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Thema: Familie Gdanietz / Bieschke

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Beitrag Familie Gdanietz / Bieschke

    Einen "Guten Tag" an dieses Forum.

    Ich bin durch Zufall über diese Seiten gestolpert und überrascht, wieviele Gleichgesinnte es hier gibt.
    Geboren bin ich 1963 in Frankfurt / Main und heiße Michael Gdanietz-Falke. Mein Vater, Heinz-Joachim Gdanietz, und sein kleiner Bruder, Hans Gdanietz, kamen mit ihrer Mutter ( meiner Oma), Agnes Gdanietz, geb. Bieschke, erst 1955 von Wenzkau ( bei Schöneck) in die BRD nach Wiesbaden. Mein Opa, Konrad Gdanietz, verstarb zuvor an einer Krankheit und wurde auf dem Friedhof von Schöneck begraben. Anscheinend war dies auch der Grund dafür, daß Agnes Gdanietz mit ihren beiden Söhnen übersiedelte, denn als Deutsche hatte sie ohne ihren kaschubischen Mann keine Perspektive mehr in Wenzkau. Ihre eigene, sehr große Familie "Bieschke aus Zoppot" ist zum größten Teil bereits nach 1945 im Raum Frankfurt / Wiesbaden gelandet.
    Ein beachtlicher Teil der "Bieschkes" blieb jedoch in Zoppot, überlebte und arrangierte sich wohl mit den neuen polnischen Machthabern. Hierzu nun meine erste Frage an das Forum: Gibt es gesicherte Zahlen, wieviele Deutsche im Danziger Raum nach 1945 geblieben sind ??? Bei meinen "Angehörigen" handelt es sich um Teile der Familien Bieschke und Draheim. Mich interessieren auch die Schicksale von anderen "Daheimgebliebenen" und die Umstände, wie es dazu kam.
    Meine Ahnenforschung in die Richtung der Familie Bieschke war leicht und ich habe inzwischen Kontakt zu ALLEN, sowohl in Deutschland als auch in Zoppot.
    Meine Bemühungen zur "Familie Gdanietz" hingegen stockt. Ich würde mich freuen, durch dieses Forum weiterzukommen.
    Es geht um meinen Opa, den bereits erwähnten kath. Kaschuben, Konrad Gdanietz, geb. 1912 in Wenzkau, Ehemann von meiner Oma, Agnes Gdanietz, geb. Bieschke, 1919, in Zoppot. Konrad Gdanietz war gelernter Metzger und fuhr über einen längeren Zeitraum mit einem Kollegen, namens "Rohde", regelmäßig mit der Eisenbahn von Schöneck nach Oliwa zur Arbeit.
    Er war der Sohn von Josef Michael Gdanietz und Barbara, geb. Palkowska. Sie hatten noch 2 weitere Söhne, Paul und Josef, die es nach NRW, vermutlich Köln, verschlagen hat. Einer dieser Brüder von Konrad Gdanietz, wahrscheinlich Josef, soll nach Frankreich gezogen sein. Ende der 60-iger Jahre, war ich als Kind mehrfach zu Besuch in Wenzkau, Schöneck und natürlich Zoppot. Ich weiß, daß wir damals einige Gdanietz´ besucht haben, und somit muß es diese "Sippe" nachwievor dort geben. Wer weiß etwas darüber und kann mir davon berichten ???
    Generell habe ich auch großes Interesse an dem Namen "Gdanietz" und seiner Herkunft.
    Ich stehe erst am Anfang, das Forum zu durchforsten und werde mich mehr damit beschäftigen. Die Mischung der Bevölkerung aus Deutschen, Polen und Kaschuben, von einst bis heute, interessiert mich am meisten.

    Zunächst einmal vielen Dank für Ihre Unterstützung.

    Herzliche Grüße,
    Michael Gdanietz-Falke

  2. #2
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard

    Guten Abend Michael
    Habe mal ein wenig geblättert…..
    Hier einige Angaben zu Gdanietz Zoppot / Danzig und Bieschke Zoppot aus dem Einwohnerbuch 1942 und Bieschke 1937 / 38 aus Zoppot.
    Im Einwohnerbuch 1937 / 38 keine Angaben zu Gdanietz.

    Viele Grüße
    Hans-Jörg
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  3. #3
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Themenstarter

    Standard

    Lieber Hans-Jörg,
    vielen lieben Dank für die prompte Antwort - und das zur späten Stunde. Ich werde es mir morgen genauer anschauen. Daraufhin werden bestimmt weitere Fragen auftauchen.
    Herzliche Grüße - und Gute Nacht
    Michael

  4. #4
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard

    Mach das Michael.....wir gehen uns ja nicht verloren !
    Bin ja auch nicht immer vorm Pc.

