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Thema: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

  1. #1
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Schönen guten Morgen,

    kurz bevor ich nach Danzig abflog, brachte mir der Briefträger noch eine kleine Überraschung. Ein dicker brauner Umschlag aus Italien.

    Was konnte das nur sein? Die Absenderin kannte ich nicht, aber nach Öffnen des Umschlags fand ich ein Heft mit selbst gestaltetem festen Umschlag und den mit Schreibmaschine verfassten Kindheitserinnerungen einer älteren Danzigerin, die über viele Jahre bei ihren Großeltern in Wesslinken prägende Kindheitseindrücke gewann.

    Auf 32 Seiten schilderte sie in vier den Jahreszeiten gewidmeten Kapiteln das Leben auf dem Lande, dicht an der Weichsel gelegen, direkt vor den Toren Danzigs.

    In wunderbarer poetischer und einfühlsamer Sprache wird der Leser in eine Zeit entführt, die längst Geschichte ist.

    Ich werde mich bemühen, von der Autorin die Erlaubnis zu erhalten, ihre Erinnerungen hier zu veröffentlichen.
    -----
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)

  2. #2
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Hallo Wolfgang
    Habe mit Freude gelesen deine Heimat Wesslinken. Meine Urgroßeltern sind auch aus Wesslinken.
    Johann Gottfried Eltermann
    Auguste Justine Eltermann mit ihrem Sohn Herrmann Willi Eltermann geb. 1904 meinem Großvater. Später zogen sie nach Gottwalde soviel mir bekannt.
    Hast du Beziehungen zum Standesamt dort oder kannst du mir die Anschrift zukommen lassen um noch ev. vorhandene Dokumente zu bekommen.
    Ich betreib auch Familienforschung aber ich spreche leider kein Polnisch.PS. Kosten die bei einer Besorgung von Dokumenten anfallen werden erstattet.
    Ich würde mich freuen von dir zu hören. Gruß auch Wolfgang

  3. #3
    Forum-Teilnehmer Avatar von jonny810
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Prima Wolfgang. Ich freue mich darauf.
    Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
    "Nec Temere - Nec Timide"
    Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

  4. #4
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Hallo Wolfgang (Naujocks),

    hast Du denn die Erlaubnis der Verfasserin bekommen, darfst Du die Erinnerungen veröffentlichen.
    Oder darfst Du sie an private Interessenten weitergeben? Würde mich sehr freuen.

    Beste Grüße
    Rüdiger
    Es gibt nichts Gutes / außer: man tut es. (Erich Kästner)

  5. #5
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Lieber Wolfgang,
    hast du die Erlaubnis diese Kindheitserinnerungen zu veröffentlichen oder weiterzugeben?
    Ich bin immer noch auf der Suche nach Infos zu Wesslinken.
    Ich habe inzwischen die Information bekommen, dass meine Großeltern einen Hof in Wesslinken gepachtet haben, der etwas abgeschieden gelegen haben soll. Auf der gegenüberliegenden Seite soll eine (1941/1942) neun errichtete Ziegelei gestanden haben. Sagt dir das etwas?
    Danke & liebe Grüße

  6. #6
    Forum-Teilnehmer Avatar von sarpei
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Hallo J.Voss,

    nun bin ich zwar nicht Wolfgang und kann zu der Frage bzgl. der Kindheitserinnerungen auch nichts beitragen, aber folgende Information bzgl. Voss in Wesslinken wollte ich noch absetzen:

    Bernhard VOSS, * 03.04.1902 Ohra
    letzte eigene Nachricht vom April 1945; verschollen
    Ehefrau auf der Flucht verstorben
    Sohn Jürgen. * 25.07.1942 Danzig


    Viele Grüße

    Peter

  7. #7
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Danke. Ja, das sind meine Großeltern. Mein Opa Bernhard ist mit seinem ältesten Sohn Hans auf der Flucht mit einem Schiff untergegangen. Meine Oma ist im September 1944 im Krankenhaus in Danzig gestorben. Mein Vater Jürgen ist mit seiner Oma Rahmel aus Groß-Plehnendorf nach Deutschland geflohen.
    Wir finden aber nirgends eine Adresse, weder Plehnendorf noch Wesslinken.
    Was heißt "letzte eigene Nachricht vom April 1945"? Woher hast du diese Information?
    Ich danke dir. Liebe Grüße
    Katharina

  8. #8
    Forum-Teilnehmer Avatar von sarpei
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Guten Morgen, Katharina!

    Zu deinen Fragen:

    - Es wäre mir neu, dass in Ortschaften von der Größe eines Plehnendorf oder Wesslinken spezielle Straßennamen existiert hätten. Normalerweise wurden solche Gemeinden 'durchnummeriert'.
    - Unter 'letzte eigene Nachricht vom April 1945' ist m.E. zu verstehen, dass es aus dieser Zeit ein Lebenszeichen gab - ob mündlich oder schriftlich, kann ich nicht sagen.
    - Die Informationen stammen von zwei Karteikarten der Heimatortskartei Danzig-Westpreussen.

    Woher hast du denn die von dir genannten Informationen?


    Viele Grüße

    Peter

  9. #9
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Lieber Peter,
    ich habe die Sterbeurkunde von meiner Oma Agnes Voß, geborene Rahmel bei ancestry gefunden.
    Eine Cousine meines Vaters hat gesagt, dass sie im April noch auf dem Hof meines Opas in Wesslinken waren und von dort gemeinsam zu den Landungsbooten geflohen sind. Dort sind sie aber getrennt worden und auf unterschiedliche Schiffe gekommen. Am nächsten Morgen hat der Kapitän der Urundi (auf dem die Cousine war) gesagt, dass sie in der Nacht zwei Schiffe verloren hätten. Da mein Opa sich nirgends gemeldet hat und im Flüchtlingslager in Dänemark nicht ankam, gehen wir davon aus, dass er auf einem der beiden war. Das muss am 15./16. April gewesen sein. Die Cousine erinnert sich deshalb so genau daran, weil sie einer Freundin auf der Urundi zum Geburtstag gratuliert hat.
    Mein Vater muss schon früher mit seiner Oma geflohen sein. Da sind wir noch auf der Suche. Im Augenblick läuft noch eine Anfrage beim Archiv in Brunsbüttel. Das war das Flüchtlingslager, in dem sie waren. Vielleicht können wir ausgehend vom Ankunftsdatum weitere Rückschlüsse ziehen. Mein Vater war damals zwei und kann sich nur bruchstückhaft an gewisse Szenen erinnern.
    Liebe Grüße
    Katharina

  10. #10
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    Standard AW: Kindheitserinnerungen in Wesslinken

    Liebe Katharina,

    ”Urundi” kam am 15 April 1945 nach Kopenhagener Freihafen mit ca. 700 verwundete deutschen Soldaten und ca. 2.800 deutsche Flüchtlinge.

    Wenn du schreibst: „Da mein Opa sich nirgends gemeldet hat und im Flüchtlingslager in Dänemark nicht ankam….“ Ist es weil du das dänische Reichsarchiv gefragt hast?

    Ich helfe dir gerne deine Familie in dänischen Archiven zu finden. Ihren Name und Verwandtschaft zu den gesuchten Personen.

    Ihren Postadresse und E-Mailadresse.

    Name und Geburtsdatum und Geburtsort auf die wir suchen sollen.

    Ich habe dir einen PN gesandt. Bitte mir eine E-Mail zu senden.

    Mit freundlichen Grüßen aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

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