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Thema: Autos in der Freien Stadt Danzig

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard Autos in der Freien Stadt Danzig

    Hallo zusammen,

    hier ein interessanter historischer Artikel von trojmiasto.pl vom 29. April 2019 mit dem Titel "Autos in der Freien Stadt Danzig" in der deutschen Übersetzung, geschrieben von unserem Forumsmitglied Jan Daniluk (Hagelsberger), inzwischen Direktor des Museums der Universität Danzig (siehe dazu die Angaben zum Autor am Ende dieses Artikels):

    > https://historia.trojmiasto.pl/Motor...u-n133627.html (polnisch),
    > https://translate.google.com/transla...u-n133627.html (deutsch).

    Viele Grüße, besonders an Dr. Jan Daniluk,
    Ulrich

  2. #2
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Themenstarter

    Standard AW: Autos in der Freien Stadt Danzig

    Ergänzung zu #1:

    Zu diesem Artikel passt als Ergänzung gut das am 08.11.2012 von unserem lieben Hans-Jörg gestartete Forum-Thema "'Automobile' in Danzig!" mit diesem Thread: > http://forum.danzig.de/showthread.ph...ighlight=Autos .

  3. #3
    Forum-Teilnehmer Avatar von MeinEichwalde
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    Standard AW: Autos in der Freien Stadt Danzig

    Liebe Danziger und Freunde,
    ja das Thema hatten wir schon mal. Es ist aber unerschöpflich. Ich hatte damals 2012 schon die Autos meiner Familie recherchiert. Und in die Anmerkungen zum Fluchttagebuch gepackt. Besonders interessant ist, dass zum Beispiel de Whippet Overland, den meine Grossvater ebenfalls hatte neben Wanderer und Horch. Dass diese Autos im Internet zu sehen sind. Welche Autos hattet Ihr, würde mich mal sehr interessieren. Wir haben Fotoalben in welchen zu sehen ist, wie mit dem Horch nach Ochsenkopf zu Freunden gefahren wurde. Hier die Anmerkung aus "dieheimatdelias ": Fritz S, genannt Friedel, heiratete 1924 Luise Susanna K, war NSDAP Mitglied, gehörte u.a. dem NS Kraftfahrerkorps an .Das NSKK war von April 1931 bis Juni 1934 eine Sondereinheit der SA, danach Gliederung der NSDAP, die am 23. 8. 34 mit der Motor-SA vereinigt wurde. Das NSKK verfolgte u.a. wehrsportliche Ziele (Enzyklopädie des Nationalsozialismus, hrsg. Von Benz u.a. dtv 2.aufl.1998) Die gebräuchliche Entnazifizierungsformel lautet heute : Nur Säufer – keine Kämpfer. Friedel Schroedter besaß also als ", begeisterter Autoliebhaber" 1934 einen großen Horch, Bild
    Der damals 10.000, - RM (war aber ein Gebrauchtwagen.Im Freistaat brachte man Schrottwagen über die Grenze nach Ostpreussen ins Reich und nach dem Nummernschildtausch einen neuen Wagen zurück. Der kleine Boldt wurde, nachdem er das Alter erricht hatte, in dem er eine Sprakassenkonto eröffnen durfte, mit Bargeld über die Grenze geschickt, um es auf seinem Konto zu deponieren. Durch diese Methoden sah man auch viele amerikanische Wagen im Freistaat fahren. Diese kamen mit dem Schiff an. Wo wurden sie entladen? [31. Juli 2006] ) kostete, später kaufte er einen DKW (auch gebraucht), mit welchem Sohn Arno auch zur Schule gefahren wurde. Die Familie besaß später auch noch ein Auto der Marke Wanderer. Autos waren zu der Zeit schon eine Attraktion bei kleinen und großen Jungen. Einer aus Marienau ( Zeitzeuge Enss), dem Nachbardorf, erinnert sich an 20 % Autos und den Rest Pferdefuhrwerke sommers auf dem großen Parkplatz im Sommerbad Steegen. Friedel Schroedter wurde mit Kriegsbeginn Kreisbauernführer im Kreis Dirschau, später Kreisbauernführer im Kreis Graudenz-Land. Dort bekam er zum Repräsentieren, wie sich seine Nachfahren heute ausdrücken, ein Gut, nämlich den Gutshof Groß Tarpen, wo ihn seine Tochter besuchte, der er liebevoll die vorhandenen Kükenställe und Seidenraupenzuchten präsentierte.
    Ab September 1940 wird er überraschend Leiter der Landkrankenkasse im Reichsgau Danzig-Westpreußen. Zu diesem Wechsel findet sich bei Herlemann 1940 einiges. Das Treuhandgut war für die Familie S natürlich auch perdu.
    Viele Grüße
    Eure Delia

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