    Bis später
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  5. #5
    Forum-Teilnehmer Avatar von Helga Zeidler
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    Standard Bieschke

    Ich kann mich ganz vage an eine Frau Bieschke erinnern. Es wird die aus der Alexanderstraße 8 in Zoppot sein -wir wohnten in der Nummer 9.
    Gute Nacht
    Helga Zeidler
    Schöne Grüße
    Helga

  6. #6
    Anonymus
    Gast

    Standard Gdanietz - Gdanitz!

    Zitat Zitat von wenzkauer Beitrag anzeigen
    ..........
    Generell habe ich auch großes Interesse an dem Namen "Gdanietz" und seiner Herkunft.
    Ich stehe erst am Anfang, das Forum zu durchforsten und werde mich mehr damit beschäftigen. Die Mischung der Bevölkerung aus Deutschen, Polen und Kaschuben, von einst bis heute, interessiert mich am meisten.
    ..........
    Hallo Michael,

    Gdanietz oder auch Gdanitz, dieser Name hat sich seit meiner Kindheit in mir tief eingegraben. Warum?
    Im Anhang siehst Du drei Bilder die ich im Jahre 2005 gemacht habe. Sie zeigen die Strasse, die bis Ende des Krieges meine Spielstrasse war (auf Bild 3 ist rechts hinten meine Schule zu erkennen, auch heute noch als Schule genutzt!) und sie zeigen das Haus, indem ich mit meinem Bruder und mit meinen Eltern bis zur gewaltsamen Vertreibung gewohnt habe.
    In diesem Haus - in der Gallwitzstrasse Nr.1 in Ohra - war unser Nachbar zur linken Seite (von Morgen-Str.) das Milchgeschaeft von Fritz Krohn, zur rechten Seite (Lietzmannstr.) war es das Kolonialwarengeschaeft von Johannes Gdanietz.
    Das Milchgeschaeft mit dem Eingang von der Gallwitzstr., fand ich nicht mehr, hieraus wurde nach 1945 eine Wohnung (siehe Bild 1). Anders dagegen das Kolonialwarengeschaeft, es gibt es an der Ecke zur Lietzmannstr. heute noch, (auf den Bildern mit der gelben Markise ueber dem Schaufenster) allerdings steht in diesem Geschaeft kein Johannes Gdanietz mehr hinter der Verkaufstheke.
    Dieser Kolonialwarenhaendler, in dessen Geschaeft ich fast taeglich ein und aus gegangen bin (Brausepulver und Lutscher fuer ein Dittchen!), trug direkt nach Einmarsch der "Roten Armee" in Ohra (26.Maerz 1945) zu unser aller Erstaunen ploetzlich ein rot-weisses Baendchen an seinem Anzug und gab sich somit als Pole zu erkennen, auch sprach er nun nicht mehr unsere Sprache.
    Allerdings hat ihm das alles nichts genuetzt, auch er wurde wenige Tage spaeter, gemeinsam mit allen maennlichen deutschen Personen, von den Russen auf Nimmerwiedersehen verschleppt.
    Nun noch etwas zu den Namen Gdanietz und Gdanitz. Im Danziger Einwohnerbuch 1942 finden wir unter diesen Namen verschiedene Handwerker und Geschaeftsleute. Neben dem bereits genannten Kolonialwarengeschaeft finden wir ein weiteres derartiges Geschaeft, dann ein Uhrmachergeschaeft, eine Schneiderei, eine Schuhmacherei, eine Baeckerei, eine Conditorei sowie einen Fleischermeister - allerdings ohne Geschaeft.
    Michael, festzustellen ist, dass im genannten Einwohnerbuch z. B. der Johannes Gdanietz aus der Gallwitzstr. Nr.1, an anderer Stelle auch als Johannes Gdanitz (also ohne "e") auftaucht. Also etwas verwirrend mit den Namen - so meine ich - oder?
    Kurz nochmal zurueck zu kommen auf das Haus Gallwitzstr. Nr.1, indem ich den groessten Teil meiner Kindheit verbracht habe. Zu dieser Zeit hatte die Hausfassade einen schneeweissen Anstrich, auch die Fensterrahmen, die z.T. noch aus deutscher Zeit stammen, waren immer schneeweiss lakiert. Auch der schmale Vorgarten, in dem meine Mutter's Blumenpracht in jedem Jahr immer wieder neu erbluehte, ist verschwunden. Wenn wir nun die Bilder anschauen, ist es ein sehr trauriger Anblick - fuer mich ganz besonders traurig!
    Als ich im Jahre 1987 das erste Mal nach der Vertreibung wieder vor dem Haus stand, wollte ich gerade durch die offen stehende Tuer den Hausflur betreten, als aus dem Haus gegenueber ein aelterer Herr trat, der mich wohl als Deutscher erkannt hatte und im gebrochenen Deutsch auch ansprach. Ich erzaehlte ihm, dass ich meine Kindheit in der Paterrewohnung (Bild 1 die drei Fenster rechts vom Eingang) im Haus Nr.1 verbracht habe. Als er mir darauf antwortete, dass er bereits seit dem Jahre 1945 in Ohra wohnt und damals Angestellter bei der Miliz war, beendete ich das Gespraech, nachdem ich noch seine Bitte nach einer DM erfuellte und ihm einen 5-Mark-Schein gab.
    Warum ich das Gespraech beendete? Auch nach 41 Jahren waren die Erinnerungen und ganz besonders die Erlebnisse mit der poln. Miliz urploetzlich wieder da. Heutzutage dagegen suche ich bei passenden Gelegenheiten immer oefter den Kontakt zu den jetzigen Bewohnern in unserer gemeinsamen Heimatstadt und das nicht nur bei den Mitgliedern der Deutschen Minderheit in Danzig. Nur eins habe ich bis heute leider nie mehr wieder versucht, zu betreten das Haus in der Ohr'schen Gallwitzstrasse Nr. 1!

