gestrigen, da waren Danziger, die viel Freizeit und Engagement einbrachten, um eine Verbindung zum neuen Danzig mit Leben zu füllen.
Ich sehe die letzten Ausgaben des Bundes vor mir. Und ich erinnere mich an das großartige Gefühl, als der Danziger Stadtpräsident Adamowicz 2015 uns im Danziger Europäischen Zentrum herzlich willkommen hieß. Er erzählte von der Vertreibung seiner Eltern aus Wilna. Wir spürten diese Herzlichkeit und das Verständnis.2016 kam er zum Tag der Danziger nach Lübeck. Er rief alle Danziger dazu auf, die Kontakte zu Danzig und seinen heutigen Bewohnern zu intensivieren.
Und nun?
Man kann es bedauern. Man kann auch die Schuld bei anderen suchen, sich selbst aber ausklammern. Bei mir ist es Unvermögen, sich einer aktiven Mitarbeit zu stellen.
Dies gehört jetzt in jüngere Hände, sofern welche da sind.

Das wollte ich jetzt mal zu dem Thema „Sinnfrage“ loswerden.
Weil ich zum Sinn dieses Forums auch Öffentlichkeitsarbeit zähle.
Zuviel verlangt ???? Wahrscheinlich.
Schöne Grüße, Christa

Ulrich 31
24.01.2021, 23:03
Liebe Christa und liebe hier Mitlesende,

Dein erster Satz in #78, Christa, trifft nicht zu. Dieses Thema hier ("Die Sinnfrage: Was wollen wir eigentlich mit diesem Forum?") wurde am 04.06.2009 von Wolfgang gestartet und ist vorrangig dem Verhalten der Teilnehmer dieses Forums untereinander gewidmet. Dazu haben inzwischen erstaunlich viele Forumer Stellung genommen. Am 25.01.2020 bat ich - abweichend von diesem Thema - in #58 darum, mich über die Zielsetzung unseres Forums zu informieren, die Wolfgang, der Betreiber dieses Forums, sicher beim Start seines Forums im Februar 2008 vorgegeben hat - also z.B.: Aufgabe/Zweck dieses Forums, welche Themen sollen vorrangig behandelt werden. Da ich erst im November 2011 Mitglied dieses Forums wurde, fehlen mir diese Informationen. Leider bekam ich auf meine vorgenannte Bitte bisher keine konkrete Antwort. Auch Wolfgang selbst hat sich dazu leider nicht geäußert. - Das also, liebe Christa, zur Klarstellung meines tatsächlichen Anliegens.

Deine folgenden Angaben, Christa, beziehen sich auf die bedauerliche Entwicklung unseres Forums, in dem die frühere Lebendigkeit weitgehend verloren gegangen ist, ohne zu erklären, warum dies geschah. Ich vermag das nicht mit dem von Dir erwähnten Mangel an Öffentlichkeitsarbeit zu erklären. Wie sollte denn diese Öffentlichkeitsarbeit aus dem Forum heraus aussehen, in dem es an Lebendigkeit fehlt?

Zuletzt noch zu Deiner Anmerkung, Christa, dass in der Generation nach Deiner kein Interesse mehr an der Stadt Danzig besteht. Dass dies bei Deinen Kindern, wie von Dir berichtet, so ist, bedauere ich. Bei meinen Enkeln und bei den Enkeln befreundeter Danziger in meinem Alter sieht das zum Glück anders aus. Woran das u.U. liegt, lasse ich hier offen.

Mit meinen besten Wünschen für wieder mehr Lebendigkeit im Forum grüßt herzlich
Ulrich

Christkind
25.01.2021, 19:24
Guten Abend, Ulrich,
ich finde es sehr erstaunlich, wie unermüdlich du zur Mitarbeit aufrufst. Teilweise auch eindringlich und aufmunternd.
Manchmal möchtest du aufgeben, und dann findest du wieder etwas im Netz, was doch für alle interessant ist, und arbeitest weiter für das Forum. Einfach toll.
Ich glaube aber nicht, dass das fehlende Interesse an Danzig bei den Nachkommen so selten ist.

