Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Dissertation Dr.Karen Meyer-Rebentisch: Als Lübeck zur Fluchtburg wurde

  1. #1
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
    Registriert seit
    10.02.2008
    Ort
    Prinzlaff/Przemysław
    Beiträge
    9,723

    Standard Dissertation Dr.Karen Meyer-Rebentisch: Als Lübeck zur Fluchtburg wurde

    Ein möglicherweise recht interessantes Buch über Flüchtlinge im Nachkriegs-Lübeck:

    http://www.ln-online.de/regional/2501022
    -----
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Zertifizierter Führer im Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo (deutsch/englisch)
    Certyfikowany przewodnik po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

  2. #2
    Anonymus

    Standard Von Danzig nach Luebeck!

    Zitat Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
    Ein möglicherweise recht interessantes Buch über Flüchtlinge im Nachkriegs-Lübeck:

    http://www.ln-online.de/regional/2501022
    Und hier lesen wir u. a., ich zitiere:

    "Als Lübeck zur Fluchtburg wurde.
    Lübeck - Geprägt von 90 000 Flüchtlingen und Vertriebenen: Eine Historikerin zeigt in ihrer Doktorarbeit auf, wie Lübecks Neubürger nach dem Krieg die Stadt veränderten."

    Und wenn es im Juni 1946 nach meinem Vater gegangen waere, dann waere auch ich heute ein Neubuerger dieser schoenen alten Hansestadt, die in etwa unserem alten Danzig aehnelt.
    Denn nachdem wir nach der Vertreibung aus unserer alten Heimatstadt Danzig, nach ueber 14 Tage Bahnfahrt und zwischenzeitlichem kurzen Lageraufenthalt, in Luebeck angekommen waren, wurden wir gefragt, ob wir in Zukunft in einer Stadt oder auf dem Lande leben wollten.
    Meine Mutter, die ja ein "Landkind" aus der Danziger Niederung (Herrengrebin) war, setzte ihren Willen gegenueber meinem Vater durch. Somit "landeten" wir letztendlich in dem, ausschliesslich von Bauern beherrschten Dorf, Tangstedt im Kreis Pinneberg / Schleswig-Holstein.
    Uebrigens, der Kreis Pinneberg hat damals von allen Staedten und Gemeinden in Westdeutschland die weitaus groesste Anzahl von Fluechtlingen und Vertriebenen aufgenommen.

    Viele Gruesse
    Ohrscher Siegfried

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •