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Thema: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

  1. #1
    Forum-Teilnehmer Avatar von Carl_Narloch
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    Standard Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Für die DZ-Bundesreise des Bundes der Danziger, die vom 14. bis 18.10.2012 stattfindet sind noch 3 Doppelzimmer (129,- €/ Person für alle 4 Übernachtungen inkl. Frühstück) und ein 3-Bett-Appartment (119,- €/ Person für alle 4 Übernachtungen inkl. Frühstück) frei. Theoretisch also noch für 9 Personen.

    Wer unseren Bustranport ab HH (8.30 Uhr, 109,- €/ Person hin und zurück) oder Berlin (ca. 12.00 Uhr, 79,- €/ Person hin und zurück) nach Danzig-Langfuhr und zurück mitnutzen möchte, muss diesen extra bestellen, da manche Teilnehmer auch fliegen, mit Zug oder eigenem Auto anreisen etc. Es sind auch noch genügend Plätze im Bus frei. Vormittags-Busausfahren 5,- €/Person /Vormittag.

    Unterkunft findet im Langfuhrer Gästehaus der Ballettschule am Heeresanger 5 (Gd.-Wrzeszcz, Al.Wolnosci 5) statt. Dieses Gästehaus ist von gutem Comfort und wird häufig von deutschen Teilnehmern deutsch-polnischer Veranstaltungen in Danzig in ANspruch genommen.

    Das Info-Faltblatt der Bundesreise (http://minus.com/mbaxEFbvOI) enthält leider noch alte, wegen des damaligen Euro-Kurs-Rutsches nicht mehr aktuelle Preise, ist ansonsten sehr informativ. Wer Interesse hat möge sich DRINGEND, möglichst spätestens bis zum 01.10.2012 melden. (Bund der Danziger, info@bund.da.vc, Tel./AB 0451-77303)

  2. #2
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: DZ-BundesReise 14.-18.10.2012 ab HH und Berlin: Restplätze frei

    Schönen guten Morgen,
    hallo Carl,

    eine sehr interessante Reise... - wäre ich nicht schon hier würde ich mich doch prompt anmelden

    Aber ich freue mich schon darauf, Euch hier zu treffen.

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    -----
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  3. #3
    Forum-Teilnehmer Avatar von Carl_Narloch
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    Standard AW: DZ-BundesReise 14.-18.10.2012 ab HH und Berlin: Restplätze frei

    Achtung! NUR NOCH DAS 3-PERSONEN APPARMENT frei! Kosten für 4 Übernachtungen 14.-18.10.2012 inkl. mit bis zu 3 Personen: 357,- €, Bus ca. 8.30 Uhr ab Hamburg Hbf/ZOB 109,- €/p.P., oder ca. 11.30/12.00 Uhr ab S Berlin-Buch 79,- €/p.P., jeweils hin und zurück. Bitte DRINGEND per E-Mail an info@bund.da.vc oder Tel./AB unter 0451-77303 anmelden, es ist das letzte Zimmer und es MUSS in den nächsten 1 bis 2 Tagen entweder fest reserviert oder an das Gästehaus zurückgegeben werden. Noch ein Hinweis, die Lokation heißt in DZ-Langfuhr/Gd.-Wrzeszcz Al. Legionow 5 (und NICHT wie unten angegeben Al.Wolnosci 5).
    Viele Grüße, C.N.

  4. #4
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: DZ-BundesReise 14.-18.10.2012 ab HH und Berlin: Restplätze frei

    Schönen guten Nachmittag,

    ein herrlicher Herbsttag neigt sich langsam seinem Ende zu. Der heutige Tag war ein Geschenk Gottes. Eine warme intensiv strahlende Sonne an tiefblauem Himmel, gelbe, braune, rote Farben des Laubes, einsame Strände und, was gehört noch dazu... - richtig, einige Tränchen der Götter, sprich: einige Bernsteinsplitterchen.

    Und damit waren die Teinehmer der Reise des Bundes der Danziger gesegnet. Sie lasen mich heute Morgen am Stadtrand auf, dort wo die Niederung beginnt, bei Quadendorf (Przejazdowo). Ich stieß zu ihnen auf Einladung des Bundes der Danziger um der Reisegruppe Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der Niederung und des Werders vorzustellen.

    Unsere Fahrt führte uns zuerst nach Bohnsack, wo wir die Tote Weichsel über eine Ponton-Brücke überquerten. Dem Busfahrer war diese schaukelnde Angelegenheit nicht ganz geheuer und wir lästerten auch noch, dass er, bevor wir absaufen, die Fenster herunterlassen solle. Aber natürlich kamen wir gut am anderen Ufer an. An der Bohnsacker Kirche legten wir einen ersten Halt ein, blickten auf das Wasser, gingen in die Kirche, schauten uns alte Fotos an, ließen uns von Jahrhunderte alten Grabsteinen beeindrucken, läuteten die im Freien in einem Gerüst hängenden Kirchenglocken.

