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Thema: Von Stutthof nach Kahlberg

  1. #1
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard Von Stutthof nach Kahlberg

    Aus "Unser Danzig", 1961, Heft Nr.12, vom 17./18.06.07.1961, Seite 11 und Heft Nr.13, vom 05.07.1961, Seite 16:

    Von Stutthof nach Kahlberg
    Eine Postkutschenfahrt auf der Frischen Nehrung
    Von KURT BARTELS

    „In den großen Ferien nehme ich euch mit!" Das hatte uns Herr Prang hoch und heilig versprochen. Er hatte vor ein paar Jahren vom Postamt Stutthof die Linie Stutthof - Kahlberg bekommen. Wir alle hatten uns sehr darüber gefreut, dass die Wahl gerade auf ihn gefallen war. Von seiner kleinen Landwirtschaft und der Fuhrhalterei konnte er keine Reichtümer erwerben, sondern nur die hungrigen Mäuler seiner großen Kinderschar stopfen. Er und die Seinen waren immer hilfsbereit, und sie lebten nach dem Spruch: „Was frag ich viel nach Geld und Gut, wenn ich zufrieden bin.“ Immer nahm er uns mit in den Winterwald, wenn er mit seinen kräftigen Braunen den Sägewerken die Langholzstämme zufuhr. Die Eltern waren froh darüber, für ein paar Stunden unseren nie versiegenden Fragen zu entgehen, und sie wussten uns bei Onkel Prang in guter Obhut.

    Ja, und dann war es auf einmal vorbei mit dem Langholzfahren und, wie wir Kinder glaubten, auch mit einem Teil der winterlichen Freuden. Onkel Prang verstand es aber, uns bestens zu trösten. „Seid man nicht traurig", sagte er, „lasst nur erst den Sommer da sein, dann dürft ihr in den Ferien jede Woche einmal mit mir nach Kahlberg fahren." Von Kahlberg, diesem schönen Ostseebad, auf halbem Wege zwischen Stutthof und Pillau gelegen, hatten wir schon immer geträumt. Aber wie dahin kommen? An eine Lustfahrt mit dem Bäderdampfer war nicht zu denken, denn unsere Eltern mussten jeden Pfennig dreimal umdrehen, bevor sie ihn ausgaben. Und nun bot uns Onkel Prang diesen Vorschlag! Wir waren selig und doch traurig, denn bis zu den Ferien waren es immerhin noch einige Monate. Nun, Kinder sind schnell abzulenken, und wir kamen uns wunder wie wichtig vor, als wir dann eines Tages nach Tiegenhof zum Pferdemarkt mitdurften. Wir beurteilten die Pferde wie Zigeuner, und der Posthalter gab sich so, als habe er die beiden vierjährigen Trakehner nur auf unser Zureden gekauft. Er hatte jetzt vier prächtige Warmblüter im Stall, aber die benötigte er auch, denn die Pferde wurden von einem zum anderen Tag gewechselt.

    Als zu Anfang der 20er Jahre die Post von Danzig zum flachen Lande motorisiert wurde, da mussten die Dörfer an der Frischen Nehrung zurückstehen, weil dieser schmale Landstreifen zwischen Haff und Ostsee zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Dort durften keine Motorfahrzeuge, weder Kraftwagen noch -räder, fahren. Die Tausende von Wasservögeln, die am Ufer des Haffes nisteten, sollten nicht gestört werden, und auch sonst sollte dieses Stück unberührte Natur nicht durch Lärm und Auspuffgase beeinträchtigt werden. Die Postkutsche fuhr an allen Wochentagen pünktlich um 8 Uhr vom Postamt Stutthof ab. Außer der Paket und Briefpost für die an der Wegstrecke liegenden Dörfer konnten noch sechs Reisende mitgenommen werden. Nach Danziger Währung kostete die Fahrt bis Kahlberg 4 Gulden, nach deutscher Währung 2,50 RM. Meistens war der Postwagen - wie er allgemein bei uns genannt wurde - voll besetzt; und im Sommer musste Herr Prang oft noch zusätzlich einen Wagen stellen, damit die Reisenden befördert werden konnten. Andere öffentliche Verkehrsmittel gab es ja nicht.

    Es war ein wunderbarer Julitag im Jahre 1937, an dem wir zum erstenmal mitfahren durften. Rudi, der Sohn vom Postfahrer, war am Vorabend bei meinen Eltern gewesen, um ihnen zu sagen, dass ich am nächsten Morgen um 7 Uhr bei ihm auf dem Hof sein sollte. Wir waren Nachbarn, und somit konnte ich gleich bei Prangs den Postwagen besteigen und brauchte nicht die zwei Kilometer zum Postamt zu laufen. Mit tausend Ermahnungen, gut aufzupassen und nicht so wild zu sein, und mit einem großen Stullenpaket wurde ich von der Mutter verabschiedet. Tja, diese Hinweise bestanden zu Recht, denn Rudi und ich waren zwei wilde Rangen und zu jedem Lausbubenstreich aufgelegt.