    Viele Gruesse zum heutigen Tag "Allerheiligen",
    Ohrscher Siegfried

  7. #7
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard

    Hallo Michael
    In der Nacht hatte ich einiges übersehen .....
    hier noch einige Angaben
    Viele Grüße
    Hans-Jörg
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  8. #8
    Anonymus
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    Standard

    Zitat Zitat von Hans-Joerg Beitrag anzeigen
    ..........
    In der Nacht hatte ich einiges übersehen .....
    ..........
    .....mit ne Brill' waer' dat nich passiert!

    Gruss
    vom Ohr'schen

  9. #9
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard

    ........mit ne Brill' waer' dat nich passiert!

    Ach neee ..hab ich im hohen "Alter"....das war die Müdigkeit!
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  10. #10
    Anonymus
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    Zitat Zitat von Hans-Joerg Beitrag anzeigen
    ........mit ne Brill' waer' dat nich passiert!

    Ach neee ..hab ich im hohen "Alter"....
    .....und damit (mit ne Brill' op de Nas') kommen wir einem Portraet von Dir, als moeglichem neuen Benutzerbild, schon etwas naeher!

    Gruss
    de Ohr'sche

  11. #11
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard

    Hallo Michael
    Hast wohl die Angaben schon ein wenig studiert....bin nun unterwegs bis
    heut Abend. Komme dann wenn noch Fragen auftauchen für Dich.
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  12. #12
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Beitrag

    Hallo Helga, Hans-Jörg und Ohrscher Siegfried,

    ich bin ganz platt wie das hier bei Euch läuft- TOLL und Danke für Eure Unterstützung !!!
    Diese Einwohnerbücher sind goldwert. Auf den ersten Blick kann ich folgende Personen meiner Familie zuordnen: Konrad Gdanietz, August Bieschke, Seestraße 32, seine Frau Helene Bieschke ( meine Ur-Oma) kannte ich noch. Das wird nur der Anfang sein, denn viele dieser Gdanietz´ und Bieschkes werden zu meinem "Clan" gehören.

    Liebe Helga: die von Dir beschriebene Frau Bieschke aus der Alexanderstraße 8 dürfte die Ehefrau von Franz Bieschke sein. Weißt Du zufällig ihren Vornamen ???

    Hans-Jörg: ab wann - nach 1945- gibt es wieder verläßliche Unterlagen, z.B. Telefonbücher ??? Einer meiner, in Zoppot verbliebenen, Verwandten hat vor Kurzem den Friedhof abgeklappert und eine Liste verstorbener Bieschkes nach Kriegsende bis heute erstellt. Mit den Bieschkes aus Deutschland und mit den alten Einwohner-Büchern wird das wahrscheinlich ein ziemlich geschlossenes Bild ergeben.
    Bei Gdanietz jedoch komme ich nicht annähernd so weit, oder gibt es womöglich noch Einwohnerbücher von Schöneck, bzw. Wenzkau ???
    Die Priorität meiner Suche geht ansich in Richtung der Familie Gdanietz.

    Ohrscher Siegfried: vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Dein Text bringt mich wieder zu den Fragen, die mich seit Langem beschäftigen. In meinen beiden Verwandtschaftslinien Gdanietz/Bieschke gibt es die hinlänglich bekannten Schicksale von Flucht, Vertreibung, verschleppt/vermißt bis hin zu "umgebracht". Jedoch auch wundersame Lebensläufe von Deutschen, die sich sehr schnell, sehr gut zurecht gefunden und sogar Karriere bei polnischen Behörden gemacht haben. Nicht ´mal der deutsche Nachname wurde gegen einen polnisch-klingenden ausgetauscht. Sind das absolute Einzelfälle oder gab es das öfter als man denkt ???
    Nach Kriegsende einfach in die kommunistische Partei eintreten und zu glauben, das war´s ist doch absurd ..............

    Nun noch ein paar Sätze zu mir: zwar bin ich 1963 in der BRD geboren, wurde aber ab meinem 6.Lebensjahr regelmäßig auf Besuche nach Zoppot, Schöneck und Wenzkau mitgenommen. Das ergab jedes Mal so intensive Erinnerungen, daß ich bis heute meine Wurzeln dort spüre. Der letzte Besuch muß 1980 - ich war 17- gewesen sein und heute mit 45 Jahren will ich vieles aufarbeiten, um wieder eine feste Verbindung zu den Stätten meiner Väter herzustellen.

