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Thema: Joachim Schroetter

  1. #151
    Forum-Teilnehmer Avatar von Felicity
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Und ich bin die Dritte in der Gruppe. Bin schon dreimal von Australien zur Heimat zurueck gekehrt und noch nie enteuscht worden. Meine alte Heimatstadt war ja Schutt und Asche als wir sie verliessen in 1945 und haette ja sowiso wieder Veraenderungen mit dem Aufbau erlitten. Ich bin froh wenn die Spuren des Krieges besetigt sind und wirklich, Polen hat das gut hingekriegt

    Noch schnell eine kleine Geschichte. Ich wartete auf Transport und sass mit einem alten Muetterchen auf der selben Bank vor dem Hotel, DOM MUZIKA in Gdansk.


    Sie sprach mich an, ob meine Zoepfe, wirkliche warem ? Alsi ich dann mit meinem Kuechen-Polnisch antwortete fragte sie mich, ob sie an ihnen ZIEHEN koennte, ich lud sie herzlich dazu ein und sie konnte es nicht glauben dass meine Haare so lang waren. Fuer gut 15 Minuten, erzaehlten wir einander onsere Lebensgeschten, Ich war ueberzeugt dass sie und auch ich einander gut verstanen in einer Sprache, die mehr ein 'Kauderwrlsch' war. Liebe Gruesse von der Feli mit zwei Heimaten.

  2. #152
    Forum-Teilnehmer Avatar von Belcanto
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Ulrich 149 das ist deine Ansicht und die ist jedem unbenommen. Ich bin auch in Danzig geboren. Meine Familie lebte seit Generationen dort. Wie kann das noch "meine" oder "unsere" Stadt sein, wenn die Straßennamen alle polnisch sind. Man kann sich in Danzig gewiss wohlfühlen und auch gewiss gut leben. Aber Danzig ist jetzt eine Polnische Stadt. Was du sagst Feli ist natürlich richtig. Wenn ich nach Danzig komme freue ich mich auch. Wenn ich vor den Haus meiner Oma. Nur wohnt meine Oma nicht mehr da. Natürlich muss man den Älteren eine stärkere, Bindung zu ihrer ehemaligen Heimat unterstellen. Das ist doch klar, denn ist Danzig nicht mehr unsere Stadt. Die Gründe, warum das so ist, stehen auf einem ganz anderen Blatt.

  3. #153
    Forum-Teilnehmer Avatar von Peter von Groddeck
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo,
    als nicht in Danzig geborener, kommt meine Verbindung zu Danzig daher, dass meine Vorfahren lange in Danziger gelebt haben. Ich konnte Danzig beruflich bedingt erst nach der Wende besuchen, war seitdem mehrmals dort und habe mich in die Stadt verliebt.
    Peter
    Tue recht und scheue niemand.

  4. #154
    Forum-Teilnehmer Avatar von Belcanto
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Die Familie von Groddeck ist ist in Danzig bekannt. Es tat tatsächlich um den persönlichen Bezug. Man kann diese Stadt mögen und auch traurig sein, dass wir sie verloren haben.so geht es mir jedenfalls.

  5. #155
    Forum-Teilnehmer Avatar von Uschi Danziger
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Forumer,

    # 149 von Ulrich kann ich ohne Ausnahme unterschreiben. Ich empfinde es genaues, dass Danzig meine erste Heimat ist und für immer bleibt. Die Stadt hat sich verändert, das stimmt. Ich vergleiche das mit dem Elternhaus. Das ist auch nicht mehr das alte, wenn man einmal weggezogen ist und wieder zu Besuch kommt.

    Viele Grüße

    Uschi Danziger

  6. #156
    Forum-Teilnehmer Avatar von Belcanto
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Uschi Danziger. "Heimat" ist ein Gefühl, ein schönes Gefühl der Geborgenheit, Zuversicht und Freude. Danzig war meine Heimat, wo ich geboren bin und wo unsere Wurzeln waren. Nur die Wurzeln existieren nicht mehr. Es ist nicht mehr unsere, nicht mehr meine Stadt. Wer dort wohnt und seinen Lebensmittelpunkt hat, mag das anders empfinden.

  7. #157
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    Standard AW: Umweltfeeauf Polnisch

    Hallo, kennt jemand den Roman "Das Mädchen von Hela" von Fanny Lewald?

