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Thema: Hermann Rauschning

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von cortés
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    Beitrag Hermann Rauschning

    Hermann Adolf Reinhold Rauschning (* 7. August 1887 in Thorn/Toruń; † 8. Februar 1982 Portland, Oregon, USA) war ein deutscher Politiker. Seit 1932 war er Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), lehnte aber deren Methoden bald ab, trat 1934 aus der Partei aus und wurde zum Kritiker des NS-Regimes und Faschismustheoretiker. 1933/1934 war Rauschning Senatspräsident (Regierungschef) der Freien Stadt Danzig. 1935 musste er Danzig verlassen und lebte seit 1939/41 in den USA:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Rauschning

  2. #2
    Forum-Teilnehmer Avatar von Ulrich 31
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    Standard AW: Hermann Rauschning

    Hallo Rogan,

    danke für diesen Hinweis. Ich wusste zwar, dass Rauschning für kurze Zeit Senatspräsident der Freien Stadt Danzig war, neu war für mich jedoch das, was bei Wikipedia zu seinem Buch "Gespräche mit Hitler" berichtet wird, nämlich dass dies als Fälschung (sprich: Erfindung) entlarvt wurde. Bezeichnenderweise haben wohl etliche Historiker kritiklos aus diesem Buch zitiert, was ein bedenkliches Licht auf historische Arbeiten wirft.

    Neu für mich war auch, dass Rauschning über die Musik von Danzig promoviert hat.

    Viele Grüße
    Ulrich

  3. #3
    Forum-Teilnehmer
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    Standard AW: Hermann Rauschning

    Kleinigkeit:

    Rauschning wurde im Jahre 1926 aus Posen nach FSD abgewandert. Im Landkreis Grosser Werder wurde er Hofbesitzer im Dorf Warnau (heute: Koscieleczki), in der Nähe von Marienburg, gekauft. Im FSD lebte Rauschning bis Mai 1935.

  4. #4
    Forum-Teilnehmer Avatar von Bartels
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    Standard AW: Hermann Rauschning

    Lieber Ulrich,

    viiieeel schlimmer als die kritiklosen Historiker:

    Unsere Staatsökonomen, die den Transferrubel in harte DM umgerubelt haben. Zwar beschrieben wohl theoretische Abhandlungen das System im COMECON als gut -
    in Wirklichkeit war der Transferrubel eine statistische Währung ("Spielgeld", ohne feststellbare Dollar-Parität) für den üblichen Tauschhandel polnische Kohle oder Schiffe für ungar. Paprika / IKARUS-Busse oder Strassenbahnen aus der CSR.

    Das einzige Gemeinschaftsprojekt (Atomforschung) im Osten musste auf Dollarbasis abgerechnet werden.
    Quelle: Vorlesung Prof. Ries, Uni. Budapest, Frühjahr 1980 (!)
    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
    Familie Zoll, Bohnsack;
    Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

  5. #5
    Forum-Teilnehmer
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    Standard AW: Hermann Rauschning

    Gerhard Jeske
    Warum mußte Hermann Rauschning Danzig verlassen? Er plante zusmmen mit dem Stadortgeneral von Königsberg von Brauchitsch einen Putsch. Forster sollte verhaftet werden, um ihn danach als fremden Staatsbürger abzuschieben. Das polnische Konsulat wurde darüber informiert. Der polnische Geheimdienst wusste, dass Rauschning verhaftet werden sollte, er wurde von ihnen, in der Nacht davor, abgeholt und in einem Dienstwagen der pl. Botschaft über die Grenze nach Polen gefahren.

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