    Und dann wurde es abenteuerlich. Ich hatte vorher gefragt, mit warnendem Unterton, ob der Bus auf dem schlaglochübersähten betonplattenbelegten Damm der Toten Weichsel nach Einlage fahren könne. Ich ergänzte meine Frage zwar mit dem Hinweis, dass dort auch Linienbusse verkehren, aber ich war mir nicht sicher, ob der Fahrer "ja" sagen würde. Und er sagte "ja!". Und so fuhren wir diesen wunderbaren schlaglochübersähten betonplattenbelegten Deichweg über Bohnsacker Weide nach Einlage. Dort legten wir einen zweiten Halt ein. An der Schleusenanlage. Es gibt dort zwei Schleusen. Eine alte, stillgelegte mit einem Schleusentor auf dem "Klawitter, Danzig, 1894" zu lesen ist und der neuen Schleuse über deren Kammer die Straße von Schiewenhorst nach Groß Zünder mit einer hydraulisch zu öffnenden Hebebrücke führt. Und es gibt dort auch, direkt am Parkplatz, einen üppig tragenden Apfelbaum. Keine Frage, die Taschen wurden gefüllt

    Von Einlage aus ging es über die alten Kleinbahngleise weiter nach Schiewenhorst. Rechts die unwirklich tief blau wirkende Weichsel, links, hinter den Deichhäuschen mit ihren Gemüsegärten das abfallende Gelände der Niederung. In Schiewenhorst -ich rief Christa (Christkind) per Bordmikrofon zu, sie solle nach links schauen, zu dem gelben Haus, dort habe das Haus von Herbert Claassen gestanden- bogen wir ab zur Weichselfähre. Der Schlepper dort hatte kräftig zu schieben um seine Fähre weiter an Land zu bringen. Das war auch notwendig, da der Bus um haaresbreite, besser gesagt, um haareshöhe Bodenberührung bekommen hätte. Und dann rüber über die Weichsel, Mutter Weichsel. Und wie bestellt kam ein Fischerboot, warf Treibnetze aus, Wildlachs wird dort eingeholt. Auf Nickelswalder Seite, ein kleines Stück stromaufwärts, überall Bojen die markierten, wo die Stellnetze ausgebracht waren.

    Ich erzählte die Geschichte von Konrad von Jungingen, dem Ordens-Hochmeister, der einem reichen Nickelswalder Bauern eine zwölfte Tonne Gold schenkte -zumindest wird das in der Sage behauptet-, zeigte das hinter dem Deich hervorlugende Vorlaubenhaus in dem Königin Luise 1807 auf der Flucht nach Memel vor Napoleons Armeen nächtigte, ging auch auf die Geschichte mit ihren auf eine Fensterscheibe geritzten Versen ein.

    Nächster Stopp war Pasewark. Der Strand von Pasewark. Ich hatte ein Marmeladenglas mit Bernsteinstückchen im Bus kursieren lassen, hatte die Teilnehmer "heiß" gemacht, sagte ihnen, wir seien jetzt an der Bernsteinküste, und dann abkühlend doch bemerkt, dass in Pasewark nicht sonderlich groß damit zu rechnen sei, Bernstein zu finden. Eine halbe Stunde Aufenthalt. Am Strand. Kneipp-Jünger wie Carl Narloch zogen die Schuhe aus, krempelten die Hosenbeine hoch, und wateten durch die frische See. Unendliche Weiten, undendliche Strände, ganz wenige Erholungssuchende. Ich sagte, selbst wenn jeder Ort hier im Sommer restlos überlaufen sei, fände man doch am Strand immer ein Plätzchen das 100 oder 200 Meter vom nächsten Nachbarn entfernt ist. Die Strände sind gigantisch und wenn man in Zoppot sommers kaum einen Schritt tun kann ohne über die Füße eines Sonnenbadenden zu stolpern, ist hier doch immer Einsamkeit zu finden - wenn man so will. Natürlich wurden auch ein paar Bernsteinsplitterchens gefunden.