  8. #158
    Forum-Teilnehmer Avatar von sarpei
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    Standard AW: Umweltfeeauf Polnisch

    Hallo Joachim,

    den Roman kenne ich zwar nicht, aber falls es dir um eine Quelle dazu geht: unter https://de.wikisource.org/wiki/Fanny_Lewald findest du jede Menge Links zu online verfügbaren Veröffentlichungen von Fanny Lewald. Auch die beiden Bände 'Das Mädchen von Hela' sind dort zu finden.


    Viele Grüße,

    Peter

  9. #159
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Peter, das war mir bekannt und auch das es um die Frauenrechte geht. Ich dachte nur, es hätte jemand gelesen. Vielen Dank für die info.

  10. #160
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Guten morgen, ich möchte heute am Muttertag, allen Müttern nah und fern für ihre aufopferungsvolle Liebe danken und schicke euch in Gedanken einen Blumenstrauß.

  11. #161
    Forum-Teilnehmer Avatar von Herbert Claaßen
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Dann möchte ich den Strauß bildlich vervollständigen.
    Schönen Tag für die Mütter jedoch auch für die Väter und Opas.
    Vor zwei Tagen habe ich erfahren, dass ich zum ersten Mal Urgroßvater werden soll.Name:  Lehrgaretn 7 - 2014 - 8.jpg
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  12. #162
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Da wir ja auch mit Wolfgangs Genehmigung, auch etwas Eigenes hier veröffentlichen dürfen. hier heute mein Hamster.Hamster
    Hamstervater kroch aus seinem Bau
    gerne mal nach draußen schau.
    Er wollte ein paar Körner suchen,
    um zu backen einen Kuchen.

    Von unten schrie seine Göre,
    es ließ sich fallen in die Röhre.
    Was ist denn los, Zappa Lot.
    such Körner für das Abendbrot.

    Ist langweilig habe nichts zu lesen,
    Bote hier noch nicht gewesen.
    Ich schaue mal, ob ich ihn sehe,
    wenn ich wieder oben stehe.

    Aufrecht, in der Hamsterpose,
    sah er nur Körner, alle lose.
    Gott möge sich erbarmen
    reichlich spenden guten Samen.

    Der Urgroßvater hatte berichtet
    dass ganze Völker wurden, vernichtet.
    Hohe Herren Hamsterpelze tragen,
    das hörte ich ihn nachdenklich sagen.

    Da es kaum noch Hamster gibt,
    von hohen Herren nichts übrig blieb.
    Schmücken sie sich heute mit fremden Federn,
    und allerlei exotischen Ledern.

    Hamstern auf andere Weise,
    unauffällig, still und leise.
    Betrügen und lügen
    Das ist übriggeblieben.

    Joachim Schroetter, 2022

  13. #163
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Es wird hier im Forum, oft und immer wieder von Danzig "unserer" Stadt gesprochen. Das ist aber nicht wahr. Danzig ist nicht mehr "unsere", Stadt, so schmerzlich das auch sein mag. Ich liebe diese Stadt in der ich geboren wurde, aber sie gehört uns nicht mehr. Wenn die Generation, der noch in Danzig geborenen gestorben ist, ist auch die Wehmut nach dieser schönen Stadt gestorben. Aber solange ich noch lebe, kann ich nur Wehmut empfinden.

  14. #164
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Belcanto,

    ich habe eine andere Sichtweise als Du auf die im Forum verwendete Formulierung "unsere Stadt" für Danzig. Ich bin der Meinung, dass eine Stadt oder ein Land niemandem persönlich "gehört", und deshalb erhebe ich als 1931 in Danzig Geborener keinerlei Besitzansprüche an ein Danzig der damaligen Zeit. Danzig hat eine sehr wechselvolle Geschichte. Ab September 1939 beanspruchte es nach gewaltsamer, mörderischer Übernahme ein Deutschland unter der Führung eines wahnsinnigen Österreichers, durch dessen zum Glück gescheiterten rassenideologischen Weltanspruch Danzig 1945 Polen zugeschlagen wurde. Diese politische Veränderung hat meine Liebe zu Danzig nicht verändert. Danzig ist trotzdem meine jetzt zweite Heimat geblieben, und deshalb interessiert mich nach wie vor nicht nur Danzigs Vergangenheit, sondern auch Danzigs Gegenwart und Zukunft. Wehmut empfinde ich dabei nicht, aber an meine Kindheit und frühe Jugend im freistädtischen und deutschen Danzig werde ich mich bis an mein Ende dankbar erinnern.

