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Thema: Danzig-Hamburg 1940

  1. #1
    Regine Osten
    Gast

    Standard Danzig-Hamburg 1940

    Liebe Leser,
    noch immer bin ich auf der Suche nach einer Spur meiner Identität und damit meiner Herkunft. Da es nun sicher ist, dass ich eines von mindestens 8 Kindern war, die mit ihren Müttern von Danzig aus mit einer Ju52 Ende Januar 1945 Bremen / Hamburg erreichen sollten, frage ich nach Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Städten. Wo finde ich Hinweise auf Werften, Reedereien, Export-Import-Gesellschaften, Schiffahrtslinien, die noch bis Ende Januar 1945 in Danzig gearbeitet haben ?
    Eine Rettung von Privatpersonen durch ein Charterflugzeug war zu diesem Zeitpunkt nur noch ganz wenigen Managern aus der Wirtschaft möglich. Ich denke sogar, dass es auslandsdeutsche Direktoren jener Aktiengesellschaften waren, deren Hauptgeschäftsstellen sich in Irland oder Argentinien befanden.
    Kennt jemand aussagekräftige Dokumente oder andere Literatur ?
    Vielen Dank für jede noch so kleinen Ratschlag
    Regine Monika O.

  2. #2
    Forum-Teilnehmer Avatar von RenéDublin
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    Standard

    Liebe Regine Osten,

    danke fuer Deinen Eintrag im Gaestebuch. Ich selber kann Dir leider nicht helfen, aber ich hoffe doch, dass Dir jemand hier bald schon einen Rat geben kann.

    Viel Glueck bei Deiner Suche!

    René
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  3. #3
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    Standard Danzig-Hamburg

    Liebe Regine Osten,
    hier nur ein Hinweis auf den Mann, der am Besten über die Flucht aus Danzig im
    Jahre 1945 geforscht hat. Er hat mehrere Bücher über dieses Theme geschrieben.
    Es handelt zwar über den Hauptanteil der Flucht über die Ostsee, aber ich habe hier gerade sein Buch zur Hand genommen : Heinz Schön, OSTSEE'45, Menschen Schiffe Schicksale,
    Motorbuchverlag Stuttgart, ISBN3-87943-856-0
    Im ZVAB habe ich es auch gerade für 10,00 Euro gefunden.
    Was wäre davon interessant: Der Autor hat in langen Jahren ein großes Archiv aufgebaut.
    Er ist zwar schon sehr betagt, aber es könnte sein, daß er Helfer hat die solche speziellen
    Hinweise zu Suchquellen geben könnten.
    In seinem e.g. Buch sind Reedereien genannt, deren Schiffe an der Evakuierung beteiligt
    waren. Ausserdem war die Danziger Werft eine kriegswichtige Produktionsstätte für
    den Bau von U-Booten und Dönitz als letzter Reichskanzler, wollte ja gerade die
    U-Bootfachleute herausbringen.
    Nebenbei mein Vater (Lokführer und gelernter Maschinenschlosser) war in sowjetischer Zivilgefangenschaft und hat dort in Danzig bis Juli 1945, Bauanlagen und Uboote
    demontieren müssen.
    Im e.g. Buch gibt es ein Quellen- und Literaturverzeichnis von 12 Seiten.
    Allein die umfangreichen Hinweise auf namhafte Archive, sind es wert dort nachzuforschen.
    Eine JU52 könnte vom alten Langfuhrer Flugplatz gestartet sein, dieses jedoch bevor die
    letzten starken Luftangriffe die Startbahnen zerstört haben. Ob im Werder von dem dortigen Feldflugplatz noch eine JU52 gestartet ist, kann ich nicht bezeugen und habe ich aus den
    vielen Berichten, die ich gelesen habe, nicht in Erinnerung.

    Grüße von Erwin Völz
    Geändert von Erwin-Danzig, + 17.06.2017 (17.03.2008 um 14:26 Uhr)

  4. #4
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    Standard Flug aus Danzig

    ...von Danzig aus mit einer Ju52 Ende Januar 1945 Bremen / Hamburg erreichen sollten,...


