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Thema: Rothahnchengang

  1. #1
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    Standard Rothahnchengang

    Wer kennt die Familie Klimmek, die bis ca. 1944 im Rothahnchengang 17 (Schidlitz) gewohnt hat?
    Bekannte Familienmitglieder sind Margarete Klimmek, Karl Klimmek und die Kinder Ursula, Renate, Werner

  2. #2
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Hallo Werner
    Mir ist zwar die Familie nicht bekannt...schicke Dir mal einige Informationen
    aus dem Danziger Einwohnerbuch 1942.

    Viele Grüße
    hans-Jörg
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  3. #3
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Korr. caschwi nicht Werner................

  4. #4
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    Themenstarter

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    Hallo Hans-Jörg
    danke für den Auszug aus dem Melderegister. Weisst du zufällig auch, ob die Hausnummern im Rothahnchengang in Schidlitz beibehalten worden sind? Gruß Caschwi

  5. #5
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Hallo "caschwi"

    Kann ich Dir leider nicht sagen...aber hier im Forum gibt es sicherlich Experten die Dir weiter helfen können ob die Hausnummern geblieben sind !
    Evtl. pomuchel ?!


    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  6. #6
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    Standard Rothanchengang in Schidlitz

    Hallo "caschwi"
    im Hause Nr, 19 wohnte die Familie Artur Topel,
    seine Frau Meta, geb. Lau, war eine Schwester
    meiner Mutter. Es gab zwei Jungen in dieser Familie,
    Norbert Jg. 1932 und Siegfried Jg. 1923.
    Norbert verstarb 1938 an Diphterie, da war ich auch
    zur Beerdigung dort. Später auch einige Zeit in den
    Schulferien für ca. 1 Woche. Mein Onkel Artur
    verunglückte 1940 tötlich vor dem Hauptbahnhof Danzig,
    beim überqueren der Straßenbahngleise, zwischen
    zwei Bahnen, die gerade in gegenseitiger Richtung
    fuhren.- Siegfried Topel hat 1939 die Rechtstädtische
    Mittelschule für Jungen, im Poggenpfuhl abgeschlossen
    und wurde Vermessungstechniker.
    Von der e.g. Mittelschule besitze ich eine Schulkronik
    und dort sind auch einige Abblidungen von Lehren, Klassen
    und Sportlern enthalten.
    Siegfried Topel hat mich oft, von Praust mit dem Fahrrad
    ins Landauer Bruch zum Hof unserer Großeltern
    Lau mitgenommen. 1943 ist er als Fahnenjunker-
    Unteroffizier in der SU, bei Smolensk gefallen.
    Meine Tante Meta kam am 28. März 1945 in sowjetische
    Zivilgefangenschaft und ist beim bekannten Todesmarsch
    von Danzig nach Graudenz umgekommen.-
    Diesr Todesmarsch wird auch in dem Buch von Poralla,
    UNVERGÄNGLICHER SCHMERZ, beschrieben. Dieses Buch
    kann immer noch bei mir, für 10 € plus Porto bezogen werden.
    Über meine Erinnerungen an Schidlitz und das Familienschicksal
    Topel habe ich schon vor Jahren in der alten Liste Danzig-L
    geschrieben.
    Die Häuser Nr. 17 und 19 standen von der Karthäuser Straße
    aus gesehen, auf der rechten Seite (ungerade Nr. 1-25)
    Die Häuser Nr. 15 bis 25 waren Mehrfamilienhäuser und
    Eigentum der Deutschen Wohnungsgenossenschaft
    zu Danzig eGmbH, Reitbahn 7.

    Es grüßt Erwin Völz aus Moers.

  7. #7
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    Themenstarter

    Standard Rothahnchengang

    Lieber Pomuchl,´
    Hans-Jörg gab mir den Tip, dich zu fragen, ob die Hausnummern im Rothahnchengang in Schidlitz noch so wie früher sind (1940-1945). Hintergrund: Kontaktaufnahme zu den Leuten, die heute dort leben, da meine Mutter dort unbedingt einmal hín will.
    Danke und Grüße Carla

  8. #8
    Benutzer Avatar von Pomuchel
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    Standard

    Ja, die Nummern bleiben genauso wie vor dem Krieg.
    Was war die Nummer des Hauses Deiner Mutter?
    Hochachtungsvoll
    virt. Prof. Grün
    www.rzygacz.webd.pl/pomuchel/archiv.html -
    Danziger Dienstleistungen jeglicher Art
    Nachforschungen in Archiven (Danzig und Umgebung)
    Historische und heutige Bilder von Danzig
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  9. #9
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    Hallo pomuchel
    Schau mal bitte unter Schidlitz...da hatte ich geschrieben....geht wohl
    um die Hausnummer 17

    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  10. #10
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    Themenstarter

    Standard Rothahnchengang

    Zitat Zitat von Pomuchel Beitrag anzeigen
    Ja, die Nummern bleiben genauso wie vor dem Krieg.
    Was war die Nummer des Hauses Deiner Mutter?

    Lieber Pomuchel,
    ich bin ja so froh, dass ich in dieser Sache endlich ein Stück voran komme. Meine Mutter lebte früher mit ihrer Familie im Rothahnchengang 17. Habe einen Brief an die jetzigen Bewohner übersetzen lassen und will ihn schicken, da meine Mutter unbedingt noch einmal dorth hin will.
    Danke und Grüße
    Caschwi

  11. #11
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    Standard Rothahnchengang 17: Frage an Pomuchel

    Hallo Pomuchel,

    Du hast doch erst kuerzlich Fotos fuer mich im Rothahnchengang gemacht. Das sah ja alles nach neueren Haeusern aus. Ist die Nummer 17 noch ein altes Haus?
    Ich beziehe mich auf Caschwis Anfrage. Nicht dass die Mutter dann sehr enttaeuscht ist, wenn sie nicht damit rechnet.

    Gruesse
    von Birke

  12. #12
    Benutzer Avatar von Pomuchel
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    Standard An Birke und Caschwi

    Hallo Birke, Hallo Caschwi
    Das Haus im Rothahnchengang 17 ist (zusamen mit dem unter Nummer 15) ein Doppelhaus. Es wurde bestimmt vor dem Krieg erbaut.
    Hochachtungsvoll
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  13. #13
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    Standard Rothahnchengang

    Zitat Zitat von Pomuchel Beitrag anzeigen
    Ja, die Nummern bleiben genauso wie vor dem Krieg.
    Was war die Nummer des Hauses Deiner Mutter?

    Hallo Pomuchel,
    die Hausnummer meiner Mutter war 17.
    Ich glaube, dass ich doch etwas weiter ausholen muss, um klarzumachen, worum es mir geht. Meine Mutter war vor ca. 6/7 Jahren mal mit einem Verwandten dort. Sie wollte so gerne mal die Wohnung sehen, mit der sie noch so viel KIndheitserinnerungen verbindet. Die alte Dame, die damals dort wohnte, machte ihr jedoch nicht auf, meine Mutter sah sie im Weggehen hinter der Gardine.
    Damit das jetzt besser klappt, habe ich einen Brief an die Familie im Haus Nr.17 auf polnisch übersetzen lassen und will diesen nun dorthin schicken, in der Hoffnung , dass die Leute sich dahingehend äußern, dass ich irgendwann im nächsten Jahr mit meiner Mutter dort hinkommen kann, denn das ist nach wir vor ihr Herzenswunsch.
    Damit das alles so klappt, bin ich für jeden Tip dankbar, der mir weiter hilft!!!
    Grüße Caschwi

  14. #14
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    Standard Rothahnchengang

    An alle Forumsbesucher,
    ich möchte noch einmal die Frage stellen, welche Möglichkeiten es für mich gibt, mit den jetzigen Bewohnern des Rothahnchengang 17 in Schidlitz in Kontakt zu treten. Ist das überhaupt machbar? Viele von euch sind doch bestens vertraut mit den Gegebenheiten vor Ort, es wäre schön, wenn mir jemand dazu irgendeinen Tip geben könnte!!! Zweimalige Anschreiben auf polnisch haben bisher nichts gebracht, ich will die Hoffnung jedoch noch nicht aufgegen. Ist da irgendjemand, der mir hilft? Das Forum ist meine letzte Hoffnung!!!
    Viele Grüße caschwi

  15. #15
    Moderatorin Avatar von Helga +, Ehrenmitglied
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    Standard