    Viele Grüße
    Ulrich

  15. #165
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Lieber Ulrich
    Noch mal, deswegen steht ja auch Unsere in Gänsefüßchen. Natürlich gehört ein Stadt niemand persönlich und trotzdem gehörte uns etwas in Danzig, um das ich traure. Ich erhebe auch keine Besitzansprüche. Das ist vorbei und das kann man meinen Zeilen auch nicht entnehmen. Natürlich könnte ich auch in Danzig wohnen, das ist doch klar. Es ist jetzt eine polnische Stadt. Wie das gekommen ist weiß ich. Spürts du keinen Verlust. Ist bei dir alles so als wenn es diesen Verlust nicht gegeben hätte. Ich würde, wenn ich in Danzig wohnen würde diesen Verlust spüren. Das ist eben der Unterschied zwischen uns. Damit hier nicht gleich wieder ein falscher Zungenschlag reinkommt, sage ich ich ich gönne dir das, aber ich habe eine andere Empfindung und die ist meine.

  16. #166
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Lieber Joachim,

    natürlich bin auch ich traurig, dass ich nicht in Frieden in einer Freien Stadt Danzig weiterleben konnte und dort unter anderen Umständen vielleicht noch heute dort leben würde. Gerade wir damals in Danzig Geborene sollten uns aber mit aller Welt bewusst sein, warum es nicht zu diesem Traum kam. Ich bin ein Kind der Freien Stadt Danzig, die sich nach verlorenem Ersten Weltkrieg und Versailles in einem politischen Sonderstatus mit dem sie umgebenden Polen arrangieren musste, von dem sie außerdem noch in auswärtigen Angelegenheiten offiziell vertreten wurde. Das war für Danzig kein erfreulicher Zustand, es galt aber, ihn vertragsgemäß einzuhalten. Mit gutem Willen und friedliebender Einstellung wäre das m.E. auch lange gelungen. Doch wie sah die Wirklichkeit auf Danzigs Seite aus? Man zeigte sich dort von Anfang an mit diesem Zustand unzufrieden, und leider wurde dort das Bestreben, wieder zum Deutschen Reich zu gehören, immer stärker. Man erlaubte in der Freien Stadt Danzig, für mich unverständlich, das Fußfassen der aggressiv-militanten Pöbel-NSDAP, einer nur im "Reich" zugelassenen Partei, man wählte deren von A.H. für Danzig bestimmten Anführer (Gauleiter) Forster, der sonst keinerlei Bezug zu Danzig hatte, mit nur 29 Jahren zum Ehrenbürger der Freien Stadt Danzig (!), und man nannte früher als andere Städte im "Reich" altbekannte Danziger Straßennamen in "A.H.-Straße" um. Und so schaukelte sich die Freie Stadt ziemlich schnell zur "braunen" Stadt hoch, wurde daran leider nicht vom Völkerbund abgehalten, und bejubelte schließlich, "befreit", im September 1939 in der Langgasse frenetisch "ihren Führer", der nach dem grausamen Sieg über Polen sich dort im offenen Wagen feiern ließ. (Schade, dass damals niemand bereit war, diesen Unmenschen bei solch günstiger Gelegenheit in gleicher Weise zu töten, wie es 1963 leider John F. Kennedy erfahren musste.)

    Dies zu meiner Sicht meines Verlustes von Danzig als bleibenden Wohnort, der noch dadurch wesentlich verstärkt wird, dass ich wegen der o.a. Entwicklung meinen Vater im März 1945 in Danzig durch eine russische Luftmine verlor.

    Viele Grüße
    Ulrich

  17. #167
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Ulrich,
    mir ist die Danziger Geschichte hinlänglich bekannt. Es geht hier aber, um meine Empfindungen. Wenn ich vor dem Haus meiner Oma in Brösen stehe, fühle ich mich fremd, denn es wohnt dort nicht mehr meine Oma, sondern fremde Menschen. Bein unserem Haus im Eschenweg, ist es das Gleiche. Ich gehöre hier nicht mehr her. Es war mal meine Heimat.