    In diesem Sinne grüßt Euch
    Michael

  13. #13
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Zitat Zitat von wenzkauer Beitrag anzeigen
    ... Ende der 60-iger Jahre, war ich als Kind mehrfach zu Besuch in Wenzkau, Schöneck und natürlich Zoppot. Ich weiß, daß wir damals einige Gdanietz´ besucht haben, und somit muß es diese "Sippe" nachwievor dort geben.
    Hallo Michael,

    lt. Telefonbuch 2002 gibt es folgende Gdaniec mit Telefonanschluss

    in Schöneck: Gerard, Halina, Kazimierz, Krystian, Marzena, Miroslawa, Stanislaw, Wojciech

    in Wenzkau: Gerard, Henryk

    in Zoppot: keine

    Im Telefonbuch stehen ebenfalls die Straßen in denen die Gdaniec wohnen (ohne Hausnummer) sowie natürlich die Telefonnummern. Solltest Du daran interessiert sein, kann ich sie Dir nennen.
    -----
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)

  14. #14
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Beitrag

    Guten Abend Wolfgang,

    wenn Du mir die Straßen noch nennen könntest, wäre ich Dir sehr dankbar- dann kann ich sie mir ausdrucken.
    Telefonnr. erst einmal nicht, denn man hat bei mir wohl den Grundstein und die Wurzeln für diesen Flecken Erde gelegt, aber vergessen, mir polnisch beizubringen.
    Mir schwirrt ein Besuch in Zoppot im Kopf herum, wo mir die dortige Verwandtschaft helfen kann. Bei fast all jenen in meinem Alter hat man zum Glück Wert darauf gelegt, daß sie polnisch und deutsch sprechen.

    Herzliche Grüße
    Michael

  15. #15
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Zitat Zitat von wenzkauer Beitrag anzeigen
    wenn Du mir die Straßen noch nennen könntest, wäre ich Dir sehr dankbar- dann kann ich sie mir ausdrucken.
    Hallo Michael,
    in Schöneck:
    Gerard: Os. Sikorskiego
    Halina: Kosciuszki
    Kazimierz: Wrzosowa
    Krystian: Koscierska
    Marzena: Akacjowa
    Miroslawa: Pl. Hallera
    Stanislaw: Debowa
    Wojciech: Os. Sikorskiego

    in Wenzkau: Gerard, Henryk: ohne Angabe einer Straße/Hausnummer. Wahrscheinlich sind die Häuser in Wenzkau durchgezählt.
    -----
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  16. #16
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Hallo noch einmal Wolfgang und Danke-schön !!!

    Einen Gruß von der Südküste Schweden´s - uns hat es hierher vor 11 Jahren verschlagen. Und immer ein Blick von "Ystad" über die Ostsee nach Danzig im Sinn...........
    Michael

  17. #17
    Forum-Teilnehmer Avatar von Familie Lowitsch
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    Zitat Zitat von wenzkauer Beitrag anzeigen
    Hallo noch einmal Wolfgang und Danke-schön !!!

    Einen Gruß von der Südküste Schweden´s - uns hat es hierher vor 11 Jahren verschlagen. Und immer ein Blick von "Ystad" über die Ostsee nach Danzig im Sinn...........
    Michael
    Hallo Michael, "...dann wissen wir das!...",würde jetzt Kurt Wallander (Henning Mankells Komissar) sagen.
    Was Du zum Arrangement mit den bestehenden Machthabern nach `45 schriebst, kann ich so und ähnlich aus der Geschichte meiner Familie bestätigen. Ob es jedoch sooo einfach war in die KP einzutreten, wage ich zu bezweifeln! Ein guter Freund, jüngster Deutscher , jüdischer Herrkunft, der im KZ Buchenwald in die Kommunistische Partei eintrat, überlebte und in seiner Geburtsstadt(* in Breslau) kurtzzeitig Interiemsbürgermeister war, wurde dort von poln. Genossen gemobbt.
    Ging via Parteidirektive nach Kaiserslautern, arbeitete dort als Journalist. Die KPD wurde in der Bundesrepublik verboten und er mit Berufsverbot belegt. In den 1970ern siedelte er mit seiner Familie in die DDR über und hatte auch hier Schwierigkeiten mit den sogenannten Berufsfunktionären...
    und so ähnliche (nicht ganz so krasse)Lebensläufe gibt es in meiner Verwandtschaft eben auch.
    es grüßt Mandy aus dem Brandenburger Forrest
    "Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht."Erich Fried

  18. #18
    Forum-Teilnehmer Avatar von Helga Zeidler
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    Standard Bieschke

