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Thema: 1945 - und dann?

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von mkleiss
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    Standard 1945 - und dann?

    Hallo,

    die Geschichte meiner Familie in Praust endet "offiziell" im März 1945.
    Die Jungen konnten (fast alle) fliehen, die "Alten" blieben dort und man hat nie wieder von ihnen gehört... Aber auch das ist nun Geschichte und ich meine das wirklich ganz wertfrei. Praust müsste dann ja quasi "leer" und unbewohnt gewesen sein.

    Nun meine Frage: Woraus hat sich danach eigentlich die neue Bevölkerung entwickelt? Handelte es sich um von den Russen aus anderen Gebieten (polnische) Vertriebene, "umgesiedelte" welche dorthin befohlen wurden? Oder sind aus dem Umland Menschen einfach zugezogen, aus freien Stücken?

    Gruß
    Michael

  2. #2
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    Dazu aus Ernst Bahr, Das nördliche Westpreußen und Danzig, 1960, S. 21:

    (...) Nach polnischen Angaben sollen bis zum 1. November 1945 in den Danziger und den reichsdeutschen Kreisen der neugebildeten Wojewodschaft Danzig rund 125 000 Polen angesiedelt worden sein.

    Für den 1. Januar 1947 werden für das gleiche Gebiet bereits insgesamt 337 100 polnische Neusiedler genannt, von denen 105 400 Personen sogenannte Repatrianten waren, die vorwiegend aus den von der Sowjetunion besetzten polnischen Ostgebieten jenseits des Bug stammten; 231 700 waren Umsiedler aus Zentralpolen und polnische Rückwanderer aus Deutschland, Frankreich, Jugoslawien und anderen Ländern.

    Die amtliche polnische Statistik verzeichnet für die sogenannten wiedergewonnenen Gebeite der Wojewodschaft Danzig (ohne pommerellische Kreise) am 1. Juni 1947 eine Gesamtbevölkerung von 399 000 Personen, darunter neben 380 000 "Polen" nur mehr
    18 000 Deutsche und 1 000 Sonstige. (...)

    Das Buch beschreibt auch die bevölkerungsmäßigen Zustände gleich nach 1945 unter Bezugnahme auf polnische Quellen (Zitat: Heuschreckenschwarm von Schwarzhändlern aus Zentralpolen). Vornehm ausgedrückt: zunächst eine große Bevölkerungsfluktuation.

    Ob die obigen Angaben aus 1960 heute noch so stimmen weiß ich nicht. Für Breslau hat Gregor Thum jüngst die Nachkriegsentwicklung in einem Buch geschildert. Auch danach muss aber jedenfalls festgehalten werden, dass die häufig verwendete Formulierung, die neue Gebiete Westpolens seien (allein oder vorwiegend) von den ostpolnischen Flüchtlingen besiedelt worden, zahlenmäßig so nicht stimmt.

    Bei der letzten polnischen Volkszählung haben für das Gesamtgebiet der Wojewodschaft Pomorze übrigens etwas über 2 000 (zweitausend) Menschen "deutsch" als Nationalität angegeben. Die Anzahl der Menschen mit deutscher (Doppel-)Staatsangehörigkeit liegt darüber.

  3. #3
    Forum-Teilnehmer Avatar von mkleiss
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    Themenstarter

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    Hallo Rüdiger,

    danke für die allgemeinen Informationen.

    Es wäre natürlich interessant, exemplarisch an Praust die Frage nach der Identität des Ortes und seiner Einwohner zu stellen. Diese definiert sich ja u.a. auch aus der Geschichte und den örtlichen gesellschaftlichen Strukturen heraus.

    Handelte es sich demnach 1945 dort um eine "Stunde Null" und wird erst heute nach der Geschichte davor geforscht?

    Michael

  4. #4
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    Hallo Michael,
    habe zu spät gesehen, dass dies hier ja die spezielle Abteilung Praust ist.

