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Thema: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von Peter von Groddeck
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    Standard Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Für alle, die nicht die Frankfurter Sonntagszeitung lesen eine ostpreußische Geschichte aus einem Leserbrief von heute.

    Ein braves ostpreußisches Bäuerchen hatte auf dem Königsberger Rindermarkt mehrere Kühe gut verkauft. Um sich auf Grund dieser guten Geschäfte etwas zu gönnen, entschloss er sich, abends in die Oper zu gehen. Natürlich ostpreußisch sparsam: Stehplatz im obersten Rang. Um einen guten Platz ganz vorne zu ergattern, suchte er den Rang schon recht frühzeitig auf. Als die Vorstellung schon begonnen hatte, begab es sich infolgedessen, dass er ein menschliches Rühren verspürte. Um den guten Platz nicht einzubüßen, entschloss er sich in seiner Not, über die Brüstung ins Parkett zu pinkeln. Darauf eine Stimme von unten: „Schlenkern, Mannchen, nicht alles auf einem!“
    Tue recht und scheue niemand.

  2. #2
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Gerhard jeske meint zu dem blöden Artikel " Schmeiß ihn weg und Traue niemanden.

  3. #3
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo Peter,
    also ich finde den Witz gut. Er ist vielleicht ein wenig deftig, aber solche Witze bringen mich schon zum Lachen.
    Da gab es doch auch einmal diese Ostpreussenwitze vom "alten Tarras" (oder so ähnlich): "Was jibts Neies in Insterburg"

    SC

  4. #4
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo Herr Jeske,

    warum so naserümpfend? Peter hat das Zitat passend ins Unterforum "Mit Witz und Humor" gesetzt. Und das sollte bedacht werden.

    Ich wünsche Ihnen einen entspannten Sonntag.
    Ulrich

  5. #5
    Forum-Teilnehmer Avatar von Felicity
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Danke Peter ! Ich bin unter den 'Allen' die die Frankfurter Sonntagszeitung nicht lesen. Habe schon lange nicht so herzlich gelacht. Liebe Gruesse von der Feli.

  6. #6
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo Peter,
    ich habe jetzt Kopfkino

  7. #7
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo Peter, "Der" war gut
    Grüße vom Fischersjung

  8. #8
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Ulrich 31 #4
    Gerhard Jeske erwähnt: Es lachen die Danziger nicht über sich selbt, sondern wieder über andere, diesmal über die Ostpreußen. Das Spotten und Verlachen der Kaschuben war ja auch eine Danziger Unart. Schon Vergessen? Selbst im Danziger Hauskalender kam das vor. Außerdem wird die uneingeweihte Leserschaft der Zeitung den angeblichen Witz des Wortes " Schlenkern" kaum verstehen und deshalb nicht humorvoll belächeln. Das ernsthafte Geschichten humorvoll und geistreich sein können, hatte Siegfried Lenz reichlich bewiesen.

  9. #9
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo Herr Jeske.
    Ein satirisches Bild--Ein armer Bauer (Sozialist) pinkelt ,über die Brüstung ins Parkett,dort sitzt die Honaration von Königsberg,sprich-Aristokraten ,Direktoren usw.Das wäre wohl zur damaligen Zeit ,gute Satire gewesen.
    Grusse Roman

  10. #10
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Nee Roman,
    jetzt konstruierst Du aber!
    Ein Bauer, der mehrere Kühe im Stall hat ist ein Kulake.
    Das ist also nicht der ultimative Klassenkampf im Sinne der "Reinen Lehre"!

    SC

  11. #11
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo SC,
    meine Phantasie ist etwas mit mir durchgegangen,und das Buch-Das Kapital war in unserer Hausbibliothek nicht zu finden.
    Aber ich gebe mein Bestes
    Gruss Roman

  12. #12
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Love danzig. Dazu meint Jeske: Und wird in einer aristokratischen Zeitung als Zeichnung dargestellt, wie primitiv die Oposition ist. Ich enpfehle Arthur Schopenhauer zu lesen. " Zur Theorie des Lächerlichen" Zu seiner Zeit schrieb er, was heute noch gilt.Besonders was die Satiriker im TV und auf der Bühne sich leisten. Immer nach der eingeübten Bühnenlehre" Na, haben wir denen das nicht ordentlich übergebraten" um sich dann fröhlich auf die Schulter zu klopfen, denn das Honorar ist ihnen gewiß. Schopenhauer."Hohe Worte und niedriger Sinn" ist überhaupt der Wahlspruch der edeln " Jetztzeit" demgemäß heißt heut zu tage ein Humorist, was damals ein Hanswurst genannt wurde" und Jeske meint weiter, Ich stelle mir vor, wie heute das gewirkt hätte, wenn an Stelle des Wortes " Bauer" der Name " Jude" stehen würde..

  13. #13
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo Roman,
    nun ja, im real existierenden Sozialismus gab es allerdings auch richtigen Humor.
    Besonders berühmt war Radio Eriwan.
    Die Jungs und Mädels dort hatten wirklich großen Humor.
    Besonders toll war ja der Witz über den Genossen Stalin.
    Den poste ich aber vielleicht besser nicht, weil der schon ziemlich "schwarz" ist.
    Nachher fühlt sich hier jemand in seinen Gefühlen verletzt...