    Weiter ging es nach Steegen, zur alten Fachwerkkirche. Über den Vorraum kamen wir nicht hinaus, trotzdem war das frisch renovierte Innere der Kirche weitestgehend zu sehen. Dann kam Fischerbabke. Dort wurde einst die größte Pumpstation Europas errichtet mit einer Pumpkapazität von mehr als 6.000 Litern pro Pumpe, drei waren/sind es-, das sind fast 1,6 MILLIONEN KUBIKMETER pro Tag. Über diese Pumpen wurden rund 20.000 Hektar des in weiten Bereichen unter dem Meeresspiegel liegenden Werders entwässert. Dort befinden sich aber auch ZWEI Hebebrücken kurz hintereinander, und zwar über die Königsberger Weichsel und die Elbinger Weichsel. Dort lag auch der einst im ganzen Freistaat bekannte Vergnügungspark Helgoland. Und dann, eine weitere Sehenswürdigkeit, fast ein Muss für Besucher, europaweit die einzige Eisenbahndrehbrücke die noch von Hand betrieben wird. Wir waren leider in Eile, und da wir keinen Busparkplatz fanden, passierten wir Fischerbabke in Schrittgeschwindigkeit.

    Tiegenort, Tiegenhagen und dann Tiegenhof. Dort besichtigten wir die alte frühere Stobbe'sche Machandelbrennerei. Wir hatten Glück. Wir konnten den Keller besichtigen. Dort wird in zwei Monaten ein Restaurant wiedereröffnet und der Betreiber bot uns an, den Keller zu besichtigen.

    Tja, und das war es dann leider auch schon. Den im Werdermuseum bereits angekündigten Besuch konnten wir mangels Zeit leider nicht mehr verwirklichen. Zurück ging es dann, Richtung Danzig. Am früheren Weichsel-Haff-Kanal entlang zu dem ich auch einige Worte sagen konnte. Durch Baarenhof, an Neumünsterberg vorbei, über die Weichsel und dann war auch bald schon wieder Danzig in Sicht.

    Ich freute mich, den Teilnehmern der Reise einige Schönheiten unseres Werders vorstellen zu können. Ich glaube, auch wenn die Zeit sehr kurz bemessen war, dass dies auch recht gut geklappt hat.

    Beim Bund der Danziger bedanke ich mich für die mir eingeräumte Gelegenheit. Wie Carl Narloch vom Bund der Danziger sagte, sei auch für das nächste Jahr eine Reise geplant. Ich hoffe, sie wird stattfinden. Und, wenn ich noch einmal gefragt werden sollte, werde ich nicht zögern, erneut zuzusagen um unser Werder vorzustellen.

    Eine kleine Anmerkung noch. Normalerweise würde ich jetzt eine ganze Fotoserie zeigen. Aber, und das ist das allererste Mal: Der Akku meiner Kamera war vollkommen leer. Ich habe keine Fotos. Leider. Aber: Wäre es wirklich möglich gewesen, diesen traumhaften Tag über gute Fotos festzuhalten?

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang

    P.S.: Neben dem "Christkind", unserer Christa, war auch Brigitte Mönnichs mit dabei und ich sagte ihr zu, dass wir ihr behilflich sein werden.
    -----
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  5. #5
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Bernsteinsplitterchen

    Gib es mal zu: Die großen Klumpen hattest du schon vorher
    abgesammelt!!!!

    Ja, also einen Tag unserer Reise hast du so nett beschrieben, und ich kann jeden Satz nur unterstreichen.Der zusätzlichen Apfelgenuss war uns schon mal in Mariensee beschert worden, dort ein wunderbar saftiger, kräftig roter Apfel, im Werder ein gelb leuchtender und fantastisch schmeckender. Viele Bäume warteten darauf, wie im Märchen von Pechmarie geschüttelt zu werden.Aber die wollte ja nicht. Wir wollten.

    Unsere Reise, sie war kurz an Tagen und reich an Erlebnissen.
    Ich reiste mit dem Bus von Hamburg an, andere kamen mit dem Flieger oder mit PKW.

    Zunächst war ich ja ganz fremd, ich kannte keinen. Halt, den C. Narloch kannte ich vom Bundestreffen in Travemünde. Wo einsteigen am ZOB? Da steht Danzig am Bus, aber ist es der richtige?Aber den C.N, sah ich nicht. Aber Gibt ja Handy, so wählte ich die angegebene Nummer von C. N, er kam aus dem Bus,und siehe da: ich stand direkt davor..

    Schon im Bus kam bei mir ganz rasch das Gefühl auf: hier sind keine Touristen, hier sind Menschen, die mit der gleichen Vorfreude im Bus sitzen wie ich.
    Vor mir wurde sich unterhalten, ich fing einige Gesprächsfetzen auf......“dort hat mein Opa gewohnt...ach, das kenne ich....wir gingen von Langfuhr zu Fuß.... ja, ich war schon mal in unserer Wohnung, die Polen waren sehr nett, fünf Kuchen hatten sie auf dem Tisch für uns....Jeschkental....bei Sternfeld vorbei...“ na ja, in dem Sinn,alles waren vertraute Namen für mich.
    Dann ein Blick nach hinten. Ein nettes Ehepaar, man kommt ins Gespräch.
    Inzwischen wird auch von C.N. und Herrn Kluck, der die Reise ebenfalls betreut, auf Danzig, Geschichte u.s.w. eingestimmt.

