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Thema: Dziadek’s altes Haus-Rezept.

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von jonny810
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    Standard Dziadek’s altes Haus-Rezept.

    Dziadek’s altes Haus-Rezept.
    Erhart Karl Joniszus
    Januar 2017


    Dziadek kommt jetzt in die Jahre
    in denen man schon mal vergisst.
    Nickel-Brille, kaum noch Haare –
    und ein paar Lücken im Gebiss.

    Doch das ist es, ja nicht alleine,
    es kommt noch Einiges hinzu.
    Mit Gummi-Strümpfen für die Beine
    und Stütz-Einlagen in den Schuh’n.

    Tabletten vor und nach dem Essen,
    dazu noch Tropfen für die Nase,
    gar nichts davon darf er vergessen,
    auch nicht den Tee - für seine Blase.

    Angora -Wäsche gegen Schmerzen.
    Die plagen Ihn im Hüftbereich.
    Therapie mit Taiwan - Kerzen
    doch Dziadek’s Kniee werden weich.

    Dann kam die rettende Idee –
    er griff zum alten Hausrezept.
    Nun tat dem Alten nichts mehr weh’
    und alle Schmerzen waren weg.

    Ein Fläschchen mit besonderem Inhalt
    hat er im Gartenhaus versteckt.
    Da bleibt der Wodka auch schön kalt,
    die Medizin hat Ihm geschmeckt....

    Verschwunden sind nun alle Schmerzen.
    verschwunden auch die Medizin.
    Nichts half, auch keine Weihrauch-Kerzen,
    das was Ihn heilte, heißt „PUSCHKIN“.
    Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
    "Nec Temere - Nec Timide"
    Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

  2. #2
    Forum-Teilnehmer Avatar von Stejuhn
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    Buch AW: Dziadek’s altes Haus-Rezept.

    Danke Erhart!

    Oh, wie habe ich Deine Gedichte vermisst.
    Endlich hast Du uns Allen wieder etwas sehr Schönes,
    dass mich hat Schmunzeln lassen, geschrieben.

    Eine gute Nacht wünscht Dir Sigrid
    Nirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
    Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), Oberdorf

  3. #3
    Forum-Teilnehmer Avatar von Felicity
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    Standard AW: Dziadek’s altes Haus-Rezept.

    Lieber Erhart ! Da bin ich aber froh dass Du nich beschrieben hast, Du Alzenaues Wunderkind. Bei mir wurde es nicht der 'Puschkin' sondern MANUKA Honig, die Bienchen haben es geschafft. Habe schon lange nicht mehr so herzlich gelacht. Liebe Gruesse von der FEli.

  4. #4
    Forum-Teilnehmer Avatar von Bartels
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    Standard AW: Dziadek’s altes Haus-Rezept.

    Danke Erhart!

    - da habe ich doch vor vielen Jahren eine polnische Studentin kennengelernt, die kam nach Österreich zum Praktikum mit einem Koffer voller Wodka: Zytnia, bestes Roggen-Produkt mit der "1" - die 1 gabs damals auch z.B. für Grundig-Radios.

    Den Zytnia nicht nur zum Feiern, auch als Medizin (innerlich, Gurgeln zum Einreiben), als Mittel gegen Heimweh, zum Heimwerken, ...

    Ein Jahr später habe ich am letzten von 60 Tagen in Polen einen Laden mit Zytnia gefunden, - ich kam kaum mehr zum Auto. Die Arme voller Flaschen (a 1,10 DM) wurde ich alle 10m angehalten: Wo gibt es den Zytnia?

    Vier Tage später beweinten bayerische Zöllner meine Einkäufe: Zwei Flaschen Wodka, zwei Flaschen Krimsekt - das wird teuer: 11 DM!

    Aber unterm Schlafsack lagen noch die mehrfache Menge an Flaschen und auch 20 Liter Djuti (Gelbes = Superbenzin) zu 0,16 DM/Liter.

    Am nächsten Morgen startete ich mein Autochen, nach genau 10 Metern war der Tank leer!
    Wie in Polen oft geübt: Klappe auf, Trichter raus, 20 Liter eingefüllt ... Der Zytnia hat ein paar Jahre länger gereicht ...

    NB: Der 20-Liter Kanister war das italienische Erfolgsprodukt des zweiten Weltkriegs: Nahezu unverändert multimillionenfach aufgelegt,
    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
    Familie Zoll, Bohnsack;
    Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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