Schönen guten Nachmittag,

die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschlands in Danzig Cornelia Pieper hatte eingeladen und Viele, Viele kamen: Politiker, Diplomaten, kirchliche Würdenträger, Wirtschaftsbosse, Vertreter verschiedener Institutionen, Organisationen und Vereine. Meine Einladung erhielt ich über die Polnisch-Deutsche Gesellschaft in Danzig (Towarzystwo Polska-Niemcy w Gdańsku) in der ich als Vorstandsmitglied aktiv mitarbeite.

Es war eine Einladung "zur Feier des Tages der Deutschen Einheit im 500. Jahr der Reformation" die gestern Abend in der Baltischen Philharmonie begangen wurde. Da die einladende Generalkonsulin aufgrund eines Unfalles verhindert war, hielt die Eröffnungsrede der in Krakau residierende Generalkonsul Dr. Michael Groß.

Gastredner war der Danziger Stadtpräsident Paweł Adamowicz, der in mit viel Beifall bedachten Worten sagte, Deutschland habe Polen immer wieder überrascht, und die letzte große positive Überraschung sei Deutschlands Flüchtlingspolitik von der Polen sehr viel lernen könne. Für mich war es schön, eine so deutliche und Deutschland lobende Aussage zu hören. Es zeigt, dass es auch im Ausland Politiker gibt, für die Humanität kein Fremdwort ist. Aber Danzig ist eben auch eine der wenigen Städte in Polen, die Flüchtlinge aufnehmen und alles tun um ihnen zu helfen.

Festredner war der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jacobs, in dessen Rede der Hauptaugenmerk auf die deutsch-polnischen Beziehungen gerichtet war. Er hob hervor, auf wie vielen Ebenen verschiedenste Beteiligte daran mitwirken und zog eine positive Bilanz. Für die Zukunft ist er optimistisch gestimmt.

Etwas ganz Besonderes war das sich den Festreden anschließende Konzert der Kammerakademie Potsdam unter Leitung seines Dirigenten Marc Niemann. Anfangs wurden die Nationalhymnen Deutschlands und Polens sowie die Europahymne aus der 9. Symphonie Beethovens gespielt. Anschließend Stücke von Joseph Haydn, Marian Sawa, Daniel Magnus Gronau und Wolfgang Amadeus Mozart. Der Generaldirektor der Baltischen Philharmonie Prof. Roman Perucki, ein herausragender Orgelvirtuose, wirkte mit dem Orchester zusammen in Sawas Konzert für Orgel und Streicher. Gronaus "Ein feste Burg ist unser Gott" wurde von Prof. Perucki als Solo vorgetragen und begeistert aufgenommen. Auch das Potsdamer Orchester machte einen hervorragenden Eindruck.

Hier einige Fotos vom gestrigen Abend:

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Einladungskarte

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Danzigs Stadtpräsident Paweł Adamowicz

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Der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jacobs

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Das Potsdamer Orchester bei der deutschen Nationalhymne


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Prominenz in der ersten Reihe: U.a. der Danziger Stadtpräsident Paweł Adamowicz, Wojwodschafts-Marschall Mieczysław Struk, die Gattin des früheren polnischen Präsidenten Danuta Wałensa, der frühere Zoppoter Stadtpräsident Jan Kozłowski

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Und hier noch eine kleine Gruppenaufnahme mit Kinga (meiner Frau), Jolanta Murawska (stv. Vorsitzende der Polnisch-deutschen Gesellschaft in Danzig), mir, Anna Misztal (Vorsitzende der Polnisch-deutschen Gesellschaft in Danzig)

Schöne Grüße aus dem Werder
Wolfgang