    So kommen wir dann an unser Ziel in Langfuhr. Das Quartier bietet alles, was man für seine Bequemlichkeit braucht, außer einem Fahrstuhl.Nette Bedienung, gutes Frühstück, angenehme Zimmer.
    Am nächsten Tag, es ist Montag, der 15. Oktober,ist eine Fahrt mit dem Bus zu verschiedenen Zielen rund um Danzig angesagt.Hier hat Herr Kluck ganz vorbildlich zu den einzelnen Haltepunkten seine Kommentare geliefert.Während der Fahrten wies er uns immer wieder auf verschiedene Objekte und ihre Bedeutungen hin.Wir fuhren durch Danzig- Neufahrwasser- Brösen-Oliva -Zoppot- Gdingen. Gegenüber Weichselmünde standen wir vor dem alten Leuchtturm und sahen hinüber zu der alten Festungsanlage von Weichselmünde.Überall kleine Pausen für Fotos, für kleine Gänge. Natürlich war die Zeit immer irgendwie zu knapp. Und was sonst bei keiner Touristenreise passiert: es wurde großzügig mit Nachzüglern umgegangen.Ohne Hektik, und trotzdem das große Programm im Auge.

    Wer wollte, konnte dann am Nachmittag sein Ziel selbst aussuchen.
    Ich entschied mich, durch Danzig zu bummeln.Das nette Ehepaar, das im Bus hinter mir saß,schloss sich an, und nun konnte ich so bisschen mit Ortskenntnis punkten.Ganz gemächlich wanderten wir durch die schöne Innenstadt,Hier gelangten wir dann zum Restaurant Alt- Danzig.Die Innenausstattung beeindruckte sehr.Das gesamte Inventar – in jeder Kleinigkeit: Danzig!
    Speisen und Getränke, alles vom Feinsten. Ja, auch meine Lieblingssuppe mit den kleinen Teigtaschen drin war ein Genuss. Noch ein Blick in die Marienkirche. Hier war gerade eine Abendmesse.Die Orgel erfüllte die Kirche, und eine schöne Frauenstimme sang die Messlieder. Meine schöne Madonna, wo war sie? Nicht zu sehen, ihr Platz zugehängt. Wird sie restauriert???

    Langsam wurde es dunkel. Wie nach Langfuhr zurück?
    Taxipreis sollte erschwinglich sein.Vorher gefragt. Ca 40 Zloty. Gut, also rein.
    War dann auch mit 44 Zlt. In Ordnung.
    Im Hotel, zu dem die Ballett- Schule von Langfuhr gehört, angekommen, verzog ich mich gleich auf mein Zimmer, denn viel Möglichkeiten zum gemütlichen Sitzen gab es nicht. Das war nicht so schön.

    Dienstag sollte es wieder um 9 Uhr los und in Richtung Danziger Höhe gehen.
    Aber davon später weiter.
    Liebe Grüße, Christa
    „Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.“
    (Th.Fontane)

  6. #6
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Schönen guten Abend/Morgen,
    hallo Christa,

    ich sagte ja schon, ich hätte mich doch prompt zur Reise angemeldet wenn ich nicht schon hier wäre

    Trotzdem bin ich gespannt darauf was Ihr auf der Höhe gesehen habt.

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    -----
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  7. #7
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Dienstag. Die nächsten Ziele wurden angesagt.Die Danziger Höhe.
    Raus aus Danzig, Richtung Praust. Eine Mitreisende wollte das an der Straße gelegene Elternhaus fotografieren.Das Häuschen hatte eindeutig schon bessere Zeiten gesehen.Nun also weiter, St. Albrecht? Ja, wo. Nicht zu finden. Also weiter.Rund um Danzig herrscht eine sagenhafte Bautätigkeit.Diese großen Klötze mitten in der Landschaft wirken auf mich bisschen deplatziert.Aber darüber will ich auch nicht weiter nachdenken.
    Sonnenschein verschönerte alles, und dazu noch die wunderbare Laubfärbung, da wusste man gar nicht, wo man alles hingucken sollte, als es schließlich durch kleine Ortschaften ging, die früher Bölkau, Löblau, Buschkau, Kahlbude hießen. Die genaue Route kann ich nicht mehr beschreiben, man war zu schnell durch. Aber vor der Tafel in Kahlbude standen ich ein Weilchen, um mich zu orientieren, wo Prangenau liegt. Dort fand ich nämlich meine Vorfahren seit 1811, und im schönen Kirchlein haben meine Großeltern einst geheiratet, bevor sie nach Danzig zogen.
    Ich war so vertieft in die Straßenkarte, dass ich fast den Einstieg zur Weiterfahrt verpasste.Aber keiner ging verloren, weil jeder auf seinen Nachbarn achtete.
    Es ging weiter nach Meisterswalde. Hier war dereinst ein beliebtes Ziel der Danziger Jugend, die schon immer gern mal die schöne Natur genoss, die Wälder, den See, die Wanderungen.Wohl auch die stimmungsvollen Abenden am Lagerfeuer.Dies alles wussten noch einige aus unserer Gemeinschaft.Auch jetzt ist dort eine sehr schöne,kleine Campinganlage.Und im Fenster ausgestellt einige Vasen mit dem kaschubischen Muster, das so ganz unverwechselbar zum kaschubischen Volk gehört.
    Weiter dann Richtung Karthaus. Kloster Zuckau war geschlossen, wir verschafften uns einen Eindruck von der Gesamtanlage, Würstchen essend und Kaffee trinkend.
    Und wie das nun mal so ist auf einer „Rundreise“: Man betrachtet seine Fotos, versucht alles im Geiste zu ordnen, und was ist? Am Ende fragt man sich: Wo war das denn nun?
    Oder geht es nur mir so.
    Da habe ich einen wunderschönen weißen schwebenden Engel mit einer Sense im Bild festgehalten. War das in Karthaus? Dort, wo wir spontan mit einem mitreisenden Pfarrer ein Gebet sprachen und Kirchenlieder sangen? Wo meine Busnachbarin großes Glück hatte, dass sie sich beim Stolpern „nur“ eine schmerzende Schulter zuzog? Ja, es war dort, denn eben finde ich den gekauften Handzettel dazu.Dieses Klosterkirche mit dem Dach in Form eines Sargdeckels.Na ja, wenn man drin ist, dann sieht man nicht das Dach, sondern nur das erhabene Gotteshaus und die wunderbaren Arbeiten alter Meister.Die Sense in der Hand es weißen Engels ist ein besserer Anblick als der grobe Sensenmann, der sonst durch die gegend läuft.
    Jetzt befanden wir uns wieder auf dem Rückweg von der Höhe und aus dem Zentrum der Kaschubei.
    Es wurde Nachmittag, und so konnte sich wieder jeder seine eigenen Wege suchen.
    Da war ein Angebot eines Danzigers aus unserem Kreis, seine Silbersammlung im Rathaus zu besuchen.Eigens für uns wurde dort eine Führung verabredet.
    Eine Silbersammlung mit fast 600 Einzelstücken, wunderbaren Gebrauchsgegenständen, die Herr Gromek seiner Vaterstadt zum Geschenk gemacht hat, und die jetzt im Rathaus ausgestellt wird.
    Er sagte uns im Bus dazu, dass er es im Andenken an seine Mutter dieser, seiner Heimatstadt, geschenkt hat, dass nicht seine gesamte Sammlung nach seiner Zeit wieder in alle Welt hineingeht.
    Nun, jeder entscheidet über sein Eigentum. Für mich einfach unverständlich, dass die Stadt Danzig sich nicht bemüßigt fühlt, wenigstens hier die Beschriftung der Vitrinen auch in Deutsch durchzuführen.Wo doch alle Gegenstände, alle alten Fotos deutsch sind.
    Was ich daraus schließe? Arroganz,altes, eigentlich unangemessenes Gebaren der polnischen Obrigkeit.
    Aber das soll nun nicht in meinen Augen die Gefühle des Spenders schmälern.
    Zumindest befindet sich an der Seite einer Wand eine Tafel mit dem entsprechenden Hinweis auf ihn. In Deutsch und Polnisch.
    Ich unterbreche nun und schildere später den Fortgang der Reise.
    Schöne Grüße bei herrlichem Herbstwetter,
    Christa
    „Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.“
    (Th.Fontane)

