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Thema: Urnenfriedhof am Michaelisweg

  1. #1
    Benutzer Avatar von Pomuchel
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    Standard Urnenfriedhof am Michaelisweg

    Darf ich fragen ob jemand hier Vorfahren hatte, die auf dem Urnenfriedhof beerdigt waren? Ich meine beide Teile des Urnenfriedhofs - sowohl den unteren (am Krematorium) wie auch den obehalb, neben dem Wasserbehälter.
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  2. #2
    Benutzer Avatar von Irmgard, + Juli 2008
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    Standard Urnenfriedhof am Michaelisweg

    Auf dem Urnenfriedhof sind folgende Angehörige von mir bestattet :

    Unten auf dem linken Gräberfeld am Krematorium
    meine Urgroßeltern Johann Wohlert, verstorben 1926 und
    Friederike Wohlert, verstorben 1932
    sowie meine Mutter Anna Wuschik, verstorben 1935.

    Die beiden Schwestern meiner Mutter, die im Juli 1937 verstorben sind, wurden nach Einäscherung unten im Krematorium bereits oben auf dem Galgenberg beigesetzt.

    Ich hatte zu dieser Frage bereits am 18.11.2007 auf Anfrage geantwortet und auch Regine hatte darauf geantwortet.

    Übrigens war der Friedhof bis Ende 1944 noch nicht zerstört,es gab von uns regelmässige Besuche dort.
    Freundliche Grüsse von Irmgard

  3. #3
    Benutzer Avatar von Pomuchel
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    Danke für die Antwort.
    Zitat Zitat von Irmgard Beitrag anzeigen
    Übrigens war der Friedhof bis Ende 1944 noch nicht zerstört,es gab von uns regelmässige Besuche dort.
    Der Friedhof war nie ganz zerstört. Sogar heute sind fast 100 Grabplatten noch da. Sagst "...bis 1944" - soll das bedeuten dass der Friedhof war danach zerstört (vor dem März 1945?)?

    Jetzt ist der Friedhof in Pflege von einer Gruppe der Schülern aus Zigankenberg genommen. Ich versuche den Schülern zu helfen. Jetzt bereiten wir eine Liste der Leute, die auf dem Friedhof beerdigt wurden, vor. Jeder Beitrag ist für uns wertvoll.
    Ihre Webseite ist leider bisher nur auf Polnisch, doch kann man da viele Bilder von dem Galgenberger Friedhof finden.

    Zitat Zitat von Irmgard Beitrag anzeigen
    Ich hatte zu dieser Frage bereits am 18.11.2007 auf Anfrage geantwortet und auch Regine hatte darauf geantwortet.
    Entschuldige, aber die vorherige Anfrage war nicht von mir gestellt
    Geändert von Pomuchel (19.02.2008 um 18:21 Uhr)
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  4. #4
    Benutzer Avatar von Irmgard, + Juli 2008
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    Standard Urnenfriedhof am Galgenberg

    Hallo und Guten Tag.
    Ich kann meine Aussage über den Friedhof nur bis Dezember 1944 treffen,
    da ich ab Januar 1945 aufgrund der Situation in Danzig von meinen Grosseltern nicht mehr die Genehmigung bekam, ( ich war 13 Jahre), dort
    hinzufahren.
    Wir wohnten Poggenpfuhl( Vorstadt) und es war doch ein recht langer und nicht ungefährlicher Weg zu der Zeit.

    Ich weiß also nicht, wann es dort zu Zerstörungen kam, hatte mich bloß auf einen Beitrag zu der anderen Anfrage bezogen, wo gesagt wurde, der Friedhof wurde schon im Krieg zerstört.

    Ich war dann erst Ende der siebziger Jahre bei meinem ersten Besuch in
    Danzig wieder da und war sehr erschüttert.
    Möchte dieses Jahr bei meinem Danzig-Besuch am letzten Aprilsonntag mit meinen beiden
    erwachsenen Kindern dort hin. Hoffentlich klappt es.