    Für diesen Tag waren nur vier Reisende vorgemerkt. Als wir aber beim Postamt eintrafen, warteten dort schon sechs Personen, von denen allerdings nur drei bis Pröbbernau fuhren. Wir zwei machten ziemlich lange Gesichter; weil alle Plätze besetzt waren, hätten wir nun wieder nach Hause tippeln müssen. Onkel Prang ließ uns erst ein wenig zappeln, dann zeigte sich aber sein gutes Herz. „Setzt euch aufs Dach! In Pröbbernau könnt ihr herunterkommen und auf einer Bank Platz nehmen“, sagte er. Wir ließen uns das nicht zweimal sagen, sondern erklommen - sehr zum Leidwesen einer vornehmen Dame - mit Indianergeheul das Verdeck.

    Nachdem Pakete, Päckchen und Briefe im Postabteil des Wagens verstaut waren, verließen wir mit einem fröhlichen Posthornsignal und im flotten Trabe das Postamt. Die Pferde verließen von selbst das Kopfsteinpflaster der Straße, um den für sie gemütlicheren Sommerweg zu benutzen.

    Nach 15 Minuten hatten wir das große Dorf Stutthof, das beinahe 4000 Seelen zählte, verlassen und den herrlichen Nadelwald erreicht, der Stutthof von Bodenwinkel trennt. Hier umfing uns eine himmlische Ruhe, zu der ein Naturfreund auch das Jubilieren der Vögel zählt. In unserm Dorf, das im Sommer ein überlaufenes Ostseebad war, wo täglich Badegäste vom Binnenland kamen und gingen, war es alles andere als ruhig, und so genoss man besonders die wohltuende Stille des Waldes. Als sich der Forst zu lichten begann, ließ der Postillon das Horn erschallen. Nach einem kräftigen „Brrr" blieben die Braunen vor der Forstmeisterei, am Rande von Bodenwinkel gelegen, stehen. Der Förster holte an diesem Tage seine Post selbst ab, für ihn war immer etwas dabei. Für Onkel Prang brachte er eine Flasche Bier mit, die der sich auch gleich schmecken ließ. Dann ging es weiter. Die ersten Häuser von Bodenwinkel wurden passiert und Scherzworte und Grüße im Vorbeifahren zwischen Einwohnern und dem überall beliebten Postillon gewechselt. Der eigenartig vermischte Geruch von Wasser, Netzen, Fischen, Schilf und Teer kündete uns die Nähe des Haffes. Und dann sahen wir es! Träge, wie flüssiges Blei lag es vor uns in der Sonnenglast. Einige Angelkähne die weiter draußen waren, bewegten sich trotz ihrer großen Segel nicht von der Stelle. Am Ufer waren viele Sicken, das sind kleine Einmannfischerboote, festgemacht. Andere waren an Land gezogen und zum besseren Teeren kopfüber gestülpt worden. Fürwahr, er war ein Anblick, der manchen Maler inspiriert hätte, und gar manches Bild verdankt sein Entstehen auch diesem Motiv.

    Vor lauter Schauen war uns die Zeit wie Im Fluge vergangen, und ehe wir uns versahen, waren wir an der Hilfspoststelle in Bodenwinkel. Nachdem die Postsachen für diese Stelle abgegeben und andere für die folgenden Dörfer angenommen waren, ging es wieder weiter.

    Erst jetzt fiel uns das eigenartige Geräusch auf, das die Räder unseres Wagens auf der Straße machten. Auf unsere Frage sagte Onkel Prang: „Hier ist nicht nur die Schule aus Holz gebaut, die wackelt, wenn der Lehrer haut, sondern auch die Straße!" Weil der Freistaat Danzig nicht in der Lage war, jedem Dorf an der Nehrung eine feste Straße zu geben, waren die rührigen Gemeindeväter auf den Gedanken gekommen, hierfür den reichlichen und billigen Baustoff Holz zu verwenden.