  8. #8
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Nach der Führung konnte wieder jeder seiner Wege gehen. Meine Freunde mochten gern ins kaschubische Restaurant gehen, ich wollte in der Zeit noch nach einigen Mitbringseln Ausschau halten.Ja, gut! Wir treffen uns wieder vor dem Lokal und fahren gemeinsam ins Hotel.
    Ich bummle durch die Gassen, suche nach einem Schnäpschen, so 'nen Krupnik, der kommt gut an... ich werde auch fündig, gehe noch hier und da, auch zum Haus der Johanna Schopenhauer, sehe mir die Reste der Beischläge an, die nur noch erahnen lassen, dass dort mal die Häuserzeile war,ja, und so kam ich wieder langsam in Richtung Langgasse.Ob die Leutchen noch im Gastraum sitzen?
    Keiner zu sehen. Vielleicht auf der Straße? Keiner zu finden.Nun gut, also war ich zu lange unterwegs.
    Allmählich dunkelt es. Ich gehe an der Markthalle, an der Großen Mühle vorbei, dort das große Kaufhaus reizt mich noch etwas, da will ich mal einen Blick hineinwerfen. Alles wie im Westen, nur bisschen mehr Aufsicht.An der Seite stehen Taxi, da steige ich ein.Ich frage nach dem Preis. Dat Jungchen, ich fasse es nicht, zeigte mir den Preis . 150 Zloty. Unwillkürlich wollte meine Finger in Richtung Stirn. Der spinnt wohl, dachte ich. Kenne ich doch den Preis von der Fahrt davor.
    Also ein anderer soll es sein. Der andere, na, ich weiß nicht, man muss halt aufpassen. Ich bestand auf das Taxameter, Endpreis: 27, 50 Ztl. Ok, ich gab zwei Zwanziger, aber der eine Zehner, der wollte und wollte nicht aus seinen Händen.Nun, ich gebe gern Trinkgeld, aber das möchte ich schon selbst bestimmen.Das tat ich dann auch.
    ( Nach meiner Erfahrung ist auch das Taxi in Hamburg nicht viel teurer. Vom ZOB nach Eppendorf 12 Euro,)
    Ich gehe schnurstracks ins Zimmer. Am Mittwoch bin ich auch wieder ganz früh mit dem Frühstück fertig, und dann raus, denn am Morgen ist es überall am schönsten.
    Um 9 Uhr soll es wieder weitergehen.Ins Werder.
    Mein Handy klingelt:C.N. Ist dran: Wo bist du? Na, im Zimmer. Geht es dir gut?wir haben dich gesucht. Noch immer ahnungslos, warum, höre ich am Bus jemanden fragen:Ist die verschwundene Frau schon da? Ich weiß nicht.
    Bis ich merkte, dass ich die verschwundene Frau war!
    Meine Freunde waren so in Sorge, als ich nicht ins Lokal kam. Es musste ja was passiert sein. Und C.N. hatte überall rumtelefoniert, ob irgendwo ein Neuzugang im Krankenhaus oder bei der Polizei war.Und das Schönste: ich hatte nur kurz ins Lokal geguckt,aber nicht um die Ecke. So ging ich im Glauben, das Ehepaar ist schon gegangen.
    Tut mir bisschen leid, diese Aufregung, aber wie ich schon sagte, hier war eine wunderbare Gemeinschaft innerhalb kurzer Zeit entstanden.....
    Die Zeit im Werder hat Wolfgang schon beschrieben.Dort fiel mir wieder die Sage von der Tiege ein. Aber ich muss langsam zum Schluss kommen.Nicht die auch noch!!!
    Nun war noch das Treffen bei der Minderheit angesagt.
    Viele kenne ich schon, denn ich war dort schon sehr oft.Die Deutsche Minderheit pflegt ihre deutsche Kultur, ist Verbindung zwischen den Danzigern in Danzig und den Danzigern im Ausland. Aus diesem Grund ist eine Unterstützung wichtig, in welcher Form auch immer.Wer eine Frage hat zu Personen oder Straßen und Gebäude, der kann in diesem Kreis am ehesten eine Antwort erhalten. Noch!
    Junge Kräfte sind dort auch, die gern Arbeit übernehmen, die auch viel bewegen könnten durch Ideen und Begeisterung.
    Dies drückte auch Herr Dr. Körnich, der Bundesvorsitzende des Bundes der Danziger, aus.
    Als wir uns am Abend in einem Lokal zusammenfanden,konnten wir eine positive Bilanz der Reise ziehen.Es lohnt sich,in dieser Form weiterhin in Gemeinschaft nach Danzig zu fahren.
    Und als Anna, das Tochterchen von Dr. Körnich, über das Busmikrofon verkündete, dass ihr die Reise gut gefallen hat und dass sie gern wieder mitfahren würde, da konnten wir das gut nachvollziehen. Und freuten uns auch. Es war Manches sehr spontan, nicht alles perfekt.Aber immer war jemand da, der das Heft in die Hand nahm, der ganz kompetent und freundlich für das Gelingen der Fahrt sorgte. Ich danke dem Team dafür.
    Welche Jahreszeit, wäre noch die Frage. Ich plädiere für den Herbst.
    Wegen der Laubfärbung und wegen der Äpfel.
    Nun, den letzten,den esse ich jetzt.
    Schöne Grüße, Christa
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  9. #9
    Moderatorin Avatar von Beate
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Was für eine nette Reise! Danke schön, Christa! So konnte man bestens mitreisen auch ohne im Bus zu sitzen...