Hier werden viele Fragen gestellt.... wo hat meine Oma gewohnt, wer kennt den oder den, wann ist Friedrich M... gestorben.....alles wichtige Fragen, wenn man feststellt, dass die Familie aus Danzig stammt. Wichtige Fragen, die ohne Dialog schnell beantwortet sind, weil hier so viele hilfsbereite Leute sind. Und auch ich habe hier viel Hilfe bekommen. Tolle Menschen kennengelernt.
Aber meine Kinder haben dazu keine Fragen, das wissen sie, war ich doch seit 1975 regelmäßig in Danzig. Wir haben gefilmt, Familie in Dirschau besucht. Überall in meiner Wohnung lugt Danzig hervor. Viele Bilder, Bücher und Schriften.
Was sie damit mal machen, wer weiß....
Schöne Grüße, Christa



Schöne Grüße, Christa

Ulrich 31
25.01.2021, 21:40
Guten Abend, Christa,

mit meinem Tun fürs Forum wollte ich versuchen, der von Dir beklagten mangelnden Lebendigkeit im Forum zu begegnen, und dieses Tun war immer mit der Hoffnung verbunden, dass sich daraus ein Gedankenaustausch über das jeweils Mitgeteilte ergeben würde.
Leider wurden diese Hoffnungen meist enttäuscht, und so bleibt die Resignation, nur als Lesestofflieferant gedient zu haben. - Vielleicht werden nun Jüngere Gleiches versuchen. Ihnen wünsche ich ggf. mehr Belebungserfolg im Forum.

Zurück zu meiner Informationsbitte in #58: Während Fragen anderer Forum-Teilnehmer meist eifrig, oft im Team, beantwortet werden, musste ich erfahren, dass Fragen von mir im Forum meist unbeantwortet blieben, so auch diese Bitte. Anscheinend ist niemand im Forum in der Lage oder willens, Wolfgangs Start seines aktuellen forum.danzig.de im Februar 2008, der höchstwahrscheinlich auch die Zielsetzung dieses Forums vorgibt, mir zur Kenntnis zu bringen. So bleibt mir nur das Grübeln, warum mir dieses Wissen vorenthalten wird.

Abschließend zum Danzig-Desinteresse der Nachkommen: Was das langfristig auch für dieses Forum bedeutet, ist klar abzusehen.

Trotzdem beste Grüße
Ulrich

Marc Malbork
26.01.2021, 00:33
Lieber Ulrich,

Wolfgang hatte bereits eine eingespielte "Gemeinde" auf einer (wohl)yahoo-Gruppe um sich versammelt und leitete 2008 diese Gruppe mit einiger Überzeugungsarbeit unter regen Diskussionen des Für und Widers in die damals modernere Form eines Forums über. Die Masse der "Übergeleiteten", die hier dann eintraten und weitermachten, wusste also schon vom Vorlauf her genau was sie hier wollte. An ausdrückliche Zielsetzungen, thematische Grundsatzerklärungen und inhaltliche Vorgaben, Schwerpunktsetzungen u.ä. kann ich mich als Neueintretender des Jahres 2008 auch im Ansatz nicht erinnern. Wolfgang hat Inhalte indirekt durch die im Laufe der Zeit auch veränderte Gliederung und Benennung der Unterforen etwas gesteuert. Das Problem des Forums in den Anfangsjahren waren m. E. nach auch nicht die Zielsetzung und die inhaltlichen Themen, sondern einzelne Forumsmitglieder mit ihrem Verhalten, so dass immer wieder Aufrufe zu einem, nunja, netteren Verhalten zueinander angebracht waren. Eben dies siehst Du ja noch hier in Nr. 1 der Beiträge.

Soweit ich das mitbekommen habe, war also Ziel und Inhalt dieses Forums schlicht das von der yahoo-Gruppe fortgesetzte und forumsmäßig neu strukturierte Gespräch über Danzig/Gdansk in Geschichte und Gegenwart auf wirklich allen denkbaren Gebieten. Die starke Ausprägung zu einem heute im Wesentlichen der Familienforschung/Genealogie dienenden Forum hat sich danach mit der Zeit ergeben.