    Hallo, Michael, leider kenne ich den Vornamen von Frau Bieschke nicht.Ich erinnere mich nur, dass sie eine Nachbarin war und dass ich den Namen in meiner Kindheit oft von meinen Eltern und Großeltern gehört habe. Ich habe sie sicher auch gekannt, weiß aber nichts Näheres. Eventuell könnte ich durch eine polnische Familie, die heute noch in Zoppot lebt, etwas erfahren.
    Viele Grüße
    Helga Z.
    Schöne Grüße
    Helga

  19. #19
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Themenstarter

    Beitrag

    Hallo Helga,

    Danke für die angebotene Hilfe, jedoch habe ich gestern diesbezüglich schon meine Tante, eine geborene Bieschke, in Zoppot kontaktiert. Heute stieß ich beim Stöbern in diesem Forum auf Deine Reiseberichte von Zoppot des Jahres 1979. Die meisten Orte Deiner Erkundungen kenne ich und bin sie, wie im Film, mitgegangen. Sie endeten bei uns oft am Fensterplatz zur Ostsee im Grand-Hotel, dort arbeitete Tant´chens Sohn als Kellner.
    Damals - 1980- war ich 17 Jahre alt, und es war die 5. und letzte Reise mit meinem Vater und meiner Oma in deren Heimat. Für mich als Kind waren das immer wunderschöne, unbeschwerte Ferien, wobei ich mich schon genau daran erinnere, wie meine Oma jedesmal mit Tränen im Gesicht vor ihrem Elternhaus in der Seestraße 32 stand. Spätestens in diesem Moment fängt man als junger Mensch an, darüber nachzudenken und zu hinterfragen, warum das alles so ist.
    Nun bin ich dabei - viel zu spät mit 45 Jahren - daran wieder anzuknüpfen...........

    Herzliche Grüße
    Michael

  20. #20
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard

    Zitat Zitat von wenzkauer Beitrag anzeigen
    Nun bin ich dabei - viel zu spät mit 45 Jahren - daran wieder anzuknüpfen...........
    HAllo Michael,

    knüpf an, lass nicht wieder los, es ist nie zu spät!
    -----
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)

  21. #21
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Michael,
    ich bin eine geborene Draheim (geb.1967 in Dortmund). Mein Vater, Heinz-August draheim, wurde 1935 in Danzig geboren. Sein Vater hieß August Draheim geb.1900) und der Großvater Georg Draheim. Meine Oma, Erna Draheim, war eine geborene Knoop.
    Der Name Bieschke ist noch nicht bei uns erwähnt worden, aber vielleicht sind wir ja über 7 Ecken verwandt?
    Wir haben noch ein altes Stammbuch, das meine Oma retten konnte.
    Liebe Grüße aus dem Ruhrpott :-)
    Simone Schulze

  22. #22
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    noch was: mein Vater lebte auf einem Hof in Guteherberge.

  23. #23
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Themenstarter

    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Simone,
    willkommen im Forum. Dein Beitrag klingt für mich spannend und ich muß meine grauen Zellen in Bewegung setzen . Während meines letzten Besuches bei Draheims war ich 17 Jahre alt und das ist nun genau 30 Jahre her. Wir wohnten immer bei Heinrich (Henny) und Annemarie Draheim in Zoppot. Mit ihrer einzigen Tochter Mariolla und mir wäre es fast etwas geworden:heart:. Heinrich war bis in die 1980 iger Jahre Beleuchter im Theater (oder Kino ?) in Zoppot. Von einem Raubüberfall auf seinem Nachhauseweg hat er sich nie richtig erholt und verstarb vor 10-15 Jahren. Annemarie folgte ihm einige Jahre später. Mariolla hat einen Polen geheiratet und soll noch in dieser Wohnung in Zoppot leben. Heinrich´s Hobby war, aus Wurzeln der Umgebung Figuren und sogar Lampen zu fertigen.
    Die waren in der ganzen Sippe verteilt. Ich dachte auch lange Zeit, Bieschke´s und Draheim´s seien verwandt, mein Vater bestätigte mir nochmals, die beiden Familien waren nur sehr gut befreundet. Die Familie Lalewski gehörte wohl auch zu diesem Kreis. Von Bieschke´s, Draheim´s und Lalewski´s gibt es bis heute Nachfahren in Zoppot. Ob die von dir aufgeführten Namen zu Heinrich passen kann ich leider nicht sagen, vielleicht waren das Geschwister. Kannst Du jemand fragen...?
    Viele liebe Grüße Michael

  24. #24
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Mojn,

    meine Familie väterlicherseits geht auf Johann Theophil Bieschke, geb. 1887 in Zoppot zurück. Es interessiert mich, ob hier eine Verbindung besteht.

