Nachtrag zu #50:
Inzwischen habe ich die Quelle mit der Information gefunden, dass Daniel Gralath der Ältere in der Marienkirche begraben wurde:
> https://historia-trojmiasto-pl.trans..._x_tr_pto=wapp (deutsch). Siehe dort den letzten Absatz.
Ulrich
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Nachtrag zu #50:
Inzwischen habe ich die Quelle mit der Information gefunden, dass Daniel Gralath der Ältere in der Marienkirche begraben wurde:
> https://historia-trojmiasto-pl.trans..._x_tr_pto=wapp (deutsch). Siehe dort den letzten Absatz.
Ulrich
Hallo zusammen,
zu #50
Daniel GRALATH wurde am 13.08.1767 in der Marienkirche zu Danzig unter der Bibliothek bestattet.
Er starb laut Kirchenbuch im Alter von 59 Jahren.
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,detail,358935,55
Viele Grüße,
Frank
- - - Aktualisiert - - -
...und auch hier zu finden
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,detail,358932,152
- - - Aktualisiert - - -
...und für Peter von Groddeck:
In der Bibliothek wurde auch Angehörige der Familie GRODDECK bestattet, falls noch nicht bekannt.
Guten Tag allen,
Herrn Jeskes Beitrag findet ihr HIER
Fröhliche Grüße, Beate
Zu #50:
Ich hatte dort im zweiten Absatz darum gebeten und gehofft, dass jemand aus dem Forum die Stelle in der Erzählung "Unkenrufe" von Günter Grass ausfindig macht, wo dieser angeblich Danzigs ehemaligen Bürgermeister Daniel Gralath der Mumie in der Heilige-Leichnam-Kirche zuordnen soll.
Da sich bisher leider niemand zu dieser Auskunft gefunden hat, habe ich mal selbst in diesem Buch (Ausgabe in der 2., neu durchgesehenen Auflage vom Dezember 1999 im Deutschen Taschenbuch Verlag) gesucht und die betr. Stelle gefunden. Sie steht in der Beschreibung des Besuches der Heilige-Leichnam-Kirche auf den Seiten 185 bis 188 auf Seite 187 und lautet wie folgt: "Nachdem er (Anm.: die männliche Hauptperson Reschke dieser Erzählung) festgestellt hatte, dass diese Ruhe (Anm.: der besichtigten Mumie) nicht zu steigern und einzig dem Tod vorbehalten sei, mutmaßte Reschke, vor den sterblichen Überresten des Bürgermeisters Daniel Gralath gestanden zu haben, der 1767 starb . . . . 'Eine gewisse Würde war der Mumie des Patriziers eigen. Gralath gehörte zu den Stiftern der Orgel für die Kirche zum Heiligen Leichnam, . . . .' "
Danach mutmaßt Reschke also nur den Zusammenhang von Mumie und Gralath. Und diese Mutmaßung ergibt sich wohl aus der feststehenden Tatsache, dass Gralath zu den Stiftern der dortigen Orgel gehörte. In einem bereits in #44 gezeigten Video zur Heilige-Leichnam-Kirche (2. Link) ist bei 3:05' der dortige Eintrag von Gralath im restaurierten Orgelprospekt zu sehen.
Ulrich
Zu #54:
Auch ohne inzwischen erfahren zu haben, ob die dortige Information im Forum interessiert, teile ich noch einen weiteren Fund von mir in jener Grass-Erzählung "Unkenrufe" mit, der eine tatsächlich falsche Angabe von Grass im beschriebenen Buch auf Seite 55 zeigt:
Dort schreibt er nämlich unrichtig: "Als sie auf der Großen Allee, die Grunwaldzka heißt und den Vorort Wrzezcz mit der Stadt verbindet, . . . ." Tatsächlich heißt die frühere Große Allee seit dem 18.11.1956 Aleja Zwycięstwa [dt. Siegesallee] (siehe hier: > https://web.archive.org/web/20220125...47,191,0,0,1,0 ), während ul. Grunwaldzka der jetztige Name für Teile der früheren Adolf-Hitler-Straße in Langfuhr und Oliva ist (siehe hier: > https://web-archive-org.translate.go..._x_tr_pto=wapp [polnisch; ggf. bitte selbst übersetzen]).
Ulrich
Hallo Forumer
Ergänzend zu #49 dem von Ulrich gesendeten Artikel über „die Restaurierung des ehemaligen Krankenhauskomplexes“
erschien am 13.03.23 in gdansk.pl ein Bericht darüber, dass zwei Kirchenglocken aus dem 18. Jahrhundert nach über 80 Jahren von Lübeck nach Danzig zurückkehren werden. Sie sollen in der Heilige-Leichnam-Kirche hängen.
Weiteres erfahren Sie hier:
https://www.gdansk.pl/wiadomosci/Po-...halak,a,260143 (Polnisch)
https://www-gdansk-pl.translate.goog..._x_tr_pto=wapp (Deutsch)
Viele Grüße
Uschi Danziger
Uschi,
vielen Dank für das Einstellen des links.
Ein schönes Wochenende
Christian
Ich knüpfe an meinen Beitrag #49 in diesem Thread mit dem als Link folgenden trojmiasto.pl-Artikel vom 1. November 2020 (heute vor 5 Jahren) an:
► https://www-trojmiasto-pl.translate...._x_tr_pto=wapp (deutsch; Video funktioniert nicht, lohnt aber auch nicht).
- Die Titelangabe lautet, deutsch übesetzt: "Danzig: Eine Zeitkapsel für die Nachwelt auf dem Gelände eines ehemaligen Krankenhauses".
- Zitat der deutsch übersetzten Einleitung:
"Zwei Stadträte schlagen die Einrichtung einer Zeitkapsel im Hevelianum CenterKarte vor , die Erinnerungen an wichtige Ereignisse der Jahre 2019 und 2020 enthalten und jährlich aktualisiert werden soll. Die Stadt hat ihre Bereitschaft zur Umsetzung dieses Vorhabens erklärt, allerdings im Krankenhauskomplex Corpus Christi in der Maja-Straße 3.Karte Die Räumlichkeiten sollen zu modernen Ausstellungsflächen umgebaut werden."
Ulrich
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