    Als nächsten Ort erreichten wir Vogelsang. Auch ein malerisches Dörfchen mit allezeit sangesfreudigen und lustigen Einwohnern. Hier war der Landstreifen der Frischen Nehrung so schmal, dass wir an der Haffseite das Rauschen der Ostsee hören konnten. In Vogelsang hatten wir in einer Fischräucherei nur ein paar Briefe abzugeben. Uns beiden „Verdecksgästen“ tat nun aber schon ganz schön der Hosenboden weh, und wir waren froh, als zwei Reisende bei der Oberförsterei in Pröbbernau ausstiegen, so dass wir deren Sitze auf der Polsterbank einnehmen konnten. Rudi bekam nun von seinem Vater die Zügel in die Hand gedrückt, und lustig knallte er mit der Peitsche. Unsere Pferde konnten hier aber keinen flotten Trab vorlegen, denn dieser Weg, der aus reinem Flugsand bestand, hatte mit einer Straße nichts gemein. Die Mitreisenden wurden vom Postillon ermahnt, keine zollpflichtigen Sachen zu verbergen, denn gleich in Neue Welt würden wir die Grenze, die Danzig von Ostpreußen trennt, erreichen. Wenn die deutschen Zollbeamten auch mitunter ein Auge zudrückten, so mussten sie doch genaue Kontrollen durchführen, wenn einer vom polnischen Zoll da war.

    Von der Grenze ging es dann auf der Kieschaussee zügig weiter, und gegen 11 Uhr erreichten wir das schöne Ostseebad Kahlberg. Kahlberg war ein Ausflugsort für alle Elbinger, die auf der anderen Seite des Haffes wohnten. Mit ihren schönen weißen Bäderdampfern kamen sie in Scharen herüber, um soviel wie möglich von ihrer freien Zeit am Ostseestrand und in den Dünen zu verleben.

    In Kahlberg dauerte der Aufenthalt der Post längere Zeit. Als alles erledigt war, wurde in einem Gasthof ausgespannt, und unsere braven Renner wurden mit Häcksel, Hafer und Wasser versorgt. Onkel Prang bestellte das Mittagsmahl und lieferte uns, die wir vorher noch nie in einem Cafe gewesen waren, dort ab. Er beauftragte das Servierfräulein, uns alles an Torten vorzusetzen, war wir zu essen wünschten, er würde am nächsten Tage die Rechnung begleichen. Gegen 13 Uhr möchte das Fräulein uns zum Postamt schicken.

    Schon um 12 Uhr verließen wir beide gestärkt und voll frischer Unternehmungslust das Cafe in Richtung Anlegestelle der Elbinger Bäderschiffe. Die Serviererin schaute uns kopfschüttelnd nach, sie hatte, wohl noch nicht erlebt, dass zwei zwölfjährige Jungen innerhalb einer halben Stunde eine ganze Buttercremetorte und vier Tassen Kaffee verdrücken konnten!

    Das An- und Ablegen der Dampfer nahm uns so in Anspruch, dass wir Zeit und Raum um uns vergaßen. Wir beschlossen auch sogleich, später Kapitän zu werden, denn das wäre wohl doch noch besser als Postillon.

    Wenn ich Rudi fragte: „Was meinst du, ob es wohl schon 13 Uhr ist?" dann sagte er: „So spät ist es bestimmt noch nicht, und Papa wird uns auch mit dem Posthorn ein Signal geben.“ Ja, und wenn Rudi dann wieder sagte: „Jetzt müssen wir wohl zum Postamt gehen“, dann meinte ich: „Wir haben noch Zeit genug, lass uns doch ruhig noch ein wenig hier bleiben.“ Nun, der „schmerzhafte“ Abschied von Kahlberg kam für uns in Gestalt eines Polizisten, der uns nach unserem Namen fragte und dann im Eilmarsch mit uns zum Postamt ging. Onkel Prang erwartete uns bitterböse. Nachdem er seinen Sohn übers Knie gelegt und herzhaft mit dem Peitschenstiel verdroschen hatte, vertrat er auch sogleich an mir die Vaterstelle. Mit tränenden Augen verließen wir Kahlberg und sagten zu Onkel Prang, dass wir nie wieder mit ihm fahren würden. Seine Wut war inzwischen schon wieder verraucht, und er meinte lachend, dass wir uns die Tracht Prügel ehrlich verdient hätten. Auf Rudis Frage, woran uns denn der Polizist erkannt habe, antwortete er, dass das bei uns beiden wohl nicht besonders schwer wäre. Das war es tatsächlich nicht, denn Rudi hatte von einer Kinderlähmung ein kurzes Bein zurückbehalten, so dass er erbärmlich hinkte, und bei mir wurden im Sommer die Haare nie länger als fünf Millimeter. Somit waren wir ein sehr originelles Paar und leicht zu erkennen gewesen.