    Hast Du schön gemacht, fahr man ruhig noch öfter...So ganz und gar uneigennützig gesagt...

    Liebe Grüße Beate
    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

  10. #10
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Danke für den schönen Reisebericht - ist für mich immer
    spannend zu lesen.

    Ein so nettes und fürsorgliches Reiseteam , da muß man
    sich doch wohl fühlen.

    Ich finde den Herbst auch schön, wegen der bunten Landschaft.

    herzliche Grüße
    Ingrid

  11. #11
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Schönen guten Abend,
    liebe Christa,

    danke für Deinen ausführlichen und so stark beachteten Bericht in unserem Forum! Ich habe mich gefreut, dass diese Reise guten Anklang fand!

    Christa, wie ich schon schrieb, hatte ich leider keine Fotos machen können. Hast Du evtl. einige?

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
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  12. #12
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Ja, ich habe ein paar Fotos, Wolfgang.
    Aber ehe ich ein Foto hochgeladen habe, kann ich 10 Seiten schreiben.
    Ich probiere. Wenn es klappt, gebe ich einen aus! Einen Stobbe ???
    Schöne Grüße, Christa
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  13. #13
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Schönen guten Abend,
    hallo Christa,

    es hat geklappt - mit den Fotos! Als Alternative wäre ich aber auch auf die nächsten zehn Seiten Deines Reiseberichtes gespannt gewesen.

    Ich werde Dich bei unserem nächsten Treffen an ein Machandelchen erinnern - vielleicht in Tiegenhof in Stobbes Keller?

    Danke für die Fotos!

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
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  14. #14
    Moderatorin Avatar von Helga
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Ein schöner Bericht Christa, so schön, dass ich im nächsten Jahr am liebsten mitfahren möchte. Und dazu diese wunderschönen Fotos. Danke.
    Viele Grüße
    Helga

    "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

  15. #15
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Schönen guten Abend,
    hallo Helga,

    ich vermute, die für nächstes Jahr geplante Reise wird rechtzeitig bekannt gegeben. Und natürlich werden wir hier im Forum die Werbetrommel dafür rühren.

    Und sollte erneut ein Ausflug ins Werder stattfinden und sollte mich der Bund der Danziger erneut fragen ob ich eine Führung machen kann, würde ich mich sehr freuen, auch Dich unter den Reisegästen zu finden.

    Herzliche Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    -----
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  16. #16
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Und nun noch paar Fotos.
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  17. #17
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Aha, danke, Christa, auf Bild 3 bin sogar ich zu sehen - wer bin ich wohl?

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    -----
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  18. #18
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Hallo Christa
    sehr schön ... wer ist der Mann mit dem Schlapphut ??? Habe da einen Verdacht ?"
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  19. #19
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Ach Christa / Wolfgang
    Hat sich überschnitten..... Ganz Klar zu erkennen ... W. kann sich nicht verstecken !!!
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  20. #20
    Forum-Teilnehmer Avatar von Heinzhst
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Tja Wolfgang, da ist nur einer mit Hut, wer mag das sein?

    Gute Nacht
    Heinz
    Ich glaube nur das was ich gesehen und erlebt habe.
    A.G.

  21. #21
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Schönen guten Abend,
    hallo Heinz, hallo Hans-Jörg,

    tja, so ein Hut verrät eben einiges. Und jetzt kommt ein kleines Rätsel / Ratespiel: Wo bzw. vor welchem Gebäude wurde das Foto Nr.3 aufgenommen?

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    -----
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  22. #22
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Hallo
    Es ist doch schon allgemein bekannt in Danzig und Umgebung....
    Ab und zu läuft jemand mit falschem Bart und Perücke rum um nicht erkannt zu werden....
    Aber hat keinen Zweck !!!!
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  23. #23
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Mhhh
    Da kann ich wirklich nur raten... doch wohl eine Kirche ?
    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  24. #24
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Die Fahrt ging in die früheren Kreise "Danziger Niederung" und "Großes Werder". Dort befand sich auch das Bauwerk.

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
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  25. #25
    Moderatorin Avatar von Beate
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Guten Abend allen,

    ist das nicht die Steegener Kirche? Fenster sehen so kirchlich aus...

    Schöne Grüße Beate
    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

  26. #26
    Forumbetreiber Avatar von Wolfgang
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Schönen guten Abend,
    hallo Beate,

    nein, die Steegener Kirche ist eine alte Fachwerkkirche...

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
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  27. #27
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012


  28. #28
    Moderatorin Avatar von Beate
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    OK, stimmt, passt nicht...
    Und dort, wo Du dann im nächsten Jahr mit Christa den Machandel trinken willst, ist es auch nicht, ja? Nun, dann weiß ich es nicht, wo man noch solche Fenster haben kann.