    SC

  14. #14
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo Sc,
    als ich in Polen im Internat war,mussten wir auch die Sowjetrussische Nationalhymne lernen,wir haben sie umgetextet,aber in welcher Form,das schreibe ich hier auch nicht
    Schönen Abend noch.

  15. #15
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Guten Abend Herr Jeske,

    dies zu #8: Ich sehe die von Peter in #1 zitierte Schmunzelstory aus einem Leserbrief nicht als ein Lachen "über die Ostpreußen" an. Die gleiche Geschichte könnte sich auch z.B. in Bayern zugetragen haben. Es geht hier vielmehr um den Handlungsablauf als solchen, der eher zufällig einen ostpreußischen Anstrich erhält. Auf jeden Fall lachen hier nicht "die Danziger" über "die Ostpreußen", sondern jeder, der Humor hat, über das, was in jener Story in der Oper passiert. Im Übrigen ist das Wort "schlenkern" nicht so speziell ostpreußisch, dass es eine "uneingeweihte Leserschaft der Zeitung" kaum versteht; denn dieses Wort führt sogar der "Duden" auf.

    Und noch eins: Das Unterforum "Mit Witz und Humor" in unserem Forum ist nicht gedacht, hier ausschließlich Beiträge mit der Qualität eines Siegfried Lenz zu posten.

    In diesem Sinne grüßt Sie
    Ulrich

  16. #16
    Forum-Teilnehmer Avatar von Felicity
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Der letzte Satz, macht den Ton in der Musik von Peter's Witz. Hat da jemand von Euch Buben hochgezogen ? Ich habe ! Endlich aus den Windeln raus und auch auf dem Toepfchen trainiert, geht mein erster kleiner Mann auf die 'grosse Toilette' und siehe da, er muss 'Schlenkern' lernen und so auch nach 6 Jahren der zweite. Nach 50 Jahren hoerte ich aus dem Badezimmer (wo die Toilette ist) die Stimme von Therese :"Sebi I told you, slow and easy, into the basin not onto the wall !" Als ich Peter's Artikel las, kam mir das Lachen und Schmunzeln, zusammen mit den Memoiren aus alten Zeiten. Liebe Gruesse von der Feli

  17. #17
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo,
    ein verstorbener alter Freund hatte auch ostpreussische Wurzeln. Sein Hobby war die Unterhaltungsmusik und er war natürlich ein Freund des Humors.
    Den Insterburg-Witz hatte er im Original-Dialekt drauf.
    Ich kann mich noch daran erinnern, daß es hiess: "die Wachsel jefalscht" (die Wechsel gefälscht).
    Hier die hochdeutsche Variante:

    Zwei Ostpreußen treffen sich. Sagt der eine: »Weißt du zufällig, was es Neues in Insterburg gibt?«

    »Oh«, sagt der andere, »da gibt es gar nichts Neues in Insterburg, rein gar nichts.«

    »Wirklich überhaupt nichts?«

    »Na ja, höchstens ... dem Tantchen sein Hundchen ist gestorben.« »Dem Tantchen sein Hundchen ist gestorben? Ja sach mal, wieso ist das denn gestorben? Wie kommt denn das?« »Das Hundchen ist überfahren worden.«

    »Das ist überfahren worden? Ja sach mal, womit denn überfahren worden? Wie kommt denn das?«

    »Das ist mit dem Leichenwagen überfahren worden.« »Mit dem Leichenwagen? Ja, da muss doch einer gestorben sein. Sach mal, wie kommt denn das? Wer ist denn gestorben?« »Na ja, das Tantchen ist gestorben.«

    »Das Tantchen ist gestorben? Ja, woran ist es denn gestorben? Wie kommt denn das?« »Das hat sich geärgert.«

    »Was, das Tantchen hat sich so geärgert, dass es gestorben ist? Worüber hat es sich denn so geärgert?« »Den Onkel haben sie eingesperrt.« »Was, den Onkel haben sie eingesperrt? Dann muss er doch was verbrochen haben. Sach mal, wie kommt denn das?« »Der Onkel hat Geld gefälscht.«

    »Der Onkel hat Geld gefälscht? Nu, das hat er doch schon öfters gemacht. Das ist doch nichts Neues.«

    »Na ja, sag ich doch. Es gibt nichts Neues in Insterburg!«

    SC

  18. #18
    Forum-Teilnehmer Avatar von Peter von Groddeck
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Hallo StampCollector,
    auch sehr schön.
    Gruß Peter
    Tue recht und scheue niemand.

  19. #19
    Forum-Teilnehmer Avatar von Langfuhr43
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    Standard AW: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Guten Morgen an alle Forumer,
    Peter, ich habe auch geschmunzelt heute morgen. Dazu ein Spruch vom Kalenderblatt: Kein Mensch muss müssen!!
    von G. E. Lessing
    Gruß Gisela
    Ein Schiff ist im Hafen sicher. Aber für den Hafen ist es nicht geschaffen.

  20. #20
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    Langfuhr#19
    Lessing passt nicht ins Bild, denn es müßte hier heißen." Kein Mensch muss müssen, es sei denn, er muß pissen. ( strullen) meint gerhard jeske

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