    Einmal bei der Lufthansa - Archiv über Flugpläne usw. nachfragen. Danziger Klaus

  5. #5
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    Standard Hamburg-Danzig

    Libe Leser,
    ich danke für die Anregungen zur Suche nach dieser Verbindung Hamburg-Danzig. Besonders ergiebig wird sicher das Quellenverzeichnis von Heinz Schön sein, vermute ich. Ich habe um diesen Zeitzeugen bisher einen Bogen gemacht, weil ich mich selbst als Gustloff-Waise gesucht habe und dehalb mit Menschen Kontakt hatte, die auf dem Schiff waren bzw. noch suchen.
    Selbst aus zweiter Hand ist derart Furchtbares kaum zu ertragen.
    -- Da ich schon im Danziger Raum gesucht habe, ist mein Anliegen verschiedentlich bekannt : Ich suche nach Spuren meiner eigenen, 1945 verloren gegangenen Identität. Inzwischen konnte aber sicher festgestellt werden, dass meine Angehörigen im Raum Hamburg/ Bremen gesucht werden müssen. Also : Welches Großunternehmen hatte eine bedeutende Filiale an der Ostsee und rief seine Geschäftsleitung erst ganz zum Schluss zurück ? - Auf diesem Weg bleibe ich...
    Freundlich grüßt alle Forscher
    Regine-Monika

  6. #6
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    Standard Danzig-Hamburg 1945

    Hallo Regine,
    nun ist wieder einige Zeit vergangen und keine Antwort mit konkreten Hinweisen eingegangen. - Am Momtag, den 07.04.08 gab es im 1. Fernseh-Programm der ARD
    um 21:00 Uhr eine Sendung mit dem Titel . "Das Geheimnis meiner Familie."
    Der Betroffene war der Schauspieler Armin Rhode.
    Er hatte sich auf die Suche nach seinen Vorfahren begeben. Die Erwähnung von Danzig als Zentrum der Suche ließ mich aufhören. So habe ich mir das angehört und dabei ist mir dann
    doch klar geworden, daß die ganze Vorstellung fürs Publikum aufgemacht war.
    Das Ergebnis war entsprechend. Ein polnicher Genealoge legte einen großen Stammbaum
    vor, der die ganzen Familienverzweigungen bis ins 16. Jahrhundert zurück belegte.
    Dazu brauchen andere Suchende Monate, wenn nicht Jahre.
    Es ist Klar, die alten Archivbestände sind wieder zugängig geworden.
    Siehe auch Bericht von unserem "perepere". Die deutsche Übersetzung, ist durch die
    Arbeit des Instituts für Ostdeutsche Kultur und Geschichte in Oldenburg, zugängig.
    Den Band 16 mit dem Titel : Staatsarchiv Danzig, Wegweiser durch die Bestände bis
    zum Jahr 1945, ISBN 3-486-56503-6, haben Peter und ich (jeder einen), sofort für
    50,00 EURO gekauft. Das bedeutet eine wesentliche Erweiterung unserer Möglichkeiten,
    über die Vergangenheit und unsere Herkunft zu forschen.
    Aber um über die Vorkommnisse am Kriegsende und unsere Not 1945 in Danzig Auskunft
    zu geben, bleiben dann doch die Berichte in der Literatur der Erlebnisgeneration wichtig.
    Das sah man am Schluß des Fernsehberichtes über das Jahr 1945.
    So wurden die Orte Gischkau und Zipplau besucht. Diese gehörten zum Umkreis meiner
    Zeit als 13-Järiger in Praust und Danzig
    Die Akteure wurden dann zu diesen Orten dirigiert, dann wurde die militärische Einheit
    der Deutschen Wehrmacht ID 170 genannt (ID = Infantrie Division)
    Der Großvater des Armin Rhode soll am 19.März noch in Zipplau bei Verwandten ein
    letztes mal Besuch gemacht haben. Und dann wird berichtet von den Endkämfen auf
    der frischen Nehrung. - Da passt etwas nicht ganz zusammen.
    Zipplau wurde am 20.03.1945 von den sowj.Truppen eingenommen. Die Front kam am
    22.03. 1945 bis zur Mottlau voran und blieb dort stehen bis zum 1.4.-7.5.1945 bei
    Herrengrebin / Wossitz. Dieses nach der Karte des täglichen Frontverlaufes im
    Buch von Poralla, Seite 208.
    Die 170 ID stand aber nach den Unterlagen von Poralla und auch nach den Berichten
    von Pantenius (1) in den Rückzugskämpfen auf der Frischen Nehrung, abwärts von Pillau.
    Der Anstand zwischen den Orten Zipplau und Pillau ist aber fast 100 KM.
    Im Fernsehbericht wird dann aber der Ort des Gesuchten auf der Frischen Nehrung angegeben, wo er möglicherweise gefallen sei.
    (1) Literatur: Hans Jürgen Pantenius, Von Döberitz bis Danzig, ISBN 3-8132-0741-2
    von Jahre 2002, in dieser Literatur wurden auch Quellen des Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg genannt.
    Bei der Nachsuche zu den Angaben der Fernsehsendung fand ich dann auch Hinweise
    auf die Nutzung des Flugplatzes in Danzig-Langfuhr, im Jahre 1945:
    Im Buch von Poralla ist bechrieben, daß der Flugplatz in Langfuhr noch bis zum 19.03.1945
    in Betrieb war. "Kriegswichtige" Personen, sogenannte Geheimnisträger und Spezialisten
    waren gefragt. Auch Personal der Schichauwerft wurde nach Norddeutschland verlegt,
    auch die Mitarbeiter wichtiger Institute mit ihren Familen. Aber unter dem Deckmantel
    "Geheimnisträger" setzten sich auch Leute der Gauleitung, der Gestapo usw. mit ihren
    Familien ab. Auch wertvolle Dokumente und Einrichtungen sind herausgebracht worden.
    (Literatur "Unvergänglicher Schmerz" von Poralla, Seite 326.
    Erwähnt wurde dann noch, daß am 19. März 1945 Danzig schon an allen Ecken und
    Enden brannte. Da saß unsere Familie im Bunker im Heveliushaus Pfefferstadt.
    Wenn man sich also umfassend informieren will braucht man auch die Berichte aus
    der Zeit des Kriegaendes und danach.
    Es grüßt Erwin Völz
    Siehe mein Bericht Inferno Danzig am 28.03.1945.
    Geändert von Erwin-Danzig, + 17.06.2017 (11.04.2008 um 09:24 Uhr)