Hoffe nun, Dir etwas geholfen zu haben - aber Du merkst, das Deine Frage wegen der besonderen Gründungsumstände des Forums auch für 2008-Veteranen nicht ganz einfach zu fassen und zu beantworten ist.

Ulrich 31
26.01.2021, 11:44
Lieber Marc,

Dir ist es großartig gelungen, mein hier platziertes Nachfragen in #58 auf einfache, plausible Art völlig zufriedenstellend zu beantworten. Dafür danke ich Dir herzlich.

Dies noch zu Deinem Satz "Die starke Ausprägung zu einem heute im Wesentlichen der Familienforschung/Genealogie dienenden Forum hat sich danach mit der Zeit ergeben.": Diese Ausprägung wurde stark durch die von Wolfgang initiierte Zieländerung des Forums gefördert. Leider hat sie, zunehmend erkennbar, die Beschäftigung des Forums mit Themen zur Stadt Danzig zurückgedrängt.

Beste Grüße und nochmals vielen Dank für Deine gute Hilfe,
Ulrich

Ulrich 31
07.02.2021, 15:38
Ich komme auf Marcs Ausführungen in #82 zum Vorläufer des jetzigen forum.danzig.de, dem 'Forum Danzig L', zurück und erinnere besonders diejenigen, die schon damals daran teilnahmen, aber auch diejenigen, die erst später Forum-Mitglied wurden, an diesen von Hans-Jörg (+) am 08.04.2008 gestarteten Thread :

"in 1 Stunde wäre es soweit : 10 Jahre Forum Danzig L" (> http://forum.danzig.de/showthread.php?5638-in-1-Stunde-w%E4re-es-soweit-10-Jahre-Forum-Danzig-L&highlight ).

In jenem Thread wurde nicht nur einmal die Frage gestellt, wie es wohl 2020 mit dem Forum bestellt sein wird. - Wir wissen es.

Schade, dass ich das 'Forum Danzig L' damals nicht kannte. Das lag an meinem erst sehr späten Computer-Einstieg.

Beste Grüße an alle, die dies lesen.
Ulrich

Felicity
07.02.2021, 23:21
Lieber Ulrich ! War damals auch schon dabei. Hatte vom Forum gehoert, als ich in einem Magazin davon las. Wolfgang's Name hatte es getan. Ich hatte eine Tante Dora Naujocks. Leider ist sie von einer anderen Familie, aber Wolfgang forderte mich gleich auf in's Forum zu kommen und seitdem bin ich halt drinnen. Bleib gesund und liebe Gruesse von der Feli.

Mecki
11.02.2021, 15:51
Hallo,

ich bin seit 2009 hier im Forum. Die Ahnenforschung hat mich hierher gebracht. Ein Teil meiner Familie (von meinem Opa) kommt aus Danzig und Umgebung. Ich bin mit Danzig aufgewachsen, in dem Haus von meinem Opa hingen viele Bilder und Andenken. Das Kranentor hat sich als Kind schon tief eingeprägt. Ich sehe die Bilder in seinem Haus noch heute vor mir.
Mittlerweile sind die ganzen Bilder und Andenken in meinem Besitz, allerdings gut verpackt. Das Bild vom Kranentor hängt jetzt bei mir im Flur, daneben kommt in kürze noch ein neues, das ich vor ein paar Jahren Danzig selbst gemacht habe.

Mein Opa hat mich als kleinen Jungen, schon mit zu seinen Reisen in seine Heimat genommen. Vor vier Jahren war ich mit meinem Sohn dort um die Geschichte weiter zu geben. Ich fühle mich Danzig sehr verbunden. Obwohl ich Braunschweiger bin und mit Oberwasser getauft. Schlägt doch ein bisschen Danzig in meiner Brust. Besser gesagt es fließt ein Teil danziger Blut in meinen Adern.