    Danke

  25. #25
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Themenstarter

    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hej danske,
    eine Verbindung besteht wahrscheinlich, wenn man nur tief genug wühlt. In dem von dir angegebenen Zeitraum (ca. 1900) wurde bei meinen "Bieschkes" großen Wert auf den ersten Buchstaben des Vornamens A. gelegt. Erinnern kann ich mich an meinen Uropa August und teilweise an seine Brüder Adalbert, Alfred, Albert usw..
    Hälsningar Skåning

  26. #26
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Mojn,

    ich habe zurzeit über Johann Theophil Bieschke folgende Info:

    Johann Theophil Bieschke wurde im Jahr 1887 in Zoppot, Freistadt Danzig, Deutsches Reich geboren. Im Jahr 1959 starb Johann Theophil Bieschke in Menden, NRW, Deutschland. Mit Anastasia Dorsch hatte er 5 Kinder: Elisabeth Bieschke (29.01.1914), Johann Heinrich Bieschke (25.09.1919), Gertrud Bieschke (1921), Anni Bieschke (1923) und Rosel Bieschke (18.09.1924).

    Aus dem Adressbuch Zoppot, 1937 / 38
    Bieschke, Johann, Kasinoangestellter, Kronprinzenstrasse 44

    Würde mich freuen, wenn Du eine Verbindung ziehen kannst.

    Beste Grüße

    Dirk

  27. #27
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hej Dirk,
    auf dem Zoppoter Friedhof gibt es noch heute das Grab von "Joseph Bieschke, geb. 1895, gestorben 1935. Mit seiner Frau Franziska, eine geborene Gambrowski hatte er u.a. eine Tochter Anna Maria, die Heinrich Draheim heiratete. Ich habe das kürzlich in dieser Beitragsreihe erwähnt. Könnte dein Johann Theophil ein Bruder von Joseph sein...
    Hälsningar Michael

  28. #28
    Forum-Teilnehmer Avatar von smaccy08
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Wenzkauer!

    Seit etwa 3 Monaten wohnen mein Mann und ich in Köln/Höhenberg, aber heute Mittag habe ich zum ersten Mal den Friedhof in Köln/Mülheim besucht, der nur 200m von uns entfernt liegt. Eine riesige Anlage, jedenfalls für mich Kleinstadtkind. Jedenfalls habe ich, als ich mich schon fast verlaufen hatte, ein Grab entdeckt, das mir sogleich ins Auge stach:
    Johannes Paul Gdanitz
    aus Danzig
    +2004
    Das Geburtsdatum habe ich leider vergessen, ich kann aber gerne nochmal danach schauen. Es war aber schon etwas älter.
    Vielleicht hilft dir das ja weiter.

  29. #29
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Sarah,
    es wäre supernett, wenn Du bei einem Spaziergang die genauen Daten notieren könntest. Es geht in unserer Familie die Geschichte herum, daß ein Paul oder Johannes im Kölner Raum gelandet sein soll. Vielleicht war es eine Person mit dem Namen Johannes Paul Gdanietz. Das wäre ja ein Ding... Vielen Dank im voraus und viele Grüße aus Schweden Michael

  30. #30
    Forum-Teilnehmer Avatar von Bartels
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hej Michael,

    leider kein Ding, - er schreibt sich mit "i" ohne e und war 71 Jahre alt: Sterbeanzeige

    Grüsse mir Skåne!
    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
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    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

  31. #31
    Forum-Teilnehmer Avatar von Bartels
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo,

    ein Danziger (Wappen) Hans Gdanietz (1930 - 1983) liegt in Bremen-Huchting

    MbG Rudolf

  32. #32
    Forum-Teilnehmer Avatar von radewe
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Guten Tag Michael,

    ist Albert Stephan GDANIETZ, `* 1872 in Schöneck Ks. Berent`, mit Johannes Paul GDANIETZ (#29) verwandt??


    Hallo Karin (Langereih),

    die Eltern zu Albert Stephan GDANIETZ sind Johann & seine Ehefrau (Hu)lbine ?? geborene von Wiecki aus Schöneck (ich besitze keine weiteren Daten zu von Wiecki).

    Grüße von Hans-Werner aus Hamburg
    Ich suche Geburtsdaten Michael BERGMANN um *1808, WO??
    Im November 1835 heiratet er `katholisch´ Anna Elisabeth SCHULZ aus Zoppot.
    Er, seine Ehefrau & die Nachkommen lebten in Carlikau, Fischerkolonie (Fischerplatz).

  33. #33
    Forum-Teilnehmer Avatar von radewe
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Michael,

    im Beitrag #12 nennst Du den Namen „August BIESCHKE“.
    Welcher August gehört zu Deiner Zoppoter Ahnenlinie „August BIESCHKE“ (*1862) oder „August BIESCHKE“ (*1888)?? Vielleicht kann ich hier helfen.
    Gehört Heinrich Eduard BIESCHKE (*1883, +1930)& seine Ehefrau Helene Johanna geborene KOZLOWSKI (*1885) aus „Zoppot“ auch zu Deiner Familie?? / sie hatten noch einen Sohn, Alfred Hinrich (*1911).

    Es gab auch noch Joseph BIESCHKE (*1855).

    Grüße von Hans-Werner
    Ich suche Geburtsdaten Michael BERGMANN um *1808, WO??
    Im November 1835 heiratet er `katholisch´ Anna Elisabeth SCHULZ aus Zoppot.
    Er, seine Ehefrau & die Nachkommen lebten in Carlikau, Fischerkolonie (Fischerplatz).