    Leider konnte nun unsertwegen der Fahrplan nicht eingehalten werden, anstatt um 13 Uhr kamen wir erst zwei Stunden später weg. Auf den guten Wegstrecken mussten die Braunen nun eine schnelle Gangart einlegen, dadurch waren aber auch nur Minuten zu gewinnen. Für zwei Reisende, die eilig nach Danzig mussten, war das besonders schlimm. Sie bekamen in Stutthof nicht mehr den Bus um 17 Uhr und konnten erst drei Stunden später weiterfahren. Dass sie auf den Postillon und uns ergrimmt waren, verstand sich von selbst. Sie hatten jedoch Humor, denn beim Anblick unserer verheulten und trotzigen Gesichter konnten sie sich eines befreienden Lachens nicht erwehren.

    In umgekehrter Reihenfolge rollten wir nun durch die Ortschaften. Von der Grenze aus ließ Onkel Prang fernmündlich unsere Verspätung anmelden; andernfalls hätte unser Postvorsteher noch angenommen, dass die feurigen Renner mit uns ins Haff gestürmt wären. Gegen 17.30 Uhr waren wir beim heimatlichen Postamt; in kurzer Zeit war das Geschäftliche erledigt und es ging nach Hause. Von unseren Reisenden, die wir beim nächsten Gasthaus absetzten, bekamen wir noch eine Tafel Schokolade und ein „Bessert euch, ihr Lümmels!“ mit auf den Weg.

    Bei meinen Eltern half Onkel Prang mit einer Notlüge wegen der Verspätung aus. Sonst hätte es wahrscheinlich nochmal eine „Lage“ gegeben und auch vielleicht nie wieder eine Fahrt mit der Postkutsche von Stutthof nach Kahlberg.

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    Die Veröffentlichung dieses Artikels erfolgte mit freundlicher Genehmigung des "Bundes der Danziger" in Lübeck.

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    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
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  2. #2
    Moderatorin Avatar von Helga +, Ehrenmitglied
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    Zitat Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
    Die Mitreisenden wurden vom Postillon ermahnt, keine zollpflichtigen Sachen zu verbergen, denn gleich in Neue Welt würden wir die Grenze, die Danzig von Ostpreußen trennt, erreichen. Wenn die deutschen Zollbeamten auch mitunter ein Auge zudrückten, so mussten sie doch genaue Kontrollen durchführen, wenn einer vom polnischen Zoll da war.
    Hallo Wolfgang,

    welch ein schöner Bericht... da wünscht man sich gleich zurück in diese lange vergangene Zeit.

    Leider muß ich mich gleich wieder mal als sehr Unwissende oder Dumme outen. Wieso die Grenze zwischen Danzig und Ostpreussen Gehörte denn das alles noch zu Danzig? Und was hatte der polnische Zoll damit zu tun? Oder hatte das mit dem polnischen Korridor zu tun?
    Viele Grüße
    Helga

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  3. #3
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Zitat Zitat von Helga Beitrag anzeigen
    Wieso die Grenze zwischen Danzig und Ostpreussen Gehörte denn das alles noch zu Danzig? Und was hatte der polnische Zoll damit zu tun? Oder hatte das mit dem polnischen Korridor zu tun?
    Hallo Helga,

    der Freistaat Danzig bestand aus den Städten Danzig und Zoppot sowie dien Kreisen Danziger Niederung, Danziger Höhe und Großes Werder. Hinter Vogelsang war die Freistaatgrenze. Dort begann dann die Provinz Ostpreußen die zum Deutschen Reich gehörte. Der polnische Zoll hatte an den Grenzen deswegen etwas mitzureden, weil der Freistaat Danzig nicht 100%-ige Hoheitsrechte in seinem eigenen Gebiet hatte. Neben dem Postwesen (im Hafengebiet) und der Eisenbahn war Polen auch auch für das Zollwesen zuständig, da Danzig zum Zollgebiet Polens gehörte.

    Mit dem zu Polen gehörenden Korridor hatte das nichts zu tun - der war nach dem Vertrag von Versailles südlich und westlich der Freistaatgrenzen Polen zugesprochen worden. Nur östlich Danzigs gab es ein Grenzstück zwischen Danzig und dem Deutschen Reich.

    Ich fragte mich beim Lesen des Artikels wie denn diese Grenzkontrollen aussahen. Gab es eine Ausweispflicht? Wenn ja, hatten die beiden Bowkes denn einen Ausweis?
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  4. #4
    Moderatorin Avatar von Helga +, Ehrenmitglied
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    Zitat Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen

    der Freistaat Danzig bestand aus den Städten Danzig und Zoppot sowie dien Kreisen Danziger Niederung, Danziger Höhe und Großes Werder. Hinter Vogelsang war die Freistaatgrenze. Dort begann dann die Provinz Ostpreußen die zum Deutschen Reich gehörte.
    AHHHJAAAA, das habe ich verstanden. Danke Wolfgang.
    Viele Grüße
    Helga

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