JuHo54
11.02.2021, 16:59
Hallo Mecki,
du meinst wohl Okerwasser;)....
Lieben Gruß
Jutta

Mecki
12.02.2021, 07:58
Ja genau, Okerwasser;)

Felicity
12.02.2021, 12:26
Schon der Aufbau des Forums. mit den Unterforen, uns alle nach DANZIG fuehrend, zeigt uns den Sinn des Forums. Und die sehr klugen Gruender haben auch nicht das Persoenliche vergessen, und uns die Plachanderecke gegeben. Mit Phantasie und Liebe zum Thema, sollte man doch keine Schwierigkeiten haben. den Sinn des Forums zu begreifen. Liebe Gruesse von der plachandernden Feli.

Peter von Groddeck
12.02.2021, 16:34
Hallo,
gerade diese Unterforen waren die große Verbesserung zu unserem alten Forum. Da konnte man nicht unterscheiden und musste alles von vorne bis hinten lesen. Auch das was einen nicht interessierte.
Gruß Peter

MeinEichwalde
11.07.2021, 16:11
Liebe Danzig Freunde und Berlin Besucher,
auch ich habe noch mal Nr1 gelesen und 2009 und kann das Deutschlandhaus als Ort des Austausches momentan nur empfehlen. In und vor dem Haus kommt man mit Gleichgesinnten leicht ins Gespräch und kann dann lange oder kurze Austausche machen und auch Empfehlungen geben. Dafür ist dieser Ort im Deutschlandhaus gedacht. Ob man es nun will oder nicht. Jeder kann dort hingehen und zwar kostenlos. Ich kann mich gerne auch verabreden mit Euch oder ein Nachgespräch im Prinz Imbiss im Sitzen bei Kaffee planen.
Eure Delia

AlexBond
24.01.2022, 21:40
Schon der Aufbau des Forums. mit den Unterforen, uns alle nach DANZIG fuehrend, zeigt uns den Sinn des Forums. Und die sehr klugen Gruender haben auch nicht das Persoenliche vergessen, und uns die Plachanderecke gegeben. Mit Phantasie und Liebe zum Thema, sollte man doch keine Schwierigkeiten haben. den Sinn des Forums zu begreifen. Liebe Gruesse von der plachandernden Feli.

der Zweck des Forums ist es, Kontakte zu knüpfen und neue Leute kennenzulernen :D

Ines1980
25.01.2022, 11:14
- Unseren verstorbenen Blättern / Ästen gedenken
- Herausfinden wo diese Äste mit welchen Blättern überhaupt so durch die Welt führ(t)en
- Die jüngeren, eventuell noch lebenden Blätter in´s eigene Leben integrieren.

- Kochrezepte finden
- ein bissche Kulturerhalt
- Wissensaustausch
- Schwelgen in Erinnerungen

- die eigene Identität erforschen
- Forschungsreisen vorbereiten

Viele liebe Grüße,

Eure Ines Regina Behrendt :)

Gerhard Jeske
31.01.2022, 22:53
Ich denke, es ist eher mit Dänemark und Schleswig Holstein zu vergleichen. Schleswig Holstein hatte sich auch vertraglich unter die Schutzmacht des Königs von Dänemark gestellt, und war auch kein Teil des Staates. Gerhard Jeske

Gerhard Jeske
19.04.2022, 23:02
Klein Walddorf Dwor Olszynka. Die Fotos habe ich eingesetzt.( Facebook) Es gibt von der neuen ev. Freien Kirche viele Fotos und sogar Video Filme, bei dieser Adresse:Centrum Chrześcijańskie NOWE ŻYCIE - in den Filmen ist auch die Landschaft mit Mottlau von oben zu sehen. Leider sind diese Informationen im Forum nicht so verbreiitet. Der Pastor spricht leider nicht deutsch, aber es ist eine angenehme Freundlichkeit zu spüren. Vielen Dank für den Hinweis . Grüße sendet zu Ihnen Gerhard Jeske