    Schöne Grüße Beate
    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

  29. #29
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Ja, das ist doch mal sehr schön, dass du meine unbeschrifteten Fotos "erraten" lässt, Wolfgang.Dann kann ich noch paar liefern.
    Ich habe ja auch noch eins mit uns beiden, aber das stelle ich nicht ein. Da bist du eindeutig vorteilhafter drauf: Ein großer Lorbas, daneben ein kleines altes Frauchen, haha, soweit kommt es noch!
    Schöne Grüße, Christa
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  30. #30
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Hallo Freunde,
    hallo Wolfgang,
    wenn auch ein wenig später, aber ich hab Dich auch erkannt.
    Du bist de Bochert/Gnächert mit dem Kalabreser.
    Stimmt es?
    Na klar meint Geigersohn,
    der gesteht, dass er wieder zur Sicherheit bei den Danziger " Missingsch"
    geschaut hat.

  31. #31
    Moderatorin Avatar von Beate
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Hallöli in die Runde,

    hab ich etwa verpasst, dass die Lokalität bekannt gegeben wurde, wo die interessierte Menge steht? Bild Nr. 3 meine ich?
    Wolfgang, Christa?


    Erwartungsvolle Grüße Beate
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  32. #32
    Forum-Teilnehmer Avatar von Bartels
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    m.W. hat Bohnsack / Sob... eine neue Kirche, ist dies die gesuchte Lokalität?
    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
    Familie Zoll, Bohnsack;
    Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

  33. #33
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Beate, Bild 3 und 5 gehören zusammen.Bohnsack, sag ich jetzt mal so.
    Dort waren die alten Grabsteine. Und auch die nach einem Brand neu erbaute Kirche.
    Das Kreuz (Rest aus der verbrannten Kirche) ist nicht umgefallen, ich habe es nur nicht gedreht.Es steht und ragt in den Himmel.

    Noch ein paar Fotos. An dem schönen Ofen will Wolfgang mit mir einen Machandel trinken.Oder auch zwei, wenn er die verträgt.
    Wer noch mehr zu den Fotos weiß.... ich bin neugierig!
    Schöne Grüße, Christa
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  34. #34
    Forum-Teilnehmer Avatar von Rahmenbauer14
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Guten Abend Christa,
    auch ich habe die Reise lesend mit gemacht. Danke.
    Zu den Fotos: 6 und 7 - Leuchtturm in Neufahrwasser

    Herzliche Grüße aus Rerik
    Rainer

  35. #35
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Bin auch sehr interessiert mitgefahren:-))
    Das Bild Nr. 4 ist die Lange Gasse mit rechts im Hintergrund das Rathaus.
    Grüße von Inselchen2008
    Meine Namens-u.Ortsuche:
    http://forum.danzig.de/showthread.php?5465-Steinchen-für-Steinchen-zum-Mosaik

  36. #36
    Forum-Teilnehmer Avatar von vklatt
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Guten Morgen Christa,

    danke für den schönen Bericht und die Bilder.
    Ich habe Dich auf Deiner Fahrt mit 'Freude
    begleitet undsie auch genossen.
    Das Bild Nr. 1 ist die Fähre von Nickelswalde
    nach Schiewenhorst.

    Es wünscht Dir einen schönen Tag,

    Vera.

  37. #37
    Forum-Teilnehmer Avatar von Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    Hallo
    Konnte mir eine Menge Fotos aus einem Link anschauen ..... sehr schön
    Einige Mitglieder konnte ich erkennen.
    Aufgefallen ist mir sofort -- ein Mitglied ( uns allen bekannt - W. ) muss aber sehr hungrig gewesen sein .....immer was in der Hand und greift sofort zu !!!!! Hihi!

    Viele Grüße
    Hans-Jörg

  38. #38
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    Standard AW: Reisebericht: Bund der Danziger 14.-18.10.2012

    So, mein lieber Hans-Jörg, was meinst du zu dem 1. Foto im Beitrag 16 ?
    Das hat nichts mit Hunger zu tun, nur mit Durst.
    Also, die Stobbesche Brennerei.Darin ist auch der alte Ofen von meiner Fotogallerie 36.
    Ja, was fehlt noch? Der Grabstein steht in Karthaus. Der Platz ist der Komorowskiego Platz, deutsch der Max-Halbe-Platz. Und das schöne romatische Haus,an dem Gardinen außen hängen, ja, wo war das nur... das will mir nicht mehr einfallen.
    Aber vielleicht fällt es ja von selber ein, ehe ich es wiederfinde.
    Freut mich, dass ihr so nett mitgemacht habt.
    _______
    Schöne Grüße, Christa
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