  7. #7
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    Standard Danzig-Hamburg

    Sie fragten nach Werften, die im Jan. 45 noch gearbeitet haben. Ganz ischer die Schichau Werft. Mein Vater war seinerzeit dort tätig und konnte im März 1945 mit meiner Mutter und mir mit der "Deike Rickmers" von Danzig nach Rostock kommen. Von dort ging es nach Bremerhaven, wo die Schichau-Werft mit einigen "Danzigern" aufgebaut wurde. Deine Frage liegt zwar schon um einiges zurück, aber vielleicht ist es noch eine Hilfe.

  8. #8
    Forum-Teilnehmer Avatar von Helga Zeidler
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    Standard Danzig-Bremerhaven

    Hallo, Tika, ein anderer dieser Danziger, die die Schichauwerft in Bremerhaven wieder aufbauen sollten, war mein Vater, Gerhard Zeidler. Wir sind ziemlich direkt dahin geflüchtet.
    Schöne Grüße
    Helga

  9. #9
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    Standard Danzig - Schichauwerft

    Es wird die Schichauwerft gewesen sein, die so ziemlich zuletzt die Arbeit einstellte. Auch mein Vater hat bei Schichau gearbeitet, er mußte in Danzig bleiben als meine Mutter mit ihren Kindern im Januar 45 noch mit einem Zug aus Danzig nach Westen gefahren ist. Mein Vater kam ca Ende März ?? mit einem Minensuchboot bis Rostock. So weit ich mich erinnere, lag dieses Minensuchboot im Hafen von Danzig für die letzten Leute von Schichau. Schönen Abend, Ada

  10. #10
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    Standard Danzig-Hamburg

    Hallo Helga, hallo Ada, es ist schon interessant wie die Zusammenhänge sind. Der Name Zeidler klingt mir in den Ohren. Mein Vater hieß Otto Krüger. Vielleicht sagt er Euch etwas? Wir sind nach der Flucht direkt nach Dorum (damals Krs. Wesermünde) gekommen. Mein Vater fing bei der Schichau - Werft an. Er war in der Tischlerei. Herr Noe´oder ähnlich baute die Firma mit einigen Leuten aus Danzig auf. In einem Danzig Kalender ist die Chronik der Firma aufgezeigt.