  18. #168
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    https://m.media-amazon.com/images/I/..._AC_UY218_.jpg

    Erinnerungen eines kleinen Jungen. Nicht Günter Grass, sondern nur eunfach Joachim Schroetter bei Amazon.

  19. #169
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Joachim,

    der von Dir in #168 eingesetzte blaue Link zeigt nach eigentlich voll öffnendem Anklicken mit der linken Maustaste nur eine verkleinerte Abbildung der betr. Buchseite, aber nicht das von Dir sicher gemeinte vollständige Amazon-Buchangebot. Das erhält man mit diesem Link: > https://www.amazon.de/Das-Grab-unter.../dp/1520118813.

    Viele Grüße
    Ulrich

  20. #170
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Gedanken

    Die Gräber mussten wir verlassen. Und unser trautes Heim.
    Die Blumen sind schon längst verwelkt. Die Bande sind zerrissen. Und spalten tief das Herz. Die Grabsteine sind zerfallen. Niemand erinnert sich mehr. Gebete sind verstummt.
    Die Zeit so schnell vergangen.
    Lebten friedlich einst zusammen.
    Das Herz noch an der Heimat fängt.
    Erlebte Generationen sie sterben langsam aus.
    Wo heute eine Öde stand früher unser Haus.
    Das Herz hört bald auf, zu schlagen.
    Es gibt nicht mehr viel zu sagen.
    Wir müssen es ertragen.

    Die Gedanken werden brüchig.
    Erinnerung zerfällt.
    Vergessenheit den Platz belegt.
    Was einst im Herz den Menschen bewegt.
    So ist der Lauf der Dinge.
    Die unser Herz berührt.
    Und eine stille Hoffnung.
    Man noch im Inneren spürt.
    Joachim Schroetter 2008

  21. #171
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Liebe Danziger,
    ich war letztlich sehr viel in Stendal, Salzwedel und Osterburg, mit anderen Worten, in den Städten der Altmark. Diese sind so alt wie unser Danzig. Und auch dort sit es fremd. Die Städte sind entfremdet bsi zum geht nicht mehr. Es geht darum den Städten ein modernes Leben zu geben. Das können wir wie in Danzig so auch in der Altamrk durch unsere Anwesenheit erreichen. Als westlich oreinetierte Menschen. Mit unserer guten Laune und dem unsozialistischen Blick der Freiheit. Dann ist Danzig auch wieder unser Danzig.
    Viel schöne GutenMorgenGrüße

    Delia

  22. #172
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Die Ostsee leidet, es geht ihr schlecht.

    Insbesondere hat die Überdünung, also die Eutrophierung mit Nährstoffen dramatisch zugenommen. Die Überdünung der Ostsee, fördert das Wachstum von Phytoplankton, Kieselalgen, Grünalgen, Goldalgen, Dinoflagellaten, Cyanobakteria. Dieses gewaltige Wachstum der Wasserpflanzen, verändert nachteilig die Lichtverhältnisse im Wasser und sorgt für einem Sauerstoffmangel in der Ostsee.
    Das Phytoplankton braucht zum Wachsen Sauerstoff und nimmt den anderen Meeresbewohnern den Sauerstoff weg, den sie ebenfalls benötigen.
    Leider ist Polen ein Hauptverursacher des Problems. Der Eintrag erfolgt über die großen Flüsse. Zum Teil handelt es sich dabei um diffuse Einleitungen. Aus der Landwirtschaft stammen70-90 % der Phosphor und Stickstoffeinträge, sowie Ammoniak aus der Viehhaltung.
    Hinzu kommt die Überfischung und der Eintrag von Mikroplastik, Munition, Wracks und Geisternetzte, wie die ARD am Montag deutlich zeigte.
    Wo kann das nicht weiter gehen. Die Algenbildung an den Stränden, insbesondere durch die Blaualgen, ist auch eine Gefahr für den Tourismus.
    Günter Grass “Der Butt“, würde nicht mehr orakeln, sondern uns die rote Karte zeigen.

  23. #173
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Ich wollte damit u. a. ausdrücken, dass die Überdünung der Meere, auch zum Fischsterben beiträgt.