  34. #34
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Guten Morgen Werner und Rudolf.
    Werner, wenn der August Bieschke Polizist war und in Zoppot in der Seestr. wohnte mit seiner Frau Helene samt 5 Kinder, Edith, Eleonore, Agnes, Hilde und Heinz, dann sind es meine Urgroßeltern. Abgesehen von August kenne ich sie alle und bin in der BRD mit ihnen groß geworden. Heinz Bieschke lebte in Schwerin und von Besuchen kannte ich auch ihn recht gut.
    Somit sind Bieschke`s für mich sehr nahe. Gdanietz hingegen ist ein Problem, ich kenne nur meinen Vater und seinen Bruder, der Großvater Konrad Gdanietz hatte über 10 Geschwister und ich konnte bis heute niemand ausfindig machen, der mir etwas aus der Familiengeschichte erzählen kann.
    Rudolf, was hat es mit dem Danziger Wappen in Bremen zu bedeuten? Die Schreibweise des Namen`s wechselt öfter, betrifft jedoch immer dieselbe Familie. Zu deutschen Zeiten schrieb man gerne Gdanietz, zu polnischen Gdaniec, seltener mit i ohne e, aber auch Gedanietz usw..
    Man könnte denken, dieser Name muß aus Danzig stammen, sozusagen Urdanziger, ist er aber nicht. Der Ursprung liegt sehr begrenzt in der Gegend um Wenzkau, Poguttken, Malary und Schöneck. Natürlich wanderten sie im Laufe der Zeit nach Danzig, sowie Berent und Dirschau, schrieben sich dann meistens mit tz, das hörte sich deutscher an. Wenzkau soll schon immer sehr polnisch gewesen sein und katholisch war meine Familie schon immer. Durch Bieschke`s (Konrads Frau Agnes aus Zoppot) wurden wir somit etwas deutscher, Bieschke`s sind jedoch auch alle katholisch.
    Ich danke für die eine oder andere Information aus dem zur Zeit traumhaften Skåne, weisse Landschaft, blauer Himmel, eine Sonne die schon wärmt. Viele Grüße Michael

  35. #35
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Michael,

    im "Bürgerbuch der Stadt Schöneck" - 1692 bis 1773 - steht unter dem Jahr 1768 ein Gdaniec, Adam (ohne sonstige Zusätze).

    Schöne Grüße aus dem sonnigen Rerik

    Rainer
    "In einem freien Staat kann jederman denken,
    was er will, und sagen, was er denkt"
    (Spinoza)

  36. #36
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Rainer,
    vielen Dank, an diesem Adam Gdaniec gefällt mir am besten das Jahr 1768. Kein ernsthafter Ahnenforscher würde mich ernst nehmen. Im Prinzip kann ich davon ausgehen, daß der älteste Eintrag zu Gdaniec auch meine Verwandtschaft ist. Ich habe durch unsere unermüdliche Sigi, sie fehlt bestimmt nicht nur mir, denn geographischen Ursprung meines Namens ziemlich eng einkreisen können. Sie hat mir Massen von Kirchenbücherblättern geschickt und die einzige Erkenntniss ist, letztendlich stammen sie alle aus der Gegend um Schöneck. Der Schwerpunkt bildet Poguttken und Wenzkau liegt mittendrin, alles nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Dieser Name hat somit auch Vorteile, in meiner Jugend bis heute kann ihn niemand richtig aussprechen. Einen Lehrer hatte ich, der konnte es...rate mal wo er herstammte.
    Viele Grüße über die Ostsee Michael

  37. #37
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    Hallo Michael,

    Ostpreussen lassen sich die Elchschaufel auf den Grabstein meisseln und Danziger das Danziger Wappen.

    Da seit der Standesamtszeit (ca. 1875) die Namen festgeschrieben sind, ist der Bremer näher an Dir dran als der Kölner.
    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
    Familie Zoll, Bohnsack;
    Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

  38. #38
    Forum-Teilnehmer Avatar von Bartels
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    Nachtrag:

    Vermutlich bist Du unser Ur-Danziger, der einzige echte Danziger hier. Denn nur der Wenzkauer, der aus Danzig stammte, bekam in der Namenfindungszeit den Nachnamen Gdaniec (ca. 15./16. Jh.).

    Umgekehrt hätte einer aus Wenzkau in einem anderer Ort den Nachnamen Wenzkau bekommen können - nicht Wenzkauer (= von Wenzkau), denn das wäre ein Adelsname / Ortsadel gewesen.

    Normalerweise sind die meisten Familiennamen mehrstämmig, das heisst ich bin mit den meisten Böttchers, Böttgers, ..., Bartels usw. überhaupt nicht verwandt.- Den Beruf Böttcher und zwei Porzellaner habe ich bisher nur bei den mütterlichen Ahnen gefunden ...