  11. #11
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Zitat Zitat von tika21 Beitrag anzeigen
    Hallo Helga, hallo Ada, es ist schon interessant wie die Zusammenhänge sind. Der Name Zeidler klingt mir in den Ohren. Mein Vater hieß Otto Krüger. Vielleicht sagt er Euch etwas? Wir sind nach der Flucht direkt nach Dorum (damals Krs. Wesermünde) gekommen. ....
    Ohh Karin "Dorum" ...!!---Bei Otterndorf...???....da sind wir nach der Flucht erst mal gelandet...hab da rund 9 Jahre gewohnt.
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  12. #12
    Moderatorin Avatar von Helga
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    Zitat Zitat von Hans-Joerg Beitrag anzeigen
    Ohh Karin "Dorum" ...!!---Bei Otterndorf...???....da sind wir nach der Flucht erst mal gelandet...hab da rund 9 Jahre gewohnt.
    Viele Grüße
    Hans-Jörg
    Ist Otterndorf nicht eher an der Elbe???
    Viele Grüße
    Helga

    "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

  13. #13
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    Zitat Zitat von Helga Beitrag anzeigen
    Ist Otterndorf nicht eher an der Elbe???
    Es war schon korrekt, wie Hans-Jörg es im Gedächnis hatte.

  14. #14
    Forum-Teilnehmer Avatar von Helga Zeidler
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    Hallo Tika, nun wird es aber ganz spannend. Auch wir haben in Dorum gewohnt (liegt zwischen Bremerhaven und Cuxhaven). Ich bin dort zur Volksschule, dann zur sog. Rektorschule gegangen, bis wir eine Wohnung in B'haven fanden. Noe ist mir natürlich auch ein Begriff. Da gibt es doch bestimmt gemeinsame Erinnerungen!
    Schöne Grüße
    Helga

  15. #15
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    Zitat Zitat von Helga Zeidler Beitrag anzeigen
    Hallo Tika, nun wird es aber ganz spannend. Auch wir haben in Dorum gewohnt (liegt zwischen Bremerhaven und Cuxhaven). Ich bin dort zur Volksschule, dann zur sog. Rektorschule gegangen, bis wir eine Wohnung in B'haven fanden. Noe ist mir natürlich auch ein Begriff. Da gibt es doch bestimmt gemeinsame Erinnerungen!
    Hallo, Helga, ich bin bis 1950 in Dorum zur Schule gegangen. Meine Eltern fanden dann eine "Wohnung" in Langen. Unsere große Hilfe in Dorum war damals die Familie Schale. Vielleicht sagt es Dir etwas? Mein Vater konnte sich mit dem Möbelbau in Dorum (auch für Einheimische) bekannt machen.
    Er war Möbeltischler im Schiffsbau. Ich werde diese Seite jetzt verlassen, melde mich später irgendwann.

  16. #16
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Zitat Zitat von Helga Zeidler Beitrag anzeigen
    Hallo Tika, nun wird es aber ganz spannend. Auch wir haben in Dorum gewohnt (liegt zwischen Bremerhaven und Cuxhaven). !
    Stimmt.....naja..toll
    Helga dann kennst Du sicherlich auch Otterndorf???...da ging ich dann in
    die Volksschule. Und Cuxhaven und Umgebung...bekannnt...auch Jugenderinnerungen für mich.
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  17. #17
    Anonymus
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    Zitat Zitat von Hans-Joerg Beitrag anzeigen
    Ohh Karin "Dorum" ...!!---Bei Otterndorf...
    .....von Otterndorf (ca 35 Km von Dorum entfernt) auf der Karte - der Pfeil zeigt auf Dorum - keine Spur!

  18. #18
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Was solls.?...Aussschnitt ein wenig gen Osten...Otterndorf 25 Km
    Gruß Hans-Jörg

  19. #19
    Anonymus
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    Standard Dorum und Wremen!

