„Klirrende Kälte° nannten wir solche Temperaturen. In den TV-Nachrichten werden uns Bilder gezeigt, dass es im Osten zu einer Notlage, bei vielen Menschen, durch den Frost gekommen ist. Ich erinnere mich an die strengen Winter ab 1941, einmal las ich auch am Thermometer -28 Grad- ab. Wenn wir um acht Uhr in der Schule eintrafen, dann konnten wir bis neun Uhr nicht schreiben, so klamm waren die Finger geworden und die Füße dazu eiskalt. Die Hände wurden so spröde, das die Haut aufplatzte und von den Ohren pellte sich die Haut ab. Na und die Freude am Schlittschuhlaufen mussten wir uns mit Schmerzen erkaufen. Zuerst auf dem Eise taten die Zehen so weh, dass ich meinte, jemand hätte mit dem Rohrstock darauf geschlagen, aber so nach zwanzig Minuten waren wohl die Nerven durch die Kälte lahm gelegt worden und ich merkte die Kälte nicht mehr. Zu Hause angekommen tauten die Nerven auf und diese Schmerzen waren noch quälender. Wir tauchten die Hände ins kalte Wasser, rieben sie mit Schnee ein, das dauerte so seine Zeit, nach 15-20 Minuten hatten wir diese Tortour überstanden. Schlimm war in der Nacht das Jucken in den Händen und Füssen. So sind wir in der Natur ziemlich abgehärtet worden
Viele alten Danziger lassen solche unangenehmen Erlebnisse in ihren Erinnerungen einfach aus.
Im Forum Gästebuch- wurde mein Beitrag-Warum ich schreibe- eingesetzt . Es meldeten sich 6 Forum Teilnehmer. Zwei Herren sehr positiv, Zwei Damen eher skeptisch. .- Ich verweise auf den Bericht von Marga Knorr- Unvergänglicher Schmerz, ab Seite 124.„Werte Frau Christkind- benennen Sie mir bitte die Stellen, die von Frau Knorr erfunden sind, und die vom Hass zeugen. Ich werde dann darauf antworten. Meine erste Antwort an Sie wurde noch nicht eingestellt. Ich verstehe das so, weil die Überprüfung etwas längere Zeit in Anspruch nehmen wird,. Gerhard Jeske.