    Zu der Bevölkerungsentwicklung exemplarisch in Praust kann ich nichts sagen. Ich vermute mal, dass es dazu auch nur polnische Quellen gibt. Aber aus dem was mir meine Verwandten aus dem südlichen Teil des Großen Werders geschildert und was ich bei unserer ersten Fahrt dorthin Anfang der achtziger Jahre noch an "Alteinwohnern" mitbekommen habe - es dürfte speziell im Gebiet der ehem. Freien Stadt Danzig wegen der alteingesessen polnischen Minderheit und den sog. Autochthonen hier nie eine "Stunde Null" gegeben haben, also etwa im Sommer 1945 praktisch einen Ort ohne Bewohner. Im Unterschied zu den 100 % von Deutschen bewohnten Gebieten in Pommern/Ostpreußen außerhalb Masurens/Niederschlesien, bei denen tatsächlich von leeren Dörfern berichtet wird.

    Deine Frage zu Praust könnten insoweit wohl am besten die Zeitzeugen und heutige Einwohner beantworten.

  5. #5
    Forum-Teilnehmer Avatar von mkleiss
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    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Rüdiger Beitrag anzeigen
    ...Deine Frage zu Praust könnten insoweit wohl am besten die Zeitzeugen und heutige Einwohner beantworten.
    Hi Rüdiger,

    ja, darauf hoffe ich auch.

    Gruß

    Michael

  6. #6
    Forum-Teilnehmer Avatar von Nowak
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    Hall Michael
    Meine Familie aus mütterliche Seite waren zu diese Zeitpunkt auch Deutsche.Mein Opa ist in Bagwa bei Kiew gefallen und meine Oma mit vier Kinder alleine.Die waren nicht vertrieben worden.Haben die polnische Staatsangehörichkeit angenommen und sind dort geblieben.Haben die Vornamen geändert auf polnische.Nur mein Onkel Horst hatte kein polnischen gekriegt weil gibts keine.Blieb Horst bis ende Leben.Ich kannte viele Leute die deutsche Namen trugen und sogar konnten kein richtigen polnisch sprechen.Hass wegen Krieg gabts auch aber die Leute haben sich gegenseitig geholfen.Anderseits so schlimm war es auch nicht.Meine mutter muß nur polnisch lernen die bis heute nicht Perfect beherrscht.Die lebt noch in Praust und will nicht in Deutschland wohnen.Ich bin geflüchtet weil ich von Kommunisten schnauze voll hatte.Jetzt in Polen ist anders.

    Gruss
    Irek

  7. #7
    Forum-Teilnehmer Avatar von mkleiss
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    Themenstarter

    Glocke AW: 1945 - und dann?

    Hallo,

    manche Fragen lassen einen ja nicht los... So eben auch dieses Thema nicht.

    Auf dem letzten Prauster Treffen in Steinhude hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Prauster, der ursprünglich in der Baltikumsiedlung wohnte. Ihm stellte ich u.a. auch die Frage, wie sich denn die Zustände in Praust nach Kriegsende darstellten.

    Demnach soll es noch 6 Familien (welche?) gegeben haben, die ausnahmlos im Zementwerk mehr schlecht als recht "untergebracht" waren. Die Männer wurden zu Arbeiten in Praust herangezogen. Unter anderem musste die Eisenbahnbrücke über die Radaune, die die zur Zuckerfabrik führte, mit Holzbohlen wieder aufgebaut werden. Desweiteren waren die Schornsteine der Zuckerfabrik zerstört. Ich denke mal zerstört von der zurückweichenden Wehrmacht.

    Kann jemand von Euch dies bestätigen und vielleicht noch weitere Informationen beitragen?

    Liebe Adventsgrüße von

    Michael
    - Wie sollen wir wissen, wohin wir gehen, wenn wir nicht wissen, woher wir kommen..? -

  8. #8
    Forum-Teilnehmer Avatar von Mariolla
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo Michael,

    nach Kriegsende ist meine Oma mit ihren zwei Töchtern
    noch einige Wochen in Danzig-Langfuhr geblieben. Sie wollte
    nicht Danzig ohne ihren Sohn verlassen, der in Gefangenschaft war.
    Sie wurde in dieser Zeit verpflichtet auf der Post zu arbeiten
    und es waren Aufräumungsarbeiten.