    Zitat Zitat von Helga Zeidler Beitrag anzeigen
    Hallo Tika, nun wird es aber ganz spannend. Auch wir haben in Dorum gewohnt.....
    ..........
    Da gibt es doch bestimmt gemeinsame Erinnerungen!
    .....mit Sicherheit an die Kirchen von Dorum (Bild 1) und dem ca 7 Km entfernten Nachbarort Wremen (Bild 2) sowie den Grünstrand von Wremen!

    Viele Gruesse
    Ohrscher Siegfried

  20. #20
    Forum-Teilnehmer Avatar von Helga Zeidler
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    Standard Danzig-Hamburg

    Ja, in der Kirche bin ich konfirmiert worden - und der "Strand" war meine große Kindheits-Enttäuschung. Nach 7km zu Fuß zum Dorumer Tief (im Gedächtnis Zoppot) kamen wir dort an und wollten baden. Aber ...kein Strand, kein Sand und vor allem kein Wasser! Nur Matsch, war gerade Ebbe, und grüne Wiese.
    Heute finde ich diese Landschaft durchaus reizvoll, aber 45/46 war das doch eine herbe Enttäuschung.
    Schöne Grüße
    Helga

  21. #21
    Forum-Teilnehmer Avatar von Helga Zeidler
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    Standard Danzig-Hamburg

    Hallo, Hans-Joerg,
    Otterndorf ist mir natürlich ein Begriff, richtig erinnern kann ich mich allerdings nicht an den Ort. Wir kamen ja damals nicht viel rum, so zu Fuß oder mit dem Fahrrad mit Hartgummireifen. In Cuxhaven waren wir, glaub ich, damals nur ein einziges Mal mit dem Zug. Schulausflüge wurden zur Pipinsburg gemacht- auch so eine Enttäuschung, keine Burg, nur ein Hügel. Das Beste war der Kartoffelsalat, den man mitbekam -nach Danziger Rezept.
    Schöne Grüße
    Helga

  22. #22
    Forum-Teilnehmer Avatar von daggel
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    Standard AW: Danzig-Hamburg 1940

    Hallo Ihr "Neu Otterndorfer"

    Kackerbeck? Kutenholz und Fredenbeck sind Dörfer in unserer Region, die Paps viel erwähnte. Kann mir einer von Euch vielleicht erklären, wie Jugendliche für Landarbeiten verteilt wurden? Aus Paps Erzählungen weiss ich das er bevor er nach Amerika ging um dort Soldat zu spielen bei einen Bauern in Fredenbeck war. Dort half er bei der Landwirtschaft. Als er 1959 wieder zurück kam, war seine erste Anlaufstelle eben dieser Bauer. Als ich 15 Jahre alt war, lernte ich kurz den Sohn des Bauerns kennen, weil Paps mich zur Reitstunde begleitete und unser Weg genau an dem Hof vorbei führte. Auf der Wiese war jemand am Werkeln und Paps hielt an, rief einen Namen und der Mann kam auf uns zu. Wärend er dichter kam und er die Personen erkannte, rief nur:"Wenn dass nicht Jochen ist."

    Ich rätzel immer noch wie man aus der Landwirtschaft nach Amerika kam.

    Lieben Dank für Eure Hilfe

    daggel

  23. #23
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    Standard AW: Danzig-Hamburg 1940

    Hallo Regine,
    da ich seit kurzem auch hier im Forum Bekannte und verwandtschaftl. Beziehungen suche, eine Frage:Ist ihr Geburtsname Osten und wann sind Sie geboren? In meiner Verwandtentafel aus Zoppot und Danzig gibt es eine Familie Max Ostrowski(heiratete die Schwester meiner Oma Bertha Potrykus) Die kinder aus diese Ehe waren Max ,Helmut und Gretchen. Die beiden Söhne änderten ihren Familiennamen später in Osten. Helmut Osten arbeitete später beim WDR in Köln und verstarb leider mit seiner Ehefrau nachts an einer Monoxidvergiftung,da der Ofen defekt war.
    Also, meine nochmalige Frage geht dahin,ob möglicherweise zu gen. Familie Osten eine Verbindung besteht?Ich wurde 1943 in Zoppot geboren.
    Grüße Hugeno

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