    Übrigens, die andere Anfrage im November kam von der deutschen Minderheit in Danzig, Herrn Olter.

    Freundliche Grüsse Irmgard

  5. #5
    Benutzer Avatar von Pomuchel
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    Hallo Irmgard.
    Ich habe unsere Liste der auf dem Galgenberg beerdigten Personen durchsucht. Leider habe ich nicht die Namen Wuschlik und Wohlert gefunden.
    Diese Liste umfasst aber nur die Personen, deren Namen kann man noch heute auf den dort bleibenden Grabplatten lesen - 126 Namen auf 96 Grabplatten.
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  6. #6
    Benutzer Avatar von Irmgard, + Juli 2008
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    Standard Urnenfriedhof am Michaelsweg

    Guten Abend.

    Meine Urgrosseltern und meine Mutter hatten eine Urnengrabstätte auf der linken Seite des Friedhofs unten.

    Wenn man vom Haupteingang Michaelisweg kam ( geht man da jetzt auch noch rein ?) ging man in Richtung Krematorium und Trauerhalle. In der Mitte des Weges war eine Blumenanlage. Ich glaube, es war eine anonyme
    Urnenstätte, weiss es aber nicht genau.

    Und kurz davor ging man links ab, da kamen dann einzelne mit Hecken umfriedete Grabfelder und in einem von diesen war das Urnengrab von
    Johann Wohlert,
    Friederike Wohlert, Mädchenname unbekannt und von meiner Mutter
    Anna Wuschik, 26 Jahre jung. unverheiratet.
    Ich meine, da stand nur ein ganz kleiner Grabstein, und der Name meiner
    Mutter war garnicht eingetragen ( Geldfrage !!!!)

    Die Schwestern meiner Mutter lagen ganz oben, da musste man den Berg hinaufgehen, jeweils 6 Stufen, dann ein Absatz auch mit zwei, drei Gräbern.
    Von oben hatte man einen wunderbaren Ausblick bis hin zur Ostsee.
    In diesem Urnengrab lag Frieda Kempf, geb. Wuschik und
    Martha Wuschik, unverheiratet.
    Statt eines Grabsteins gab es nur ein selbstgefertigtes Holzkreuz.

    Als ich Ende der siebziger Jahre dort war, hatte ich auch keine Steine gefunden , auch nicht mehr die genaue Stelle, wo einst die Gräber waren.

    Ich bin sehr gespannt, wie es jetzt dort aussieht, wenn ich im April hinfahre und ob ich meinen Kindern zeigen kann, wo ihre Oma bestattet
    wurde.

    Danke für Ihre Bemühungen.

    Freundliche Grüsse und Gute Nacht Irmgard

  7. #7
    Benutzer Avatar von Pomuchel
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    Hallo Irmgard, da wir in Danzig just dabei sind von diesem Friedhof so viel wie möglich zu retten, sind Deine Ausführungen für uns sehr wertvoll. Weder in deutschen noch in polnischen Archiven ist über ihn etwas zu finden. Könntest Du bitte die einzelnen, von Dir genannten Anlagen des Friedhofs den Zahlen auf diesem Foto zuordnen?
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
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  8. #8
    Benutzer Avatar von Irmgard, + Juli 2008
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    Standard Plan Urnenfriedhof

    Hallo, und Guten Abend.

    Entschuldige bitte, daß ich erst so spät dazu komme, Deine Anfrage lt. Grafik zu beantworten. Es gab gesundheitliche Gründe.

    Ich werde es also versuchen, und hoffe, daß mein Gedächnis mich nicht
    allzu sehr verlassen hat in 64 Jahren.

    Der Hauptweg zur Feierhalle(Ziff. 9 ) und zum Krematorium läuft zwischen den Grabfeldern 2;3;4;5.
    Zu der Blumenanlage ( wahrscheinl. anonyme Gräber ) ging es erst geradeaus und dann zwischen den Grabfeldern 2 und 4 wieder links ab. Siehe Ziff. 1
    ( Ich hatte in meinem letzten Beitrag geschrieben, nur geradeaus.)

    Im Grabfeld 2 müsste sich die Ruhestätte meiner Mutter und meiner Urgrosseltern befinden.
    Bei den Ziffen 6; 7; handelt es sich ebenfalls um Grabfelder. Ich möchte aber
    sagen, auch die Ziff. 8 war ein Grabfeld. Davor führte der Weg zum oberen Teil des Friedhofs.Es war auch möglich, von der Feierhalle links zu diesem Weg zu kommen.

    Bei dem rechts eingezeichneten Weg müsste es sich um den Fahrweg zum Krematorium handeln.

    Von welchem Jahr stammt diese Aufnahme ? Sie ist auch für mich sehr interessant . danke dafür.

    Ich habe mich bemüht, eine richtige Zuordnung vorzunehmen.
    Immerhin war es vor meinem 14. Lebensjahr.

    Komme ich jetzt noch vom Michaelisweg auf den Friedhof bzw. kann ich ihn überhaupt noch besuchen ? Ich wollte am letzten April - Wochenende dort hin. Die Tram-Verbindung hatte mir ja schon der Ohrsche Siegfried
    geschrieben.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas behilflich sein und würde mich auch freuen, wenn ich über den Fortgang der Arbeiten dort informiert würde.

    Eine gute Woche wünscht
    Irmgard

  9. #9
    Benutzer Avatar von Pomuchel
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    Guten Abend, Irmgard,

    Ich entschuldige mich für die Verspätung. Ich habe Deinen Beitrag unter den vielen anderen übersehen.
    Du hast uns wirklich sehr geholfen. Kann ich Deinen Beitrag in der Wasserspeier Akademie benutzen? Ich möchte ihn mit dem Bild dem Artikel hinzufügen.
    Ich habe keine Ahnung wann die Aufnahme gemacht wurde. Ich würde sagen - um 1915? Bin aber nicht sicher.

    Lass mich jetzt Dir etwas helfen.
    Erstens: Es ist nicht angenehm darüber zu sprechen, aber Du solltest nicht allein den Friedhof besuchen.
    Der Friedhof ist jetzt geteilt worden. Ein Teil gehört der Orthodoxen Kirche, ein übrige ist ein Park. Im Anhang findest Du ein Bild, an dem habe ich die Zahlen aus vorherigem Bild übertragen. Das könnte Dir etwas helfen.

    Es tut mir sehr leid, Dich nicht in Danzig treffen zu können. Leider bin ich bis Ende April nicht in Danzig. Ich könnte aber die Kinder die sich um den Friedhof kümmern anrufen- sie würden sich bestimmt freuen Dich dort zu treffen um Deine Ausführungen anzuhören. Eines der Kinder spricht fließend deutsch.

    Danke nochmals für Deine Mühe.

    Schönen Besuch in der Heimat.
    Pomuchel
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  10. #10
    Forum-Teilnehmer Avatar von Stejuhn
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    Standard AW: Urnenfriedhof am Michaelisweg

    Guten Morgen,

    meine Frage zu den Beiträgen ist, ob sich der Galgenberg auf dem Friedhof am Michaelisberg befindet.

    Ich vermute mal, dass mein Opa Arno Stejuhn hier irgendwo begraben liegt.
    Allerdings macht mich einiges stutzig. Mir wurde immer erzählt dass die Urne in einer Wand beigesetzt wurde.
    Davor gab es die Möglichkeit Blumen zu stellen. In den Beiträgen davor ist nichts was darauf hindeutet.
    Wer von Euch weiß ob es diese besagte Wand gibt und wo sie sich befindet?

    Einen schönen Sonntag wünscht Euch Sigrid
    Nirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
    Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), Oberdorf

  11. #11
    Forum-Teilnehmer Avatar von Bartels
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    Standard AW: Urnenfriedhof am Michaelisweg

    Hallo,

    ja am Galgenberg. Muss noch einiges komplettieren: Friedhof für Konfessionslose
    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
    Familie Zoll, Bohnsack;
    Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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