  24. #174
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Ein anderes Thema: Polen verlangt 1,3 Billiarden Euro Entschädigung von Deutschland.

  25. #175
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Es handelt sich nur, um 1,3 Billionen Euro.

  26. #176
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Nicht Polen, sondern
    Jaroslaw Kaczynski, Vorsitzender der nationalkonservativen Regierungspartei PiS in Polen, die Regierung stellt Reparationsforderungen an Deutschland.

  27. #177
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    wider aller Verträge und Vereinbarungen... da fällt mir nichts mehr zu ein..
    Liebe Grüße
    Jutta
    Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

    Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

  28. #178
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo,
    nicht die Regierung, weder Präsident noch Ministerpräsident stellen diese Forderung. Nur Kaczynski, graue Eminenz der PIS will damit Wählerstimmen erlangen. Also tiefer hängen.
    Gruß Peter
    Tue recht und scheue niemand.

  29. #179
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Ja, habe ich verstanden. Trotzdem sind über 50 % der polnischen Bevölkerung dafür!

  30. #180
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Für das Verhältnis Deuschland - Polen wäre es besser gewesen, DER hätte auch in dem Flieger gesessen.

  31. #181
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Für das Verhältnis Deuschland - Polen wäre es besser gewesen, DER hätte auch in dem Flieger gesessen.
    _____________
    Joachim,dann hätte ein anderer von Deutschland gefordert... Seit ich politisch denken kann, hat Deutschland immer "wiedergutzumachen". Bis zurück in meine Großelterngeneration. Ist das deutsche Volk so kriegslüstern ? Lässt es sich verführen und aufhetzen und in Kriege hineinziehen? Konnte ein Hitler nur in Deutschland so mächtig werden? Die ukrainische Regierung fordert. Keine Wiedergutmachung, sondern Panzer. Werden geliefert. Muss Deutschland Waffen liefern? Egal, was der Wähler zu Hause dazu sagt? Entschuldigung, aber diese Fragen stelle ich mir schon, und auch laut, und nicht nur als aus meiner Heimat vertriebene deutsche Danzigerin. Ich werde niemals Kriegshandlungen gutheißen.
    Aber dazu haben die Wähler ja nichts zu sagen. Nur dann "wiedergutzumachen."
    Schöne Grüße, Christa
    Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
    (M. Gandhi)

  32. #182
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Zum Beginn und der Fortsetzung des Threads hier ab #174 mit diesem "anderen Thema" ('Entschädigung von Deutschland'):

    Habt Ihr Euch nicht erinnert an das Forum-Thema "Reparationszahlungen", gestartet von Joachim am 13.01.2018, das damals innerhalb von zwei Monaten 59 Antworten erhielt (► http://forum.danzig.de/showthread.ph...ngen&highlight )? - Ein Blick in die Suchmarke des Forums schadet nie.

    Ulricn

  33. #183
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Zu #182:

    Sorry: SuchmaSke.

  34. #184
    Forum-Teilnehmer Avatar von Belcanto
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Hallo Christkind der von dir zitierte Satz stammt nicht von mir.

  35. #185
    Forum-Teilnehmer Avatar von Belcanto
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    Standard AW: Joachim Schroetter

    Ich möchte nochmal folgendes feststellen. Kriege sind grausam. Ich wusste als Kind nicht, was Krieg ist. Den habe ich aber als 1945, in meiner Heimatstadt Danzig zu spüren bekommen, als ich meiner Mutter helfen wollte, und mich ein russischer Soldat die Treppe runterwarf. Wie sich später herausstellte, hatte ich mir dabei zwei Brüche zugezogen Soll ich deswegen das ganze russische Volk hassen.
    Wir haben unsere Heimat, unser geliebtes Danzig., West -und Ostpreußen, Pommern und Schlesien an Polen verloren. Dieses Gebiet ist größer als Ostpolen, was damals an Russland ging. Ich frage: Haben wir nicht genug gebüßt“. Ich finde es nur traurig 77, Jahre nach dem Weltkrieg, mit einer solchen Forderung zu kommen. Das ist nur Wasser auf die Mühlen derjenigen, die fordern, dass die verlorene Heimat wieder deutsch werden sollen.

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