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Thema: Meine Erfahrung mit dem Staatsarchiv in Malbork

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von sarpei
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    17.12.2013
    Beiträge
    3,941

    Standard Meine Erfahrung mit dem Staatsarchiv in Malbork

    Erfahrungen mit dem Archiv in Malbork
    --------------------------------------------

    o Ausgangssituation

    Meine Familie siedelte seit etwa 1755 zwischen Weichsel und Nogat. Zwei Hauptorte waren dabei:

    - Rückenau (an der Schwente zwischen Marienau und Tiegenhof) und
    - Krebsfelde (7 km südöstlich von Tiegenhof).

    Nachdem ich die zugehörigen Kirchenbücher von Marienau und Gr. Mausdorf bzw. Fürstenau bei archion durchgearbeitet hatte, gab es noch ein wenig Material der zuständigen Standesämter von 1874 bis 1878. Für den anschließenden Zeitraum war ich auf weitere Standesamtunterlagen angewiesen.

    o Zuständiges Staatsarchiv

    Entsprechnde verfügbare Standesamtregister liegen heute im Staatsarchiv in Malbork (etwa bis zum ersten Weltkrieg). Aus den Namensindex-Bänden hatte ich vereinzelte Angaben bzgl. des Standesamts, laufender Nummer und Jahrgang. Zum Teil allerdings nur Namen und Datum.

    o Anfrage an das Staatsarchiv in Malbork

    Im Laufe meiner bisherigen Suche hatten sich folgende Fragen ergeben:

    9 Geburtseinträge von 1888 bis 1923
    4 Heiratseinträge von 1880 bis 1934
    5 Sterbeeinträge von 1888 bis 1942
    1 Anfrage bzgl. einer Veröffentlichung.

    o Form der Anfrage

    - Mail an sekretariat@malbork.ap.gov.pl
    - Aufbau der Mail wie bei einem Geschäftsbrief
    - Deutscher Entwurf mit möglichst einfachen Sätzen, keine Verschachtelungen, wenig Nebensätze.
    - Übersetzung des deutschen Entwurfs mit DeepL ins Polnische. Prüfung des Ergebnisses durch Rückübersetzung der polnischen Version ins Deutsche (es waren kaum Anpassungen erforderlich).
    - Inhaltlich: Hinweis auf die DeepL-Übersetzung und den deutschen Ursprungstext am Ende, Entschuldigung für fehlende Polnisch-Kenntnisse, Bitte um Unterstützung bei der privaten Familienforschung, Hinweis darauf, dass mir einfache Ablichtungen ausreichen.
    - Aufstellung der gesuchten Dokumente separat am Briefende.

    o Ablauf

    - Mail am 24.09. abgeschickt.
    - Antwortmail am 26.09. mit Referenz, Bearbeiter und Mailanschrift des Bearbeiters sowie einer Briefanlage bzgl. des Ergebnisses!
    - 7 Geburtseinträge gefunden.
    - 3 Heiratseinträge gefunden.
    - 3 Sterbeeinträge gefunden.
    - Hinweis, dass für eine Heiratsurkunde aus 1934 das zuständige Standesamt recherchieren muss (Mailadresse mitgenannt).
    - Die übrigen Dokumente sind nicht in Malbork vorrätig, sondern beim Standesamt Tiegenhof (Mailkontakt genannt).

    o Kosten

    - 32 Zloty für Papierkopien der gefundenen Dokumente.
    - 40 Zloty zusätzlich, wenn noch nach der oben erwähnten Heiratsurkunde gesucht werden soll.
    - Überweisung am 26.09. ausgelöst und entsprechende Mitteilung an den Sachbearbeiter.

    o Ergebnis

    - Postversand am 03.10. lt. Poststempel.
    - Brief am 15.10. im Briefksten.
    - Ich bin nicht nur zufrieden, sondern glücklich und freue mich riesig.


    Viele Grüße

    Peter

  2. #2
    Administratorin Avatar von Beate
    Registriert seit
    11.02.2008
    Beiträge
    3,784

    Standard AW: Meine Erfahrung mit dem Staatsarchiv in Malbork

    Hallo Peter,

    erst einmal Glückwunsch zu diesem prima Ablauf und den Funden!

    Und ein ganz herzliches "Danke schön" für den geschilderten Ablauf, den man sich so prima als Grundlage für die eigenen Forschungen nehmen kann!!
    Nun sollte ich doch einmal Koscielec Innowroclaw anschreiben...dort sollten für meine Ahnen noch Unterlagen vorhanden sein..

    Fröhliche Grüße, Beate
    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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