    Lieben Gruß
    Mariolla alias Marion
    Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
    es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
    Slaw.Sprichwort

  9. #9
    Forum-Teilnehmer Avatar von mkleiss
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo Marion,

    hat sie in Praust gewohnt?

    Gruß
    Michael
    - Wie sollen wir wissen, wohin wir gehen, wenn wir nicht wissen, woher wir kommen..? -

  10. #10
    Forum-Teilnehmer Avatar von Mariolla
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo Michael,

    nein, nicht in Praust - habe wohl nicht richtig geschaut und
    war etwas voreilig. Sie hat in Langfuhr gewohnt.
    Sorry
    Lieben Gruß Mariolla alias Marion
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    Slaw.Sprichwort

  11. #11
    Forum-Teilnehmer Avatar von Nowak
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo Michael,
    Demnach soll es noch 6 Familien (welche?) gegeben haben, die ausnahmlos im Zementwerk mehr schlecht als recht "untergebracht" waren.
    Das war so,meine Oma nach den Krieg dort gewohnt hatte.Da wohnte auch ein deutscher der kein polnisch konnte sein Name war-Klein.Der war als heutige Bayer angekleidet.Waren das weisse Häuser keine Toilleten,hinten Obstgarten und Felder.1977 haben wir mit mein Vater ( Genehmigung Gemeinde Praust) die Häuser abgerissen und Baumaterial wiederverwendet.Die zegelsteine waren sehr gut mit Inicjalen"HP" gekennzeichnet.Wo die Häuser standen, später haben sie neue Gebäuden von neue Firma aufgestellt.Diese Häuser habe ich heute vor dem Augen.
    Gruss Irek

  12. #12
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Meine Frage ist, ob es heute noch Kirchenbücher von Praust gibt, die über den
    Einwohnerbestand in Praust vor 1945 Auskunft geben können, oder als Nachschlagewerk irgendwo in einem Archiv zu finden sind. Es kann doch nicht sein, daß sich vor der Kapitalation im deutschen Osten niemand um die Erhaltung wertvoller Argumente
    gekümmert hat. Bitte melden, wenn jemand noch etwas weiß und Auskunft geben
    kann. Freundliche Grüße, kurt Martschinke von der Gemeinde Müggenhahl.
    Osten

  13. #13
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  14. #14
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    lieber mkleiss, in Praust wohnten noch viele Dorfbewohner nach der Vereinnahmung März 1945. Ich wohnte in Hundertmark es gehörte zur Gemeinde Müggenhahl und grenzte an Praust. In Praust gab es ein Sammel-Lager für deutsche Zivil-Personen von dort wurden die Männer nach Rußland Sibirien gebracht. Mein Vater Hugo Martschinke war auch dabei. Nur mein Bruder Fritz kam nach Westpreußen und verstarb im August 1945 in Thorn, in einem Arbeitslager. Es war eine schlimme Zeit, viele Leute starben an Unterernährung und gefoltert wurden wir auch. Die Deutsche Wehrmacht hatte den Radaune-Damm durch-gestochen und das Wasser auf die Felder umgeleitet. In dem Wasser lagen viele Kadaver von Toten. Es brach Typhus aus und ohne ärztliche Versorgung starben sehr viele Leute. Die überlebenden Deutschen wurden 1945 im Sommer vertrieben. Nur wenige Deutsche mit polnischen Sprachkenntnissen konnten bleiben, die polnische Staatsangehörigkeit annehmen und selbst entscheiden, ob sie in Praust bleiben wollten. Gruß kurt.

  15. #15
    Forum-Teilnehmer Avatar von christian65201
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo Kurt,
    Uta hat Dir ja schon einen Tip mit den Mormonen gegeben. Es gibt da ja eine Lücke so ab ca. 1900. Ich habe selbst versucht beim Pfarramt in Praust in die Kirchenbücher Einsicht zu nehmen, da gibt es zwischen den Sekräterinen und dem Pfarrer unterschiedliche Meinungen. Die Damen sind der Meinung, die KBs seien in Praust, der Pfarrer weißt dies jedoch wortschwallend ab. Was nun wirklch stimmt? ich weiß es nicht.
    Grüße
    Christian
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    und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
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  16. #16
    Forum-Teilnehmer Avatar von Gisela Kamphenkel
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo mkleiss

