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Thema: Polnische Medienkritik an Danzig wegen Deutschlandfreundlichkeit

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von Uschi Danziger
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    Standard Polnische Medienkritik an Danzig wegen Deutschlandfreundlichkeit

    Hallo, Forumer,

    hier eine Einladung zur Diskussion:
    1) Die rechte Wochenzeitung „Sieci“ (Netze) provoziert mit der Frage „Will Danzig nach Deutschland?“
    Westerplatte-Kriegsdenkmal, Denkmal der gefallenen Werftarbeiter von 1970, NS-Fahnen mit Hakenkreuzen, Aleksandra Dulkiewicz und Donald Tusk uvm. auf dem Cover der Zeitschrift. Sehen Sie selbst:

    1.07.19
    https://www.gdansk.pl/wiadomosci/gda...dnika,a,149679 ,
    deutsch:
    https://translate.google.com/transla...a%2Ca%2C149679
    englisch:
    https://translate.google.com/transla...a%2Ca%2C149679
    2)
    Kritische Äußerung des Redaktors Magazyn Kaszuby, Tomasz Slomczynski über die Publikation in „Sieci“
    3.07.19
    > https://www.gdansk.pl/wiadomosci/po-...zania,a,149855
    deutsch:
    https://translate.google.com/transla...a%2Ca%2C149855
    englisch:
    https://translate.google.com/transla...a%2Ca%2C149855
    3)
    Im Namen der Mitglieder Familienkreis der ehemaligen Mitarbeiter Polnischer Post in der Freien Stadt Danzig
    veröffentlicht Henryka Flisykowska-Kledzik einen offenen Brief zu der Publikation „Will Danzig nach Deutschland?“
    „Dyskreditierung unserer Stadt in den Medien dauert schon seit mehreren Jahren“
    3.07.19
    > https://www.gdansk.pl/wiadomosci/po-...ansku,a,149897 .
    deutsch:
    https://translate.google.com/transla...u%2Ca%2C149897
    englisch:
    https://translate.google.com/transla...u%2Ca%2C149897

    Uschi Danziger

  2. #2
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    Standard AW: Polnische Medienkritik an Danzig wegen Deutschlandfreundlichkeit

    Hallo Uschi,

    Danzig ist momentan in Polen eine Oase der Toleranz und Demokratie. Das hat auch Wahlergebnis der städtischen Selbstverwaltung gezeigt dass Danzig die schleichende PiS-Diktatur nicht akzeptieren will. Seit die "PiS-Regierung" (ich schreibe mit voller Absicht nicht "Polens Regierung") an der Macht ist, wurde Rechtsradikalismus in Polen leider salonfähig. Es ist eine beängstigende Entwicklung. Rechtsradikale Exzesse (wie z.B. ein Feier von Hitlergeburstag) werden toleriert und gleichzeitig jeder Widerstand gegen den autoritären Entscheidungen der Regierung bekämpft. Als Beispiel war die Änderung der Leitung der II WK-Museum (und auch Änderung der Ausstellung) in Danzig. Nun die neue Frau Präsidentin Dulkiewicz kämpft mit PiS-Regierung um Westerplatte, wo die Regierung eine Museum der Heldentaten der Polen auf dem Gebiet der Westerplatte errichten will. Dazu gibt es keine Zustimmung der Danziger Stadtverwaltung (und Bevölkerung) und daher auch werden sehr viele Aktionen die Danzig und Danziger der Rest der Polen in schlechten Licht stellen soll durchgeführt. Eine davon ist diese Beitrag in dem Zeitschrift „Sieci“. Mittlerweile hat das polnische Parlament (Sejm), entsprechende Teil der Westerplattengelände dem Stadtverwaltung enteignet und die Pläne durchboxen will. Es ist schon traurig, was sich da in Polen abspielt. Wenn bei dem Wahlen im Herbst die PiS-Regierung gewinnen soll, werden sehr trübe Zeiten folgen. Es ist sehr Traurig was da gerade läuft.


    Gruß Piotr

  3. #3
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    Standard AW: Polnische Medienkritik an Danzig wegen Deutschlandfreundlichkeit

    Hallo, Piotr,
    hallo, Forumer,

    gdansk.pl berichtet heute, dass die Stadt Danzig eine Berufung einlegte, in einem Berufungsverfahren gerichtet an die Wochenzeitung „Sieci“. Die Stadt Danzig verteidigt den guten Namen.

    https://www.gdansk.pl/wiadomosci/mia...eczny,a,150527
    deutsch:
    https://translate.google.com/transla...y%2Ca%2C150527
    englisch:
    https://translate.google.com/transla...y%2Ca%2C150527

    Uschi Danziger

  4. #4
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    Themenstarter

    Standard AW: Polnische Medienkritik an Danzig wegen Deutschlandfreundlichkeit

    Der Marschall der Woiwodschaft Pommern Mieczyslaw Struk teilt seine feste Position zu den Medienangriffen auf Bürgermeisterin von Danzig Aleksandra Dulkiewicz mit.
    Struk appelliert u.a. an Universitätshistoriker und Politikwissenschaftler: „Verteidigen Sie Danzig und Pommern gegen absurde und offen liegende Anschuldigungen.“

    https://www.trojmiasto.pl/wiadomosci...a-n136991.html
    deutsch:
    https://translate.google.com/transla...a-n136991.html
    englisch:
    https://translate.google.com/transla...a-n136991.html

    In diesem Beitrag wurde ein Video des Polnischen Fernsehens
    ´Wiadomosci TVP´ eingestellt. Die Übersetzung folgt hier:

    Kommentator: „Die polnische Opposition versucht einen Eindruck zu schaffen, dass die Kirche und die polnische Regierung mit Neofaschismus sympathisieren und das in Polen verbreiten. Gleichzeitig stört sie nicht die Geschichte der Regierenden Danzigs, bei denen Aleksandra Dulkiewicz regiert und mit der Opposition verbunden ist. Es gibt Meinungen, dass die Stadtverwaltung von Danzig die Nazizeit in der Geschichte Danzigs verherrlicht.
    Durch Danzig fährt eine Straßenbahn (red. historisch) nicht mit dem Schild Gdansk, sondern Danzig. Der Name, der in Preußen und im Dritten Reich benutzt wurde.“

    Aussage von Marcin Wiklo, Publizist von „Sieci“-Zeitung:
    „Die Tram ist symbolisch eingesetzt. Die Danziger Stadtverwaltung zeigt damit die Sehnsucht nach dem Deutschen.“

    Kommentator: „Einer anderen neuen Tram wurde der Name von Adolf Butenandt gewidmet. Der Nazi hat zusammen mit deutschen Professoren dem Hitler die Treue geschworen. Er ist aus eigenem Willen der NSDAP beigetreten. In den 30-ger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Freie Stadt Danzig, zu dem Erbe sich A. Dulkiewicz und ihre Mitarbeiter gerne zugehörig zeigen, durch Nazis dominiert. Polen wurden in der Stadt brutal verfolgt. Der letzte Senatspräsident der Freien Stadt Danzig war ein Deutscher Arthur Greiser, Nazi und Kriegsmörder, der brutal das ganze Polentum bekämpfte. 1946 Greiser ist auf der Posener Zitadelle auf der letzten öffentlichen Exekution verschwunden.
    Die Stadtverwaltung von Danzig nimmt sehr gerne die Sympathie zu der Freien Stadt Danzig auf. Gleichzeitig geben sie den Polen die Mitschuld am II. Weltkrieg.“

    Aussage von Piotr Grzelak, Vizepräsident von Danzig:
    „Es wurde ein schlimmes Wort eines Polen gegen eine andere Nation, gegen die Nation Deutschland, erhoben. Europa wurde durch dieses schlimme Wort geteilt.“

    Kommentator: „Durch ein solches Wort wurde das Nazi-Vermächtnis nicht ausgerufen, sie rufen nicht die Welle zwischen Politikern und Sympathisanten der Opposition aus.“

    Eingestellt von Uschi Danziger

  5. #5
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    Standard AW: Polnische Medienkritik an Danzig wegen Deutschlandfreundlichkeit

    Hallo, Forumer,

    die in Danzig am 1.09.2019 stattgefundene Debatte „Solidarität und Friede . Die Stadt als europäische Gemeinschaft“, kann für Danzigs Zukunft nur etwas positives bewirken, nachdem es in den letzten Wochen öfters zu politischen Unruhen gekommen ist.

    https://www.gdansk.pl/wiadomosci/mia...towej,a,153784
    deutsch:
    https://translate.google.com/transla...j%2Ca%2C153784
    englisch:
    https://translate.google.com/transla...j%2Ca%2C153784

    Uschi Danziger

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