    Wenn es weiterhin so bleibt, dass sich alle Gdaniec auf kleinem Raum konzentrieren, dann seid Ihr wohl alle verwandt! Das schreibt Dir ein ernsthafter Ahnenforscher.

    MbG Rudolf

  39. #39
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Rudolf,
    nun mal ernsthaft, der Ur-Danziger war ironisch gemeint und nur im langen Rückblick landet man immer am selben Fleckchen Erde. Gdaniec habe ich "ergoogelt" in Frankreich, USA und Südamerika. In Brasilien gibt es eine Firma Gdaniec für Schwertransporte und die müssen mit mir verwandt sein, denn ich habe das auch im Blut.
    Im altslawischen soll Gd für Feuchtigkeit oder Sumpf stehen, Gdansk, Gdynia.........Gdaniec.
    Ich danke Dir für deine Ausführungen. Viele Grüße Michael

  40. #40
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Michael,

    entscheidend ist nur der lange Rückblick, wenn Du so früh verschiedene Fleckchen hättest, dann wäre Eure Verwandschaft unsicher.

    Beste Grüsse Rudolf


    NB: Chicago war wohl eine der grössten polnische Städte gewesen - eine meiner Vorfahrinnen aus dem Werder ist in Detroit gestorben (sie hatte keine polnische Ahnen).

  41. #41
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Noch ein Nachtrag:

    Gdaniec

    MbG
    Rudolf H. Böttcher

  42. #42
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    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
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  43. #43
    Forum-Teilnehmer Avatar von wenzkauer
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    ...die Konzentration in einem kleinen Gebiet, kann schon bedenklich werden. Auf manchen Kirchenblättern fand ich Anhaltspunkte
    für zuviel Nähe zwischen Ehepaaren.
    Gruß Michael

  44. #44
    Forum-Teilnehmer Avatar von waldkind
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Gdanitz Gertrud Auguste Franzsica
    von Johann Franz Gdanitz, Tischlergeselle, Schilfgasse (kath?)
    und Caroline Johanna Emma, geb. Creutzmann, evg.
    geboren: 15. Januar 1882
    getauft: 23. April 1882
    Kirche vergessen, vermute St. Barbara Stadtgemeinde

    Gute Grüße,wk.

  45. #45
    Forum-Teilnehmer Avatar von christian65201
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Michael,
    hast Du schon inmal das Melderegister von Danzig nach Deinen Gdanietz durchsucht?
    Hier ist der Anfang, einfach mal weiterblättern.

    http://szukajwarchiwach.pl/10/14/0/5...Ckbw/#tabSkany

    und hier sind auch noch Bieschke
    http://szukajwarchiwach.pl/10/14/0/5...ILRg/#tabSkany

    Grüße
    Christian
    "Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
    und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
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  46. #46
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    Hallo und Danke Christian, Waldkind.
    In Wiesbaden muß an der Kronprinzenstr.(Reisinger Anlage) ein Flüchtlingslager gewesen sein. Dort kam meine Familie erst 1958 an und traf den Rest der Sippe, die bereits seit 1945 dort waren. Später gab es die Werbung, "Wiesbaden wunderbar" und das war es auch für mich. Zu diesen Zeiten war die ESWE (mein Arbeitgeber) noch ein toller Betrieb. Von Mainz/Kastel gab es Kurswagen der DB nach Danzig, ich bin mir aber nicht ganz sicher.
    Viele Grüße Michael

  47. #47
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    Hallo hier ist regina falow der Name Gdanietz meine Tante hiess Gdanietz Ihr Sohn Josef Gdanietz wohnt in Münster havixback es ist mein Couseng die haben früher auch in Polen gewohnt nach heer in Rochlitz und jetzt Münster

  48. #48
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    Hallo Regina,
    das hört sich interessant an. Kannst Du in Erfahrung bringen, ob die Tante bzw. der Onkel oder evtl. die Großeltern aus Wenzkau stammen und Bauern waren? Übrigens schreibt man den Namen in Polen meistens Gdaniec. Gdanietz ist eingedeutscht und wird von den gleichen Familien geführt.
    Viele Grüße und Danke im voraus Michael

  49. #49
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    Standard AW: Familie Gdanietz / Bieschke

    Hallo Michael,
    meine Tante hat Rudolf Gdanietz geheiratet er hatte auch Bruder meine Tante wohnte mit Ihre Familie in Polen Laguszewo von dort sind sie nach Rochlitz gezogen und sind da auch gestorben nur die kinder leben noch meine Tante hiess von zu Hause Bichowski war meine Mutter schwester ich werde aber nach fragen meine cousine ist in Facbook

    L.g Regi

  50. #50
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    Hallo nochmal Regina,
    Laguszewo liegt 10-15 km von Skarszewy (Schöneck) kommend in Richtung Danzig. Also von den Umzugsgewohnheiten im Bereich des Möglichen. Darf ich fragen, wann Deine Tante nach Rochlitz umgezogen ist? Meine Familie kam 1958 in die BRD.
    Gute Nacht und viele Grüße Michael

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