    Ein Teil der Familie meines Vaters ist nach dem Krieg auch geblieben Sie wohnten in St.Albrecht Also fast um die Ecke nach Praust. Es waren nicht die einzigen. Mein Vater hatte auch deutsche Freunde die dort lebten.Es haben auch nicht alle die polnische Staatsangehörigkeit angenommen oder ihre Namen umschreiben lassen.Das leben für deutsche war nicht einfach aber sie haben sich eingerichtet.Sehr deutlich ist mit in Erinnerung das kein deutsch in der Öffentlichkeit gesprochen werden durfte.1972 haben viele ausgereist und sind in den Westen gegangen Aber noch heute leben einige dort mit deutschen Wurzeln

  17. #17
    Forum-Teilnehmer Avatar von Carl_Narloch
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    siehe hierzu einen interessanten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts: http://www.bverwg.de/entscheidungen/...6U5C3.05.0.pdf - handelt zwar von Ukraine, bezieht sich aber an mehreren Stellen auf Danzig.
    LG Euer Carl

  18. #18
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo mkleiss
    Ich bin bis zum November 1945 in Hundertmark/Gemeinde Müggenhahl geblieben. Hundertmark
    grenzte an den Prausterfelde. In Hundertmark gab es im Laufe von 4 bis 5 Monaten nur noch zwei
    Familien. Einmal den polnischen Bauer Joseph Lewinski. Wir meine Großmutter, meine
    Mutter und ich. In unserem Haus hatten sich schon im Mai 1945 Polen eingerichtet. Sie nahmen
    uns alles weg nur in einem kleinen Zimmer durften wir noch bleiben. Die Polen in unserem Ort
    kamen alle aus dem Raum von Wilna. Scheinbar handelte es sich um russisches Gebiet dass Polen
    den Russen weggenommen hatte. Der polnische Regierungs-Chef Pilsudski war 1920 in das Gebiet
    von Russland einmarschiert und konnte durch Annexion das Land an sich reißen. Die niedergelassenen
    polnischen Bürger mussten dass Gebiet 1945 an Russland wieder zurückgeben. Sie siedelten sich
    in Hundertmark, Müggenhahl, Praust und Umgebung an. Die vertriebenen Polen aus dem Land, dass
    ihnen nie gehörte, nahmen die Danziger Landwirtschaften in ihrem Besitz.
    Gruß martschinke.

  19. #19
    Malgorzata K
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo Martschinke,
    Wilno war historisch litauisch-polnische Stadt, im ponisch-litauischem Staat (Respublica Zwei Nationen). Zum Vergleich , die Russen koennen z.B Berlin ganauso als russisch bezeichnen, wie Wilno. Sie waren Jahrelang da.
    Die polnische Buerger brauchn sich bei Wilno nich ansiedeln, sie waren immer da. Zum Beispiel, mein Opa Wiktor ( geb.1899 in Oszmiana) hat polnische Sprache von seinen Eltern gelernt, und Diese von ihren Eltern und so weiter. Die Familie wohnte bei Wilno seit immer bis Ende des II W.Krieges. Ausser Polen waren bei Wilno auch Weissrussen. Russen- immer nur als fremder Akzent.
    Gruesse aus Pasłęk,

  20. #20
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Die Könige von Polen haben gerne Völker wie die Deutschen oder die Juden zu sich kommen lassen, von denen sie sich etwas Positives für die Entwicklung ihres Landes versprochen haben.
    Speziell Wilna / Wilno / Vilnius war, wie man heute sagen würde multikulturell.

    Sie haben damals nicht geahnt, zu welchen humanistischen Katastrophen das dann letztendlich führen sollte...

    SC

  21. #21
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    Standard AW: 1945 - und dann?

    Hallo,
    wir wissen z.B., daß der damalige polnische König auch die Ordensritter ins Land gerufen hat, um die baltisch-slawischen Völker, wie Pruzzen, Galinder usw. besiegen zu helfen. Was daraus wurde, lehrt uns die Geschichte .
    Gruß von Ada
    Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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