    Zitat Zitat von caschwi Beitrag anzeigen
    Zweimalige Anschreiben auf polnisch haben bisher nichts gebracht, ich will die Hoffnung jedoch noch nicht aufgegen. Ist da irgendjemand, der mir hilft? Das Forum ist meine letzte Hoffnung!!!
    Viele Grüße caschwi
    Hallo Caschwi,

    möglicherweise möchten die jetzigen Bewohner des Hauses einfach keinen Kontakt und möchten auch ihre Wohnung nicht einfach herzeigen, sonst hätten sie ja vielleicht auf ein Schreiben geantwortet. Das muß man denn eben auch mal akzeptieren.
    Viele Grüße
    Helga

    "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

  16. #16
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    Standard Rothahnchengang

    Zitat Zitat von Erwin-Danzig Beitrag anzeigen
    Hallo "caschwi"
    im Hause Nr, 19 wohnte die Familie Artur Topel,
    seine Frau Meta, geb. Lau, war eine Schwester
    meiner Mutter. Es gab zwei Jungen in dieser Familie,
    Norbert Jg. 1932 und Siegfried Jg. 1923.
    Norbert verstarb 1938 an Diphterie, da war ich auch
    zur Beerdigung dort. Später auch einige Zeit in den
    Schulferien für ca. 1 Woche. Mein Onkel Artur
    verunglückte 1940 tötlich vor dem Hauptbahnhof Danzig,
    beim überqueren der Straßenbahngleise, zwischen
    zwei Bahnen, die gerade in gegenseitiger Richtung
    fuhren.- Siegfried Topel hat 1939 die Rechtstädtische
    Mittelschule für Jungen, im Poggenpfuhl abgeschlossen
    und wurde Vermessungstechniker.
    Von der e.g. Mittelschule besitze ich eine Schulkronik
    und dort sind auch einige Abblidungen von Lehren, Klassen
    und Sportlern enthalten.
    Siegfried Topel hat mich oft, von Praust mit dem Fahrrad
    ins Landauer Bruch zum Hof unserer Großeltern
    Lau mitgenommen. 1943 ist er als Fahnenjunker-
    Unteroffizier in der SU, bei Smolensk gefallen.
    Meine Tante Meta kam am 28. März 1945 in sowjetische
    Zivilgefangenschaft und ist beim bekannten Todesmarsch
    von Danzig nach Graudenz umgekommen.-
    Diesr Todesmarsch wird auch in dem Buch von Poralla,
    UNVERGÄNGLICHER SCHMERZ, beschrieben. Dieses Buch
    kann immer noch bei mir, für 10 € plus Porto bezogen werden.
    Über meine Erinnerungen an Schidlitz und das Familienschicksal
    Topel habe ich schon vor Jahren in der alten Liste Danzig-L
    geschrieben.
    Die Häuser Nr. 17 und 19 standen von der Karthäuser Straße
    aus gesehen, auf der rechten Seite (ungerade Nr. 1-25)
    Die Häuser Nr. 15 bis 25 waren Mehrfamilienhäuser und
    Eigentum der Deutschen Wohnungsgenossenschaft
    zu Danzig eGmbH, Reitbahn 7.

    Es grüßt Erwin Völz aus Moers.

    Hallo Erwin,
    danke für deinen Beitrag bezüglich der Hausnummer 19 im Rothahnchengang. Kennst du denn auch díe Familie Klimmek aus Nr.17? Da lebten meine Großeltern (Karl und Margarete Klimmek) mit ihren Kindern Ursula, Werner und Renate (letztere ist meine Mutter). Mein Opa ist wohl in einem Lager umgekommen, meine Oma konnte mit ihren drei Kindern in den Westen fliehen. Falls du irgendwetwas dazu weisst, würde ich mich freuen, wenn du dich melden würdest. Die Namen Kobiella und Zielinski (alle Rothahnchengang)kenne ich vom Hörensagen von meiner Oma.
    Viele Grüße Caschwi

  17. #17
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    Standard AW: Rothahnchengang

    Hallo zusammen,
    kennt jemand die Familie Chlechowitz aus dem Rothahnchengang 4a?
    Elisabeth Chlechowitz war eine geborene Zier und die Schwester meiner väterlichen Großmutter Adelheide Rosalie Holz, geb. Zier. Meine väterliche Familie selbst wohnte bis 1945 in der Karthäuserstr. 75 b.
    Gruß Manfrederik

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